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Wer lange genug im regen steht, wird irgendwann den
Regenbogen entdecken.
Forum haGalil - Board B:
Bnej Noah: Nicht mehr und nicht weniger...: Wer
lange genug im regen steht, wird irgendwann den
Regenbogen entdecken.
Wer lange genug im regen steht,
wird irgendwann den Regenbogen entdecken.
[Genesis / Das erste Buch Mose] 9 1 Gott segnete
Noach und seine Söhne und sprach zu ihnen:
Fruchtet und mehret euch und füllet die Erde. 2
Eure Furcht und euer Schrecken sei auf allem
Wildlebenden der Erde und allem Vogel des Himmels,
allem was auf dem Acker sich regt und allen Fischen
des Meers, in eure Hand sind sie gegeben. 3
Alles Rege, das lebt, euch sei es zum Essen, wie
das grüne Kraut gebe ich euch alles; 4 doch
Fleisch mit seiner Seele, seinem Blut sollt ihr
nicht essen. 5 Jedoch euer Blut, das eurer
Seelen, will ich heimfordern, von der Hand alles
Wildlebenden will ich es heimfordern, und von
der Hand des Menschen, für jedermann von der Hand
seines Bruders heimfordern die Seele des Menschen.
6 Wer Blut des Menschen vergießt, durch den
Menschen werde vergossen sein Blut, denn im
Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht. 7 Ihr
denn, fruchtet und mehrt euch, wimmelt auf Erden und
mehrt euch darauf! 8 Gott sprach zu Noach und
seinen Söhnen mit ihm, er sprach: 9 Ich aber,
da, ich errichte meinen Bund mit euch und mit euerm
Samen nach euch 10 und mit aller lebenden Seele,
die bei euch ist, Vogel, Herdentier und allem
Wildlebenden der Erde bei euch, allen die aus
dem Kasten zogen, von allem Lebendigen der Erde.
11 Meinen Bund errichte ich mit euch: nicht
werde nochmals gerottet alles Fleisch von Wassern
der Flut, nicht geschehe nochmals Flut, die Erde
zu verderben! 12 Gott sprach: Dies ist das
Zeichen des Bunds, den ich gebe zwischen mich
und euch und alljede lebende Seele, die mit euch
ist, auf Weltzeit-Geschlechter: 13 meinen Bogen
gebe ich ins Gewölk, er werde Zeichen des Bunds
zwischen mir und der Erde. 14 So seis: wann
Gewölk ich wölke über der Erde und im Gewölk der
Bogen zu sehn ist, 15 will ich meines Bunds
gedenken, der ist zwischen mir und euch und
alljeder lebenden Seele von allem Fleisch: nicht
werde nochmals das Wasser zur Flut, alles Fleisch zu
verderben. 16 Wenn der Bogen im Gewölk ist,
will ich ihn ansehn, zu gedenken des
Weltzeit-Bunds zwischen Gott und alljeder
lebenden Seele von allem Fleisch das auf Erden
ist. 17 Gott sprach zu Noach: Dies ist das
Zeichen des Bunds, den ich zwischen mir und allem
Fleisch auf Erden errichtet habe.
Der Bund mit den Seelen wir
zweimal erwähnt, der mit dem Fleische drei mal.
Warum? Warum wird das überbetont? Auf dem Sinai
mußte der Ewige den Israeliten auch zweimal den was
über den Bund sagen. Einmal vor dem goldenen Kalb
und einmal danach. Warum alles zweimal?
Kann mir da einer weiterhelfen? Danke Gut
Shabbes Karsten
Hi Karsten, es spielt
doch überhaupt keine Rolle ob der Bund, den unser
Herr mit Noach, mit Abraham, mit Mose usw.
gechlossen hat, einmal erwähnt, zweimal erwähnt oder
gar dreimal erwähnt wird, es ist jeweils ein Bund!
Nicht mehr und nicht weniger! Auch wenn der
Bund, den Gott mit Noach nur einmal erwähnt wäre, so
würde dieser Bund an Bedeutung nicht geringer
werden. Wiederholungen aber sind wichtig, weil
unsere menschliche Natur nun mal mehr oder weniger
vergeßlich ist. Sehr wichtig ist, die
Bündnisse zu verstehen und danach zu leben. So
bleibt es jedem selbst überlassen, wie oft er sich
an die Bündnisse erinnern und wie er sie halten
will, denn die Bündnisse, die Gott mit Noach und
anderen geschlossen hat, beziehen sich nicht nur auf
die jeweilige Person, sondern auch auf alle
Nachkommen von Noach, Abraham und Mose. Und
da alles was vom Herrn kommt lebendig und dynamisch
ist, wird der oder werden diejenigen, die die
Bündnisse verstehen und danach leben wollen, um so
mehr Erkenntnisse gewinnen und um so mehr gesegnet
werden, wie sie bereit sind sich zu opfern und
hinzugeben. Der Herr lebt, er liebt uns und
möchte, daß wir glücklich sind, frei sind und in
Frieden leben, unter uns und mit unseren Nachbarn.
Da aber unsere Nachbarn oft oder meistens von diesen
Bündnissen nichts wissen wollen, und sich
dementsprechend verhalten, wird der Stamm Juda und
das ganze Haus Israel noch viel Arbeit bewältigen
müssen, bis alle das verstehen können und wollen um
sich zum Herrn zu bekennen. Wir, die wir zu
Israel gehören müssen auch bereit sein, Opfer zu
bringen und Vorbild zu sein. So gesehen kämpfen wir
an zwei Fronten: Einmal gegen unsere eigene irdische
Natur und ein andermal gegen die irdische Natur
unserer Nachbarn. Wir sind nicht besser, aber wir
haben durch die Bündnisse bessere Möglichkeiten und
sind näher dran. Denn Kinder Gottes sind wir alle!
Also, es spielt keine Rolle wievielemal, sondern
wie, wann und in welcher Art und Weise den
Bündnissen Rechnung getragen wird. Liebe
Grüße von "ammon"
Hallo Karsten, natürlich
spielt es eine Rolle, wie oft etwas erwähnt und
wiederholt wird. Das Prinzip der Wiederholungen
findet sich in der Torah immer wieder und es ist ein
Grund, warum das Studium der Torah auf ständiger
Wiederholung basiert. Praktisch betrachtet, kann man
sagen, es prägt sich alles besser ein, je öfter man
es wiederholt. Aber es ist eine Mitzwah, die Torah
zu studieren, selbst, wenn wir alles danach sofort
wieder vergessen würden. Ziel ist nicht, die Torah
auswendig zu beherrschen, sondern sich immer wieder
ihrem Studium zu widmen. So wie G-tt sich immer
wieder uns zugewandt hat und uns immer wieder den
Bund versprochen hat, so sollen wir uns immer wieder
dem Studium seiner Worte widmen. Warum das
Fleisch einmal mehr erwähnt wird, als die Seele,
darauf konnte ich keinen Hinweis finden. Ich könnte
mir vorstellen, dass das Fleisch durch die Sintflut
akut gefährdet war und es ein zusätzliches
Versprechen für Noach war, dass er und die Seinen
diese Katastrophe überleben würden. Viele
Grüße! Inge Hallo ammon, es ist
sehr nett von dir, dass du dir die Mühe machst, so
ausführliche Antworten zu schreiben, aber es macht
nicht viel Sinn, auf jüdische Fragestellungen
christliche Sichtweisen anzuwenden. Du bist
natürlich herzlich eingeladen, hier die jüdische
Sicht auf die Dinge zu lernen. Viele Grüße
Inge
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