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Forum haGalil - Board B: KlotzKasches: Verschiedene Fragen und Antworten... : Archivieren bis zum 31. Januar 2001
   By tiger_ on Unrecorded Date: Edit

Hi, ich war die ersten 20 Jahre eines Lebens fast Ateist, obwol ich getauft und konformiert bin.
Aber jetzt glaube ich an got.
Das liegt vor allem dran das ich stehts bemüht bin objektiv zu bleiben.
Aber für mich läst sich kaum leugenen das Got da ist; ich sehe es zur zeit auch so wie es in der Bibel steht das Got, die gesamte schöpfung ist, also das ganze universum, und vieleicht dinge die darüber hinaus gehen.
Trotzem hat er mir fast immer bei meinen problemen geholfen, einfach indem er Menschen in meiner Ungebung beinflust, zuminderst drängt sich mir dieser eindruck auf.
Das ist aber nicht ungwöhnlich.
Ungewönlich finde ich was ich von Ihm gelehrnt habe und den weg den er mir durch seine Schöpfung(Anika,THC) aufgezwungen hat.
Wer blind ist könnte meinen es wäre eine durch THC herforgerufene psychose.
Also:
Ich bin zwar nicht offiziell mit Anika zusammen, aber
wir leben wie in einem wachtraum zusammen, wir fühlen die gefühle des des anderen wie unser eigenen, wenn sie mich Küsst zieht sich der muskel lokal an der stelle zusammen man kann es sogar mit der Hand Fühlen.
Es ist eine vorm der Telepatie die ich von Got gehlernt habe, hat jedoch einschrenkungen.
Zwar wolte ich nur konntakt mit anika(nach 8 Jahren verzweifelten liebeskummers hat er zum glück ein einsehen gehabt, so kann ich gut leben)
Aber es geht auch mit personen wie Jesus(hoffenlich fast ihr das nicht als eine form von gotteslästerungm auf), er strahlt eine unglaubliche herzlichkeit aus, Got mit dem sollte man vorsichtig sein, denn der Fantasieaustauch ist manchmal recht heftig, einem Engel er ist zimlich nett, und verstorbenen angehörigen, was ich aber nie sagen wüde.
Glaut ihr mir das Got sowas möglich macht?(schließlich sollte ich mich dann irgenwie bei ihm bedanken, er verlangt von mir das ich euch oder interesierten sowas schreibe)

   By barbara on Unrecorded Date: Edit

Hallo,

Ich wuerde gerne mal juedisch kochen. Kann mir jemand ein Rezept fuer Matzen geben?

Danke

Ciao
Barbara

   By Rita on Unrecorded Date: Edit

Was heißt jüdisch kochen? Matzen werden übrigens gebacken und sie sind nicht gerade das schmackhafteste was die jüdische Küche zu bieten hat. Matza ist das Brot der Freiheit, es ist eine symbolische Speise, kein Snack für's exotische.

   By Karsten on Unrecorded Date: Edit

Hallo Barbara,
mache doch einfach Kartoffelpuffer, belege die mit Räucherlachs und reiche dazu Gurkensalat angemacht mit Essig Öl und Zucker.

Noch einen Grundsätzlichen Tip. Man unterscheidet zwischen dem Essen in der Woche und dem Schabbes Mahl. Wenn Du nur das Fleisch der erlaubten Tiere verwendest und Milch und Fleisch trennst hast Du schon alles was Du brauchst. Wenn Du dann noch das Fleisch bei einem koscheren Fleischer kaufst und das Essen nicht von Freitag Sonnenuntergang bis Samstag Sonnenuntergang zubereitest hast Du schon alles verstanden.

Wenn Du zu irgend was ein Rezept brauchst, sage einfach Bescheid. Ich bin bei uns Zuhause der Koch. Es gibt viele Kochbücher, meist schlechte. Da stehen dann so Gerichte wie: Gänsefleisch mit Graupen usw. Das ist sicher ein typisch jüdisches Schabbes Mahl, nur entspricht das nicht so ganz meinem Geschmacksmuster.
Wenn Du die oben erwähnten Grundsätze einhältst, bist Du frei ein Menü zu komponieren. Und Deine Gäste werden sicher alles, was Du ihnen vorsetzt, als jüdische Küche genießen.

Gruß
Karsten

   By Karsten on Unrecorded Date: Edit

Eine Freundin hat mich gerade mit Recht darauf hingewiesen, dass mein geschreibsel nichts mit einer koscheren Küche zu tun hat. Natürlich nicht. War auch nur als Bereicherung des Speiseplans zu verstehen. So wie ich auch Sushi esse ohne die spirituelle Dimension verstehen zu wollen.

Karsten

   By Tessavance on Unrecorded Date: Edit

Hallo Karsten,

na klasse: dann koche ich seit Jahren "jüdisch" Kartoffelpuffer bzw. Rösti mit Lachs und Gurkensalat (selbstverständlich mit Dill) sind nämlich mein Leibgericht.

Und obwohl Dich Deine Freundin eben bzw. heute vormittag korrigiert hat: auch mich würden typisch israelische bzw. "jüdische" Rezepte interessieren (auch wenn ich Nicht-Jüdin bin und das von mir Gebrutzelte folglich nicht koscher sein kann). Diverse Bücher habe ich schon durchgewälzt, viel kam dabei nicht herum (außer "gefillte Fisch", den kann ich nämlich - dank der tollen Tips der Mutter einer jüdischen Schulfreundin - seit ca. 20 Jahren quasi im Schlaf zubereiten).

Vielen Dank & beste Grüße
Tessa

   By barbara on Unrecorded Date: Edit

Hallo Rita,

Ich weiss nicht, warum Du anscheinend ein Problem mit dem Ausdruck juedisch kochen hast. Ich wuerde auch oesterreichisch kochen sagen. Aber wenn's Dir lieber ist, kann ich gerne schreiben: ich wuerde gerne die juedische Kueche ausprobieren.
Und was Matza betrifft: Ich hoffe, mein gefuelltes Huhn stoert sich nicht daran, dass es damit gefuellt wird.


Und an Tessa,
Ich hab' ein Buch ueber die juedische Kueche zuhause. Wenn's Dich interessiert, kann ich Dir den genauen Titel geben. Ist ziemlich interessant und liefert auch gute Informationen ueber koscheres Essen.. Nur Matzen hat's nicht erklaert...


An Karsten,
Danke fuer Deine Tips. Ich werde liebend gerne auf Dein Angebot zurueckkommen.
Und ueber koscheres Essen hab' ich schon gelesen, aber Deine Erklaerung bringt es wirklich gut auf den Punkt. Nur: da ich Nichtjuedin bin, fallen koschere Gesetze fuer mich weg.


Ciao
Barbara

   By Oli on Unrecorded Date: Edit

Was heisst jüdisch kochen?

Jedes gute jüdische Kochbuch sollte mit der Erklärung von Kashruth beginnen. Dieses (und nichts anderes) ist wesentlich für die jüdische Küche. Die Gerichte selbst sind meistens nur dem Umfeld entnommen und an Kashruth angepasst worden. Wer also einmal jüdisch essen will, der sollte ein Restaurant mit Kashruthzertifikat aufsuchen. Allerdings übernimmt keiner die Garantie, dass es auch jüdisch schmeckt *g*

Matza

Es gibt in jedem Reformhaus, grösseren Supermarkt oder Bioladen Matzoth von und für Nichtjuden.

Schawua tow,
Oli

PS. Anekdote zu 'Jüdischem Kochbuch':
Das erste Rezept, welches ich zufällig aufschlug, enthielt als Zutat Schweinespeck. Ein anderes wollte den fleischigen Auflauf noch mit Käse überbacken. Kein frommer Jude würde diese 'jüdische Küche' geniessen...

   By Inge on Unrecorded Date: Edit

Liebe Barbara!
Liebe Freunde der jüdischen Küche ;)

Ich vermute, dir ist nur einfach ein kleiner Formulierungsfehler unterlaufen.

Als Nichtjüdin musst du natürlich nicht koscher kochen, Barbara, das hattest du ja auch schon geschrieben. Vielleicht wäre die Suche nach einem Kochbuch zum Thema "Israelische Küche" für dich angebraucht. Allerdings besitze ich leider keine Kochbücher in der Richtung, weil ich mich nur an die Kaschrut halte, nicht aber an den Geschmack des israelischen Gaumens. So kann ich mit Tipps nicht dienen. Meine Mazen mache ich nicht selbst, ich bekomme sie direkt aus Israel mitgebracht oder bestelle sie im Versand. Sie werden aus Weizenmehl und Wasser ohne Gärmittel gemacht. Dabei muss es sehr schnell gehen, damit nicht ungewollt eine Säuerung einsetzen kann.

Viel Spaß beim Kochen und natürlich vor allem beim Essen :)
Inge

PS: Typisch israelisch sind übrigens mit buntem Salat gefüllte Pitabrote, Yoghurt mit Pfeffer und Salz drüber und evtl. noch Falafel dazu ... köstlich!

   By Juttagrimm on Unrecorded Date: Edit

Hallo Barbara,

vor einigen Wochen habe ich mir ein Taschenbuch
"Jüdische Küche- 100 authentische Rezepte", Elizabeth Wolf Cohen,DM 4,95, Könemann Köln, 2000,gekauft .
Einiges habe ich schon ausprobiert, ich fand es lecker,ob die Rezepte koscher sind, das kann ich nicht beurteilen.
Jutta

   By barbara on Unrecorded Date: Edit

Ich muss sagen, es freut mich wirklich sehr, dass so viele Rueckmeldungen zu meiner Mail kommen.
Ich werde noch heute ein Buchgeschaeft heimsuchen und mich mit den von euch empfohlenen Buechern eindecken.

Danke.

Ciao
Barbara

   By Maika on Unrecorded Date: Edit

Also da hätte ich dann auch noch was anzubieten. Die Broschüre "Einige jüdische Gerichte" Es ist von 1988 und erschienen im Verlag Interpress, Warschau (auch die deutsche Übersetzung). Im Vorwort wird das Erscheinen eines ausführlichen Buches zur jüdischen Küche im selben Verlag angekündigt. Verfasser ist der Warschauer Küchenchef Eugeniusz Wirkowski. Das Buch habe ich aber nicht und kenne auch nicht den Titel.

   By Tessavance on Unrecorded Date: Edit

Hallo zusammen,

der Verlag hat Wort gehalten und das von Maika erwähnte Buch ist tatsächlich erschienen:

Eugeniusz Wirkowski
"Küche der polnischen Juden"
Interpress 1988, ISBN 83-223-2229-1

Bis dann
Tessa

   By Maika on Unrecorded Date: Edit

Danke Tessa.
Ich hoffe es gibt das gute Stück auch wieder in deutscher Übersetzung.

   By Tessavance on Unrecorded Date: Edit

Hallo Maika,

Pustekuchen!

Es gibt KEINE deutsche Übersetzung (habe mich sowohl in Deutschland als auch in Polen erkundigt). Ich lasse mir das Buch in Originalversion von einer Freundin aus Polen schicken und werde es halt selbst übersetzen (kann aber - je nach Umfang - dauern).

Bis dann
Tessa

   By Maika on Unrecorded Date: Edit

Hallo Tessa,

Ich kann mit Pustekuchen leben, habe ja immerhin die kleine Version. Falls du was besonders köstliches entdeckst, kannst du es ja per Mail schicken. Ich probiere gern mal was Neues aus.

Ciao
Maika

   By hewe on Unrecorded Date: Edit

Sehr geehrte Damen und Herren, für eine Literatur-Recherche für ein Gerichtsverfahren benötige ich Auskünfte über die wesentlichen Grundlagen der Tarbut-Schulen in Osteuropa (hier: in Kattowitz).
Im Brockhaus habe ich überhaupt nichts gefunden; in Ihrem Internet-Angebot aber wenigstens einen Hinweis in dem Aufsatz "Die Hochschule für die Wissenschaft des Judentums" über Schüler der Tarbut-Schulen (allerdings ohne weitere Einzelheiten).
Ob Sie mir weitere Literatur-Hinweise (Bücher, Aufsätze etc.) benennen könnten?
Ich bedanke mich jetzt schon für Ihre Mühe.
Herzliche Grüsse

   By Tessavance on Unrecorded Date: Edit

An HEWE:

Eine Recherche im polnischen Internet wäre mit den wenigen Informationen sehr mühsam (habe es heute probiert).

Vielleicht könnten Sie mir - gerne auch per eMail - Näheres zu den gewünschten Auskünften zukommen lassen. Dann weiß ich wenigstens, wonach ich suchen soll bzw. kann die Suche entsprechend eingrenzen.

In Katowice gibt es zwar eine Jüdische Gemeinde, leider ist sie noch nicht online zu erreichen. Übrigens gibt es - nur im polnischen Internet - über 4.500 (!!!) jüdische Links. Bis ich mich da - selbst als Muttersprachlerin - durchgekämpft habe, sind wir wahrscheinlich alle um einige Jahre älter... Also: bitte mehr Infos!

Bis bald & beste Grüße

Tessa

   By Sophie on Unrecorded Date: Edit

Hallo alle,
zu den rezepten usw.: Im Internet gibt es eine sehr gute Rezeptsammlung unterteilt in verschiedene Unterbereiche, teilweise auch mit Erklärungen zu Kashrut, Festtagen usw. Ist alelrdings auf Englisch:
www.cyber-kitchen.com/rfcj/
Schon allein das Lesen macht Spass...
Sophie

   By Sophie on Unrecorded Date: Edit

Hallo alle,
zu den Rezepten usw.: Im Internet gibt es eine sehr gute Rezeptsammlung unterteilt in verschiedene Unterbereiche, teilweise auch mit Erklärungen zu Kashrut, Festtagen usw. Ist allerdings auf Englisch:
www.cyber-kitchen.com/rfcj/
Viel Spass und guten Appetit,
Sophie

   By Rachel on Unrecorded Date: Edit

Alle die an jüdischer Küche Interessierten,
ich gehöre zu den Leuten, die sowohl Kashrut halten als auch nach Rezepten der jüdischen östlichen Küche kochen. Kochbücher sind schön und gut, aber es geht nichts über die direkten Erfahrungen mit einer jüdischen Köchin, die aus dem sogenannten Nähkästchen plaudert. Informiert Euch mal in einem jüdischen Restaurant: Köln,Frankfurt, Wien, Amsterdam und viele mehr.
Manchmal bekommt man diese Kontakte auch über die jeweiligen jüd. Gemeinden. Ich denke, wenn man nie selbst probiert hat, kann man diese Gerichte nicht nachkochen!
Viel Spaß bei der Recherche
Rachel

   By ilse on Unrecorded Date: Edit

ich bin nur zufällig in dieses forum gepurzelt und verstehe - als nichtjüdin - logischerweise nur bahnhof. vielleicht kann mir jemand erklären, welchen hintergrund jüdische gerichte haben und warum fromme juden nur solche essen sollen? sorry, ich bin echt ahnungslos, aber es interessiert mich wirklich.

   By Oli on Unrecorded Date: Edit

Hallo Ilse,

der Ursprung der jüdische Küche ist die Kaschrut (Gebote bezüglich Nahrung etc.). Diese hat dazu geführt, dass Gerichte aus den Ländern, in welchen Juden lebten, abgewandelt, verändert wurden, um diesen Geboten zu genügen. Hinzu kommen nach zahlreiche Gerichte, welche wegen der Bestimmung zum Kochen für Schabat oder an Feiertagen eigen jüdisch sind (z. B. Tscholent).

Dieses hat heutzutage dazu geführt, dass diese Gerichte der jüdischen Küche zugeordent werden, wobei oft der Ursprung verloren geht und es zu zahlreichen Merkwürdigkeiten kommt:
- Gerichte entsprechen nicht der Kaschrut, wodurch fromme Jude diese niemals essen würden
- Gerichte entsprechen nicht der Tradition, was auch Rachel angesprochen hat.

Ich hoffe diese beiseitigt etwas Deine Unverständnis.

Schalom,
Oli

PS. Einem frommen Juden ist allgemein verboten gekochtes von Nichtjuden zu essen. Somit stellt sich hier schon die Frage, was ist denn hier jüdisch...

   By ilse on Unrecorded Date: Edit

Dankeschön, Oli!
Gibt es eigentlich irgendwo ein Forum, wo Nichtjuden Fragen zur jüdischen Kultur stellen können? Das wäre sicher sehr interessant!
Liebe Grüße,
Ilse

   By Stefan Kraft on Unrecorded Date: Edit

Hallo,
ich habe wirklich eine ganz blöde Frage.
Wie heißt der 7-armige Leuchter?
Sorry,...ich weiß es wirklich nicht.
Übrigens, Eure Internetseite ist ganz toll und total informativ. Weiterhin viel Erfolg.
Tschüß Stefan

   By Juttagrimm on Unrecorded Date: Edit

Hallo Stefan,
der siebenarmige Leuchter heißt Menora.

   By Stefan Kraft on Unrecorded Date: Edit

Liebe Jutta,
vielen Dank für Deine Antwort. Du hast mir sehr geholfen. Alles Liebe.
Tschüß Stefan

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