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Opferdienst

Forum haGalil - Board B: Bnej Noah: Nicht mehr und nicht weniger...: Opferdienst
   By Karsten on Unrecorded Date: Edit

Schimon der Gerechte / Sprüche der Väter

Auf drei Dingen steht die Welt:
Auf der Lehre, auf dem Opferdienst und auf der Wohltätigkeit.

Was ist mit Opferdienst gemeint?

Karsten

   By Paul on Unrecorded Date: Edit

Es heißt "Avoda", übersetzt "Arbeit", gemeint war damit zu Zeiten des Tempels der Opferdienst, nach dessen Zerstörung wurde dieser ersetzt durch das Gebet.

   By Karsten on Unrecorded Date: Edit

danke lieber Paul.
liebe Grüße
karsten

   By Paul on Unrecorded Date: Edit

Sehr empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang die Abhandlung von Rabbiner Samson R. Hirsch, Morascha Verlag. Diese finden sie unter morascha.com. Gut Schabbes!

   By Paul on Unrecorded Date: Edit

Hier noch ein Link:
http://www.hagalil.com/judentum/feiertage/av/pirkei-avot.htm
Nichts zu danken, die Antwort hat mir selbst Spaß gemacht, es heißt außerdem, wo zwei sich über die Lehre austauschen, da ist G'tt der dritte.

   By Karsten on Unrecorded Date: Edit

Lieber Paul,

>Es heißt "Avoda", übersetzt "Arbeit", gemeint war damit zu Zeiten des Tempels der
>Opferdienst, nach dessen Zerstörung wurde dieser ersetzt durch das Gebet.

Durch das Gebet oder ein Gebet?
Ich gehe mal nicht davon aus, dass es zur Zeit des Tempels keine Gebete gab.
Wurden jetzt spezielle Gebete empfohlen, hinzugefügt?
Oder gibt es da evtl noch Platz für andere Interpretationen?
Gut Schabbes
Karsten

   By Oli on Unrecorded Date: Edit

Hallo Karsten, Paul,

die Formulierung 'ersetzt' ist vielleicht an dieser Stelle etwas missverständlich. Es geht hier wenig um einen Ersatz des Dienstes durch ein Gebet, sondern eine Verlagerung der Bedeutung. Die Bedeutung, welche früher der Opferdienst hatte, kommt heutzutage dem Gebet zu. So gibt es hier viele Parallelen, aber soweit ich gelernt habe, gibt es kein 'Ersatz-Gebet'. Diese Verschiebung der Bedeutung gibt es in ähnlicher Form auch in anderen Bereichen (Tempel - Heim etc.).

Der Ursprung der heute festgelegten Gebete (neben den eigenen :-) liegt auch vor den Zeiten der Zerstörung des 2ten Tempels. So haben auch alle Stammväter schon zu festen Zeiten gebetet und auch zu Zeiten des Tempels wurde ausserhalb (auf dem Land ;-) natürlich gebetet.

Schalom,
Oli

   By Karsten on Unrecorded Date: Edit

Was kann ich erwarten, wenn ich, um etwas für sein leben zu lernen, die Lehre studiert.
Ich habe mal darüber nachgedacht und etwas gefunden, dass ganz gut paßt.
Es ist ein Zettel, den mir eine liebe Freundin gegeben hat.
Eigentlich geht es hier um 12 Versprechen, die gegeben werden, für den Fall, dass einer mit dem Trinken aufhört. Für mich hat sich das alles bewahrheitet. Das Ganze hat sich quasi noch mal wiederholt, bzw gefestigt als ich den Ewigen entdeckt und angefangen habe die Lehre zu studieren.

1. wir werden eine neue Freiheit und ein neues Glück kennen lernen.
2. Wir wollen die Vergangenheit weder beklagen noch die Tür hinter ihr zuschlagen.
3. Wir werden verstehen, was das Wort Gelassenheit bedeutet....
4. Und erfahren was Frieden ist.
5. Wie tief wir auch gesunken waren - wir werden merken, dass andere aus unseren Erfahrungen Nutzen ziehen.
6. Das Gefühl der Nutzlosigkeit und des Selbstmitleids wird verschwinden.
7. Unsere Ichbezogenheit wird in den Hintergrund treten, das Interesse an unseren Mitmenschen wachsen.
8. Unser Egoismus wird dahin schmelzen
9. Unsere Einstellungen zum Leben und unsere Erfahrungen werden sich ändern
10. Angst vor den Menschen und wirtschaftlicher Ungewißheit wird schinden
11. Ohne lange nachzudenken werden wir mit Situationen fertig, die uns früher umgeworfen haben.
12. Uns wird bewußt, dass eine positive Kraft, eine höhere Macht uns alle Last, die wir meinen nicht tragen zu können, abnimmt und uns den richtigen Weg zeigt.

Das wollte ich mit Euch teilen.

Karsten

   By Karsten on Unrecorded Date: Edit

Opferdienst
Was mache ich da?
Also, erst mal bekommen von mir verschiedene Organisationen und Initiativen Zuwendungen. Zum einen permanent oder nach Notwendigkeit.
Darüber hinaus haben wir ein Gemeinnütziges Fressen initiiert.
Das findet 4x im Jahr statt, jeder zahlt 100.-DM und einer kocht. Wir sind da immer so um die 10 Leute.
Alles was am Jahresende übrig ist wird auf 1-2 Projekte in der 3. Welt verteilt.
Das schmeckt nicht nur und pflegt die sozialen Kontakte, sondern tut auch noch gut, einem selbst und den anderen.
Kann ich nur jedem empfehlen, so etwas auch zu veranstalten.

Karsten

   By Karsten on Unrecorded Date: Edit

Beim letzen Eintrag war natürlich die Wohltätigkeit gemeint.

Aber als Entschädigung gibt es hier ein Gebet:

Ewiger G-tt, laß mich mehr Zeit und Liebe aufwenden, meinen Garten zu pflegen, Unkaut zu jäten, den Boden zu düngen und die Beete zu erweitern, die mir Freude, Glück, inneren Frieden und Gelassenheit schenken, anstatt ihn neuen Raum für Unkraut zu überlassen, das mir am Ende nichts als Elend, Leid und Schmerzen einbringt. Laß mich immer gewahr sein, dass Unkraut gerne wuchert, wenn ich nicht beizeiten ein Auge darauf werfe.
Ewiger G-tt, hilf mir meinen inneren Garten zum blühen zu bringen und ihn zu erhalten.

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