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Forum haGalil - Board B: Bnej Noah: Nicht mehr und nicht weniger...: Wien I: Archivieren bis zum 21. Februar 2001
   By Karsten on Unrecorded Date: Edit

Wien, eine Reise.

Die letzte Woche war ich in Wien. Ich hatte dort zwei Erlebnisse, die ich mit Euch teilen möchte.

1. Der Rabbi und der Zettel

ich hatte nur so um die 2 Stunden täglich geschäftlich zu tun und habe mich die restliche Zeit als Tourist betätigt.

Zufällig war ich am Haus der Kultusgemeinde genau zu dem Zeitpunkt als es eine Besichtigung der Synagoge gab. Es war mein erster Besuch einer Synagoge, auch wenn es nur eine Besichtigung war, ich sage gerne, daß die 30 ATS für Besichtigung und Erklärung, eine gute Investition waren.
Dort sah ich einen Aushang, der auf die erste jüdische Buchhandlung in Wien hinwies.
Die Frau in dem Buchladen war sehr nett und hilfsbereit, ich bestellte dort ein Paket Bücher und bekam zum Abschied einen Zettel mit der Adresse des Geschäftes.
Abends saß neben mir ein Mann, der telefonierte und verzweifelt einen Zettel zum notieren einer Telefonnummer suchte. Ich gab ihm den einzigen Zettel, den ich bei mir hatte, den mit der Adresse des Buchladens.
Am nächsten Tag traf ich den selben Mann zufällig wieder. Er sprach mich an, was das denn für ein Zettel war, den ich ihm da gegeben hätte.
Ich sagte ihm, dasß es die Adresse eines jüdischen Buchladens sei. Worauf er wissen wollte, was ich damit zu tun hätte. Ich sagte ihm, ich sei Bnai Noach, wenn er wisse was das ist. Er wußte es und meinte scherzhaft, er sei noch viel mehr.
Er fragte mich wer denn jetzt der "Neue Guru" sei. Ich sagte was von Rabbi Schneeson, der leider nicht mehr lebt. Er meinte ob wir uns den da auch mal persönlich treffen usw.
Das mußte ich verneinen und dass dieses natürlich nur für mich gelte.
So ging das Gespräch noch etwas hin und her. Die Situation war eben auch nicht angetan tiefere Gespräche zu führen. Ich bin aber sicher, daß ich ihn wieder treffen werde.
- es war der Rabbi von Wien -
die paar Sätze haben in mir das Bedürfnis geweckt mehr persönlich Kontakte zu pflegen.
Zufall? Ja, den zufallen kann einen immer nur was von oben.

Karsten

   By frank on Unrecorded Date: Edit

Hallo Karsten,

dass Schwarze nicht unbedingt als Einheimische in Europa bezeichnet werden können, ist m.E. seit dem Sieg der Spanier gegen die Mauren Tatsache. Ebenso steht für mich fest, dass viele Asylbewerber eher am Partizipieren des Wohlstandes interessiert sind und nicht an der Sicherheit vor einem eigenen korrupten Regime. Nach Russland geht kein Schwarzer, weshalb? Da gibt es keine Unterstützung für sogenannte Asylbewerber und es geht Ihnen nicht so gut wie bei uns.

Ebenfalls steht fest, dass noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts überwiegend "Einwanderer" aus dem eigenen Land oder den Nachbarstaaten, die es sich leisten konnten, zu reisen, nach Wien. Da heutzutage über Schlepperbanden diese Leute zumeist illegal ins Land kommen oder unberechtigt Asyl beantragen, nur um eine Zeit unter Ausnutzung aller Rechtsmittel am Wohlstand anderer teilhaben zu können, würde ich die Schwarzen nicht als legitime Einwanderer Wiens bezeichnen. M.E. verkennst Du den Egoismus der Menschen (auch der Schwarzen).

Frank

P.S. Ich bin kein Rechter, kein Nazi, aber auch keiner, der sagt, dass alle Menschen Brüder sind. (Meist will immer der Ärmere der Bruder des Reichen sein: Was glaubst Du wohl, weshalb?)

   By Inge on Unrecorded Date: Edit

"Da heutzutage über Schlepperbanden diese Leute zumeist illegal ins Land kommen oder unberechtigt Asyl beantragen, nur um eine Zeit unter Ausnutzung aller Rechtsmittel am Wohlstand anderer teilhaben zu können, ..."

Wer verlässt seine Heimat, seine Familie und seine Freunde und geht in die Fremde, um als armer Schlucker die Almosen seines "reichen Bruders" zu erbetteln? Machen Sie sich bitte nicht lächerlich, Frank. Ihr Beitrag verkennt mit rechts-orientierten Scheuklappen massiv die Realität.

Wir haben ein sehr strenges Einwanderungsgesetz, das aufs Schärfste durchgesetzt wird. Da kommt es nicht auf die Lebensgefahr für den Einzelnen an, sondern auf Formalien, die erfüllt sein müssen. Und die großen Parteien machen mit diesen Gesetzen und ihrer Durchsetzung Stimmen, weil sie so gut ins Bild des "vollen Bootes" passen und genau den "rechten Nerv" des Wählers treffen.

Machen Sie die Augen auf und sehen Sie die Realität: Zuwanderung und Asylbewerbung sind enorm schwierig. Illegeale gibt es, aber sie sind selten und werden vom Staat massiv bekämpft. Die Realität sieht doch so aus, dass Asylbewerber lieber heute als morgen wieder nach Hause gingen, wenn sie eine Chance hätte, in ihrer Heimat auf einigermaßen erträgliche Lebensumstände zu treffen.

Gut Woch!
Inge

   By Karsten on Unrecorded Date: Edit

>dass Schwarze nicht unbedingt als Einheimische in Europa bezeichnet werden können, ist >m.E. seit dem Sieg der Spanier gegen die Mauren Tatsache.

Hallo Frank,
was willst Du uns damit sagen?
Alle Weißen raus aus Afrika? Alle Österreicher raus aus Amerika?
Würde mich interessieren wie Scharzenegger das sehen würde.

Ich sag Dir mal was: das Klima in Österreich hat sich verändert. Ich bin seit 20 Jahren geschäftlich 2-3 mal im Jahr in Wien und überlege ob ich mir das weiterhin antun soll.
Geschäftlich war das sowieso immer Quatsch, was mich gereizt hat war die Stadt und ihre Menschen. Definiere mir doch mal was ein echter Wiener ist. gerade die Vielfalt hat mich immer gereizt. Wenn alle aus Wien weggehen, die keine Wiener sind, wird es einsam, sehr einsam.....
Karsten

   By Miriam on Unrecorded Date: Edit

Hi Frank,

was machst Du denn nun mit den Schwarzen die hier geboren sind ? (In Oesterreich, oder Deutschland), zaehlst Du die nun zu den "Einheimischen" oder zu den "Auslaendern".

Das moechte ich gerne von Dir wissen.
Und glaubst Du dass alle Schwarzen Asybewerber sind ??????
Hast Du mal ueberlegt, was Du tun wuerdest, lebtest Du in Land, in dem Du Deine Familie nur unzureichend ernaehren koenntest, oder in dem Du Dich einfach nicht mehr wohlfuehlst, weil Du vielleicht nicht das lernen kannst was Du gerne moechtest, und nun gibt es da ein Land das eben diese Menschen aufnimmt, wuerdest Du nicht selbst auch versuchen Deine Zukunft und die Deiner Familie einfach zu verbessern ? Was hat das mit ausnuetzen zu tun ????
Ich wuerde es sofort tun, und sehr sehr viele Deutsche/Oesterreicher taten das schon vor langer Zeit. Sie gingen z.B. in die USA, nach Australien, nach Afrika....usw.... - das sollte man auch nicht vergessen.

   By David_l on Unrecorded Date: Edit

an Karsten:

Ich bin Wiener und seitdem ich Taxi fahre, habe ich regelmäßig rassistische Taxi-Fahrer getroffen - auch zu einer Zeit als die FPÖ noch 5% Wähleranteil hatte. Der Rassismus wurde nicht von der FPÖ erfunden, er wird nur dazu benutzt,Wahlen zu gewinnen. Ein Taxifahrer sagte mir einmal, man müsse alle Studenten mit einem Prügel totschlagen, ein anderer (ein Rumäne) erzählte meiner Mutter, die Juden seien eine "üble Brut". Die FPÖ erfindet also nichts, sie profitiert nur.

In Sachen Antisemitismus kann man sagen, daß er seit den Siebzigern (unabhängig von der FPÖ) zrückgegangen ist. Dazu gab es Untersuchungen.

   By Neugier on Unrecorded Date: Edit

Hallo Frank,
hallo Mitlesende,

ich stimme Inge und Miriam inhaltlich zu, moechte Miriams Argument nur noch ein wenig erweitern.

Was ist denn mit Nichtweißen, die eineN WeißeN geheiratet haben (Scheinehen sind seltener, als mensch gemeinhin so denkt)und sich das Paar dann entschließt, in Europa zu leben?

Eine Tante von mir kommt aus Tansania, sie und ihr Mann haben mehrere Kinder - und werden in den letzten Jahren immer oefter angepoebelt, doch "in ihre Heimat zurueckzukehren". Fuer die Kinder: Ja wohin denn - zurueck ins Sauerland? Da gibt's so wenig Unis ....Und meine Tante fuehlt sich nach mehr als 25 Jahren auch einigermaßen heimisch in ihrem Kaff - warum auch nicht, sie und ihre Familie *ist* da schließlich zu hause, mit allem, was zu einem halbwegs spießigen sauerlaendischen Leben dazugehoert.

Das nur am Rande.
Shalom allen
Doro

   By Miriam on Unrecorded Date: Edit

Liebe Doro,
genau das meinte ich ja mit meiner Frage an Frank. Es gibt in Deutschland viele Kinder, die aus der Ehe zwischen dunkel- und hellhaeutigen Menschen stammen. Diese Kinder sind wahrscheinlich meistens deutsche. Aber das muss man dem Herrn Frank deutlich machen, anscheinend sieht er "auslaendisch-aussehende" Menschen immer nur als Asylbewerber. Wenn's nicht so doof waere muesste ich lachen.
Aber wie Du bemerkt hast, gibt Frank keine Antwort mehr. Vielleicht ist er ins Ausland gefluechtet, aus lauter Angst vor so vielen Auslaendern im Inland.... .....
Gruss
Miriam :-)

   By Tina on Unrecorded Date: Edit

Hallo,

ich habe mal eine allgemeine Frage:
Wenn ich so ein Posting lese, wie das von Frank,
frage ich mich immer, was eigentlich der bessere/
richtigere/vernünftigere Weg ist, antworten oder einfach ignorieren. Einerseits juckts mich dann schon in den Fingern zu antworten, auf der anderen
frage ich mich aber auch: "Was bringt's wirklich?"
wenn die Postings so dummdreist wie das von
Frank sind.

Was meint Ihr?

Gruss,
Tina

   By Karsten on Unrecorded Date: Edit

Hallo Tina,
>: "Was bringt's wirklich?"
natürlich nichts. Außer!
Das Gefühl etwas getan zu haben, nicht weggesehen zu haben.
Ändern wirst Du dessen Meinung sicher nicht. Ist so wie im Theater, wenn ein Regisseur eine Message loswerden will. Mich erreicht er damit auch nicht, ich meine: wenn er mir was zu sagen hat soll er mir ein fax oder email senden und nicht die Stücke verhuddeln.
So ist das hier auch, wir bestätigen uns hier immer nur wie toll wir sind, erreichen werden wir aber nichts, nicht viel zumindest.
Ich leide unter dem Unternehmersyndrom, wenn ich eine Idee habe muß ich die immer zwanghaft umsetzen, das ist hier nicht anders. Ich gebe aber wenigstens zu, daß ich das alles nur für mich aus ganz egoistischen Gründen tue, ich lerne dabei etwas für mich selbst, wer schreibt, der denkt, sollte er wenigstens.

Liebe grüße
Karsten

   By Inge on Unrecorded Date: Edit

Hallo Tina,

die gleichen Gedanken habe ich in solchen Fällen auch oft. Manchmal ist es mir wirklich zu blöd zu reagieren, in anderen Fällen tue ich es dann doch.

Bei Frank hatte ich den Eindruck, dass er sich selbst wirklich nicht als einen Rechten bezeichnen würde, dass aber seine Einstellung zumindest stark von rechts beeinflusst ist, ohne, dass er es selbst so wahrnimmt. Kurz gesagt: Bei ihm habe ich die Hoffnung, dass er vielleicht überlegen wird, ob seine Haltung wirklich so "un-rechts" ist, wenn er die Reaktionen auf sein Posting sieht.

Wenn ein Posting aber offensichtlich nur Provokation ist, halte ich mich lieber zurück, denn da hilft es mehr zu ignorieren als zu reagieren. Auf Postings, wie das von Hans (Wie es bei der Wortwahl scheint ein neues Pseudonym für Siegmund und Gudrun S.) im Forum "Wenn's Humor braucht" antworte ich nicht, denn es bestätigt solche Täter nur in ihrem Handeln. Sie erreichen das, was sie wollen: Reaktion auf Provokation.

Gruß
Inge

   By Tina on Unrecorded Date: Edit

Hallo Inge, hallo Karsten,

vielen Dank für Eure Antworten.

>Bei Frank hatte ich den Eindruck, dass er sich >selbst wirklich nicht als einen Rechten >bezeichnen würde, dass aber seine
>Einstellung zumindest stark von rechts >beeinflusst ist, ohne, dass er es selbst so >wahrnimmt.

Das ist leider etwas, was ich seit einigen
Jahren zunehmend beobachte und - was besonders weh tut -, eigentlich bei Leuten, die ich bisher für
"ganz vernünftig" gehalten habe.
Es heißt dann : "Ich bin ja kein Rechter/keine Rechte, aber..."

Gruss,
Tina

   By Oli on Unrecorded Date: Edit

Schalom Tina.

Warum antworten?
Vielleicht um einfach in diesen Foren Stellung zu beziehen. Es ist ja nicht Frank alleine, welcher hier schreibt, sondern es gibt unzählige, die seinen Beitrag lesen. Hier ist es gut, wenn dem auch noch etwas entgegen gesetzt wird.

Ausserdem ist es doch eine gute Gelegenheit hier im Forum zu üben. Um wie viel schwere wird es erst in der Strassenbahn fallen, solchen Äusserungen etwas entgegen zu setzen. Nicht um diese Menschen willen, sondern einfach nur um zu zeigen, dass dieses nicht erwünscht ist.

Schawua tow
Oli

   By gerim on Unrecorded Date: Edit

schalom,

Wenn ein Schwarzer in waschechtem Münchner Dialekt redet, dann ist er für mich Deutscher.

Wenn ein Glatzkopf mit Springerstiefel sagt er sei stolz darauf Deutscher zu sein, wird mir klar, dass es unsinnig ist "stolz" darauf zu sein, irgendeiner Nation anzugehören. Es ist ja nicht das eigene Verdienst einer bestimmten Nation anzugehören. Ebensowenig sind die Ergebnisse des Schaffens der anderen Menschen im Lande das eigene Verdienst. Allenfalls kann man "froh" sein, in einem bestimmten Land zu leben bzw. geboren zu sein. Ich bin weder "stolz" noch "froh", da ich mir vorstellen kann, dass auch viele andere Länder liebenswert sind.
Das Schlagwort "das Boot ist voll" könnte in bestimmten manchen Ländern (z.B. Honkong) durchaus legitim sein. In den meisten europäischen Ländern wird ohne Einwanderung in den nächsten Jahrzehnten sich das Boot leeren. Ohne Einwanderung wird es massive Probleme in der Wirtschaft und vor allem in der Alterssicherung (auch in der privaten Vorsorge) geben.
Wenn Menschen nach Deutschland kommen, um bessere Lebensbedingungen zu finden, so ist das ein legitimes Motiv. Die USA profitieren schon immer immens von dem Elan, den Generation um Generation von Einwanderern in das Land bringen.
Wer in die Geschichte zurückblickt, wird feststellen, dass es eine "deutsche Nation" nicht immer gegeben hat und dass diese das Ergebnis einer grossen Zahl von Wanderungsvorgängen ist.

Beruhigend ist, dass Menschen aus Euroland von den meisten gar nicht mehr als "Ausländer" gesehen werden. Ein "guter Italiener" ist mir genauso recht wie ein "guter Nord-Deutscher".

Es besteht also noch Hoffnung.

   By Karsten on Unrecorded Date: Edit

>Wenn Menschen nach Deutschland kommen, um bessere Lebensbedingungen zu finden, so >ist das ein legitimes Motiv

das sehe ich genauso.
Ich bin auch so einer, der sich durch sein windiges Geschick in der BRD, Heidelberg einen Studienplatz ergattert hat. Ich bin dann aus rein wirtschaftlichen Gründen nicht mehr in mein Heimatland, der besonderen politische Einheit West Berlin, zurückgegangen.
Ich gebe es zu: ich bin ein Wirtschaftsflüchtling.
Ich kenne da auch einen Bayern, Bundespolitiker, der arbeitet jetzt in Berlin, sollte man den nicht besser ausweisen? Der nimmt doch sicher einem Preußen den Arbeitsplatz weg.
Karsten

   By Tina on Unrecorded Date: Edit

Hallo Oli,

das ist ein guter Gedanke.

An gerim:
Es ist ja nicht das eigene Verdienst einer bestimmten Nation
anzugehören. Ebensowenig sind die Ergebnisse des Schaffens der anderen Menschen im Lande das eigene Verdienst.
Allenfalls kann man "froh" sein, in einem bestimmten Land zu leben bzw. geboren zu sein. Ich bin weder "stolz" noch
"froh", da ich mir vorstellen kann, dass auch viele andere Länder liebenswert sind.

Das kann ich voll unterstreichen. Mit dem, was
Du danach schreibst, habe ich Schwierigkeiten.

>Die USA profitieren schon immer immens von dem Elan, den Generation um Generation von Einwanderern in das Land
bringen.

Dies mag zwar stimmen, aber ich habe Probleme
damit, wenn wirtschaftliche Gründe als Argumente
innerhalb einer solchen Diskussion angeführt
werden. Es klingt mir ein bisschen zu sehr nach
"wer nützlich ist, darf kommen".

Gruss
Tina

   By Inge on Unrecorded Date: Edit

Hallo Tina,

man könnte Gerims Ausführung doch auch so verstehen:

Wer kommt, hat durchaus das Potential auch nützlich zu sein. Man muss ihm nur die Chance geben. :)

Gruß
Inge

   By gerim on Unrecorded Date: Edit

Hallo Tina,

ich verstehe nicht wo Du an meiner Aussage "Die USA profitieren ... vom Elan der Einwanderer..." Probleme hast. Die USA haben recht komplizierte Einwanderungsregeln. Wer dem Land nützlich ist hat gute Chancen eingelassen zu werden. Es gibt auch ein Kontingent, wo Menschen ohne Nachfrage nach Ausbildung, Vermögen etc. hereingelassen werden. Das können bettelarme Analphabeten aus Äthiopien sein (nur als Beispiel). Diese Einwanderer wollen es in der neuen Heimat zu etwas bringen. Sie haben einen Elan, der den alt-eingesessenen fehlt.
Das muss nicht unbedingt den Schwerpunkt im wirtschaftlichen haben: An amerikanischen Universitäten sind Zuwanderer der 1.Generation extrem stark vertreten. Auch in Kunst und Kultur gibt bereichern diese Zuwanderer das Land.

schalom

   By Tina on Unrecorded Date: Edit

Hallo Inge, hallo Gerim,

tut mir leid, ich hatte das missverstanden (vielleicht, weil ich Dein Posting, Gerim, zu
schnell gelesen habe.)

Viele Grüße
Tina

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