16 000 Schweine auf ehemaligem KZ-Gel...
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Detlef
Unregistered guest
Autor: 172.179.189.37
Veröffentlicht am Freitag, 13. August 2004 - 19:05 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

BERLIN, 2. August. In mehreren Ländern Europas ist am Montag des Massenmordes an den Roma und Sinti vor 60 Jahren gedacht worden. Im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, wo die SS am 2. August 1944 die letzten 3 000 der im so genannten Zigeunerlager gefangen gehaltenen Roma und Sinti in die Gaskammern schickte, gedachten polnische und europäische Roma und Sinti, Politiker und ehemalige Häftlinge der Opfer.
Auch im südböhmischen Lety wird jedes Jahr an den Genozid erinnert. In dem Dorf bei Pisek unterhielt Nazi-Deutschland zwischen 1940 und 1943 ein Konzentrationslager...

Autor: Marlies Emmerich
Quelle: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/363580.html

Anmerkung Admin:
bitte keine ganze Artikel übernehmen, nur anzitieren und verlinken. Artikel wurde von mir rausgenommen, da ein Link angegeben ist.
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Raik
* New Member
Benutzername: Raik

Nummer des Beitrags: 60
Registriert: 06-2003
Veröffentlicht am Samstag, 18. Dezember 2004 - 01:38 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

nützt jetzt alleine nur nix mehr, weil nicht mehr erreichbar.
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Walfisch
* New Member
Benutzername: Walfisch

Nummer des Beitrags: 11
Registriert: 04-2004
Veröffentlicht am Samstag, 18. Dezember 2004 - 17:46 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Zum Glück hat die Berliner Zeitung ein Archiv.

(Beitrag nachträglich am 18., Dezember. 2004 von Walfisch editiert)
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Goy
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Veröffentlicht am Dienstag, 28. März 2006 - 17:53 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Und wo sind jetzt hier die 16,000 Schweine?
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Sakizopa
* New Member
Benutzername: Sakizopa

Nummer des Beitrags: 169
Registriert: 09-2006
Veröffentlicht am Donnerstag, 09. August 2007 - 22:19 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Ich finde es eine Frechheit von diesem Threadgeber, hier von 16.000 Schweinen zu reden.
Es sei denn, dass die Schweine Nazis sind.
Samt der NPD noch vielmehr.
Einverstanden!!!
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Lallaru Tschawu
Unregistered guest
Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Juli 2008 - 06:03 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Hallo zusammen,

hier die Stellungname des ZR deutscher Sinti u.Roma zum Thema...

Zentralrat Deutscher Sinti und Roma
Heidelberg,
den 13. Juni 2007
PRESSEERKLÄRUNG

Zentralratsvorsitzender und internationale Opferverbände fordern würdiges Gedenken an die im Holocaust ermordeten Roma und Sinti in der Tschechischen Republik.

In dem nationalsozialistischen Konzentrationslager im südböhmischen
Lety u Písku, das im August 1942 eingerichtet wurde und an dessen Leitung tschechische Polizeikräfte der Verwaltung des Protektorats Böhmen und Mähren beteiligt waren, waren ca. 1300 böhmische Roma und Sinti inhaftiert. Mindestens 326 Angehörige unserer Minderheit kamen an diesem Ort ums Leben, 241 davon waren Kinder.Mehr im unteren Link...

http://zentralrat.sintiundroma.de/content/downloads/presseschau/123.pdf

Gruß...Lallaru Tschawu}
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Efem
**** Intermediate
Benutzername: Efem

Nummer des Beitrags: 1259
Registriert: 08-2000
Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Juli 2008 - 21:56 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Der Mastbetrieb existiert dort nach wie vor. Das englischsprachige Wikipedia ist bei dem Stichpunkt Lety zu diesem andauernden Skandal ergiebiger als das deutsche:

"Roma activists picked the pig farm as a symbol of the Czech stance toward the Roma. They insist it is a source of shame for the country internationally and have repeatedly asked the government to relocate the farm. Their efforts gained further attention by a resolution of the European Parliament in 2005 asking the Czech Government remove the farm.

Opponents have criticised the massive cost of the farm's relocation, and insisted it has no impact on the actual life of Roma people. They claim that the real intention of the activists is to extort money from the state and that the farm's removal would lead to a worsening of already tense relations between ethnic Czechs and Roma.

In both 2005 and 2006, the Czech government announced its intention to buy and liquidate the farm, but has recently decided against it.
"


Was die Nazis begannen, setzten die Tschechoslowakei und Ungarn in abgeschwächter Form fort. Zwar wurden Romani nicht mehr vergast, aber viele ihrer Frauen sterilisiert, wobei ihnen sonstwas erzählt wurde und sie eine "Belohnung" erhielten. Indirekter Genozid nach Art des Hauses... bis 1985 in der Tschechoslowakei, in Ungarn bis vor Kurzem: die UNO wurde 2006 eingeschaltet, um die Zwangssterilisation einer Roma-Frau zu verhindern.

Roma (und Sinti) haben in diesen Tagen eine Aktion gestartet, um den Regierungen Sloweniens, Tschechiens und Ungarns Dampf zu machen in der Frage einer Entschädigung der Sterlisierten:

http://www.dzeno.cz/?c_id=16672 ,

darin ist ein Link angegeben:

http://www.errc.org/cikk.php?cikk=2965 mit u.a. folgendem Text:

"Tell the governments concerned that it is time for action! Support the Romani survivors of coerced sterilisation in Czech Republic, Hungary and Slovakia by sending your postcard or letter."

Musterbriefe und -postkarten samt Anschriften sind da ebenfalls herunterladbar.

Also: bitte die kleine Mühe nicht scheuen - und ab die Post.

Es möchte vielleicht sein, dass die Angesprochenen aus "gutem Grund" nicht viel geben auf das, was aus Deutschland/Österreich kommt, aber wenn ein Brief/eine Postkarte aus Israel oder auch vielleicht der Schweiz und von anderen Ländern dort eintreffen, wird das sicherlich Aufmerksamkeit erregen.

efem
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Lallaru Tschawu
Unregistered guest
Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Juli 2008 - 07:27 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Ergänzung-

Nach Angabe tschechischer Romaverbände wurden ca.6500 Sinti u.Roma während der NS Zeit ermordet.Ab 1939 gab es in den bömischen Ländern zwei Lager für Zigeuner,eines in Lety bei Pisek in Südböhmen und eines in Hodonin in Kunstat in Mähren.Lety wurde ab August 1942 zu einem echten Todeslager.Eine vergleichende Analyse der Überlebendenberichte aus Lety die der amerikanische Historiker Paul Polansky in den 90 er Jahren gesammelt hat führt zu einer Zahl von 1300 - 1400 ermordeten Zigeunern.Das offizielle Prag gibt nur eine Zahl von ca.300 Toten zu.Der Lagerkommandant und die Wachmannschaft in Lety,waren ausschließlich tschechisch .Das Lager wurde im Herbst 1939 eingerichtet,und zwar auf Grund einer tschechoslowakischen Regierungsverordnung die am 2.März 1939 ergangen war also zwei Wochen vor der Protektoratserrichtung.Nach weiteren offiziellen Angaben wurden 2600 Sinti u.Roma aus den bömischen Ländern in Auschwitz ermordet,weitere kamen in anderen KZs ums Leben.

Zur Frage der Toten unter den Zigeunern der Tschechoslowakei vertritt der Historiker Paul Polansky eine andere Meinung...

Er ist der Ansicht das dort vor 1939 nicht 7000 sondern 35 000 Sinti u.Roma gelebt hätten was wegen einer Manipulation der Statistiken nicht direkt erkennbar sei - und das etwa 30 000 dieser Menschen ermordet worden sind.Wichtige Arbeiten über den Völkermord an den tschechischen Roma hat in letzter Zeit der Historiker Markus Pape vorgelegt,sie existieren bisher leider nur in tschechischer Sprache. Weiterführende Infos im unteren Link "VOM KZ ZUR SCHWEINEFARM"

http://akin.mediaweb.at/2005/13/13roma.htm


Viele Grüße...Lallaru Tschawu
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Efem
**** Intermediate
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Nummer des Beitrags: 1277
Registriert: 08-2000
Veröffentlicht am Sonntag, 27. Juli 2008 - 15:14 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Wiederhervorholen eines Threads:

Alle, die die neuen Postings hier drin noch nicht gelesen haben, möchten es doch bitte tun und der Bitte an Protest-Briefe/Postkarten an die slowakischen/tschechischen/ungarischen Verantwortlichen entsprechen.

efem
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Admin
Board Administrator
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Nummer des Beitrags: 524
Registriert: 05-2002
Veröffentlicht am Sonntag, 27. Juli 2008 - 16:30 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Lety u Písku:
Fortwährende Beleidigung der Ermordeten
http://www.hagalil.com/czech/2008/08-cz-roma.htm
Bereits seit dem Jahr 1974 wird auf dem ehemaligen Lagergelände eine Großschweinemast betrieben. Von Beginn an fordern Überlebende sowie deren Angehörige und tschechische Roma-Organisationen eine Beendigung dieses internationalen Skandals...
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Weinberg
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Nummer des Beitrags: 3
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Veröffentlicht am Dienstag, 06. Januar 2009 - 16:38 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Ich wage mich mal weit aus dem Fenster....

Respekt, Erinnerung und Lehren für die Zukunft sollten wir unabhängig von Reliquien des Ortes oder der Gegenstaende machen. ansonsten gäbe es bald kaum noch ein Fleckchen Erde für ein unbeschwertes zukunftgewndtes Leben. Ich las gerade über das Mittelalter inkl. der Kreuzzuege, wenn überall dort wo brutal getoetet wurde wir heute Denkmalzonen hätten, es gaebe kaum einen alten Marktplatz, Rathaustreppe oder Ort vor den frueheren Staedten nutzbar fuer heutiges Leben..

Beispiel ist für mich in Südwestniedersachsen, Gegend Stadthagen-Verden, auch ohne Gedenkplatz ist dort die Erinnerung an "Karl der Sachsenschlaechter" vorhanden, genügend Misstrauen gegen religioes verpackte Obrigkeitsmassnahmen.
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Ente
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Nummer des Beitrags: 626
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Veröffentlicht am Dienstag, 06. Januar 2009 - 19:48 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

@ Weinberg: Der Unterschied: Erstmals in der Geschichte wurde die industrialisierte Vernichtung von Millionen teilweise eigener Bevölkerung geplant, legalisiert und versucht auszuführen. Dies ist schon ein Alleinstellungsmerkmal, das zu achten ist.

(Beitrag nachträglich am 06., Januar. 2009 von ente editiert)
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Stephan_p
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Benutzername: Stephan_p

Nummer des Beitrags: 35
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Veröffentlicht am Dienstag, 06. Januar 2009 - 20:04 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Hallo Weinberg,

Das Christentum empfinde ich durch die Geschichte hindurch als sehr gewalttätig.
Das es wenig Gedenkstätten gibt ist, meiner persönlichen Meinung nach, der Macht der christlichen Kirche entsprungen, die bestimmte und noch bestimmt: es kann nicht sein , was nicht sein darf.

Ein Konzentrationslager aber ist ein Fanal für den Mord an Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen, anders Denkenden und vielen weiteren unschuldigen Opfern.
Dieser Genozid stellt sich für mich so unfassbar dar, dass man jede Kleinigkeit aufheben, dokumentieren und für die Nachwelt erhalten sollte - ja muss.
Die Vernichtung der Juden wird jetzt schon in rechtsradikalen Kreisen geleugnet.
Dem gilt es entgegen zu treten aber auch dem allgemeinen Vergessen und der Ignoranz á la: "das ist ja schon so lange her" oder "ich hab doch damit nichts zu tun".
Ich gebe zu, dass ich Herrn Kohls Aussage der Gnade der späten Geburt als Humbug empfinde.
Stattdessen senke ich mein Haupt in Demut und Trauer und will nicht vergessen.

Schweine, wiederum, sind Tiere an denen sich die Ansichten nun wirklich scheiden.
Bitte denken Sie daran, dass es Religionen gibt, die den Verzehr von Schweinefleisch strikt verbieten.
Weiterhin steht das Schwein in seiner sinnbildlichen Bezeichnung wahrlich nicht für Tugendhaftigkeit und Schönheit sondern ist mit negativen Attributen behaftet.

Zusammenfassend entsteht auch bei mir der Eindruck einer Kränkung gegen über den Opfern des Nationalsozialismus in diesem Fall.
Ob gewollt oder ungewollt kann ich freilich nicht beurteilen.

Aber gerade die Geschichte zu kennen ist so überaus wichtig.
Vielleicht finden Sie es fehl am Platze aber in der derzeitigen Situation in Gaza ist es wichtig die Geschichte zu kennen - wieder um Israels willen.
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Weinberg
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Benutzername: Weinberg

Nummer des Beitrags: 4
Registriert: 01-2009
Veröffentlicht am Dienstag, 06. Januar 2009 - 20:53 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Danke fuer die Antwort, ich plaediere auch nicht dafuer Buchenwald oder Auschwitz zu schleifen, einer neuen die Vergangenheit uebertuenchenden Verwendug zuzufuehren.

Mir ist die schreckliche Einzigartigekeit der Ermordungen von 6 Mio auch bekannt und bewusst, Menschen industriell zu toeten wegen ihrer Herkunft. Eine Eigenschaft die kein Mensch aendern kann.

Ich habe nur Bauchschmerzen betreff Trittbrettfahrer die Denkmale auf "gleicher Leidensstufe" begehren, Beispiel Homosexuelle. Dazu sage ich so brutal oder unrechtmaessig deren Verfolgung auch war, die wurden aber wegen ihres VERHALTEN verfolgt, jederzeit persoenlich aenderbar..
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Ente
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Nummer des Beitrags: 628
Registriert: 09-2007
Veröffentlicht am Dienstag, 06. Januar 2009 - 20:59 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Ach dann!

(edit: nachdem mein persönlicher Humor schon öfter bemängelt wurde: Ach, dann! Empfinde ich Sie als kleines dummes Schweinchen, das sich über Mastanlagen durchaus aufregen darf)




(Beitrag nachträglich am 06., Januar. 2009 von ente editiert)
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Stephan_p
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Benutzername: Stephan_p

Nummer des Beitrags: 40
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Veröffentlicht am Dienstag, 06. Januar 2009 - 21:39 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Weinberg,

Ihre Menschenverachtung schockiert mich zu tiefst.

Mehr mag ich nicht dazu sagen, weil mir in der Tat körperlich schlecht geworden ist von Ihren Worten.
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Gutmann
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Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Januar 2009 - 09:53 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

@Weinberg


Ich habe nur Bauchschmerzen betreff Trittbrettfahrer die Denkmale auf "gleicher Leidensstufe" begehren, Beispiel Homosexuelle. Dazu sage ich so brutal oder unrechtmaessig deren Verfolgung auch war, die wurden aber wegen ihres VERHALTEN verfolgt, jederzeit persoenlich aenderbar..

Jeder Mensch hat das Recht frei und nach seinem eigenen Willen zu leben, solange er nicht gegen
die Gesetze, dem Wohl der Allgemeinheit verstösst, aber nur gegen Gesetze, die man befolgen kann. Die Unmenschlichkeit lässt sich nicht durch Gesetze legitimieren, dass haben wir über Jahrhunderte doch gelernt- befolgt haben wir es nicht!

Ihr Post ist etwas sehr schlecht und hat verachtend.
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Gutmann
Unregistered guest
Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Januar 2009 - 10:43 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

@Stephan_p


Ein Konzentrationslager aber ist ein Fanal für den Mord an Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen, anders Denkenden und vielen weiteren unschuldigen Opfern.

Sehr richtig, aber unter diesen Opfern waren auch tausende von Christen, die Sie zu Schuldigen abgestempelt haben.

Worin besteht denn der Unterschied zwischen dem was die Menschen in der NS mit Juden, Homosexuellen und anderen Randgruppen getan haben und Ihrem Gedankengut?

Sie schreiben:

Das es wenig Gedenkstätten gibt ist, meiner persönlichen Meinung nach, der Macht der christlichen Kirche entsprungen, die bestimmte und noch bestimmt: es kann nicht sein , was nicht sein darf.

Das ist Ihre Meinung. Sie geben einer gesamten christlichen Kirche die Schuld. Das war im Nazideutschland nicht anders gegen Juden und andere Menschen bestimmter Volkszugehörigkeit und
Glaubenszugehörigkeit.

Modeln Sie diesen Satzteil (Aussage) dass von Ihnen oben Geschriebene: "der Macht der christlichen Kirchen entsprungen"um- und es ist nichts anderes wie damals/heute die verlogenen Hetzparolen der NS Verbrecher gegen Juden.

Beispiele gefällig:

"Die Macht des internationalen Judentums"
"Schuld ist das Finanzjudentum"


Das hat sich bis heute in der Gesellschaft gehalten. Es ist verlogene Hetze gegen ein Volk und dessen Glauben!

Können Sie die Parallen zu Ihren Aussagen erkennen?

Sind Sinti keine Christen?
Sind die Zeugen keine Christen? Die starben für ihre christliche Überzeugung- in KZ!!!

Also worin besteht denn der Unterschied zwischen dem was Sie so verurteilen und dem was Sie so schreiben?

Wissen Sie was ich einmal gehört habe- und es ist mir wie ein Stein an den Kopf vorgekommen- es hat mich wie Sie schreiben würden:

Zitat:
Stattdessen senke ich mein Haupt in Demut und Trauer und will nicht vergessen.

Das habe ich als Lektion gelernt:

Niederträchtigkeit trägt viele Masken, doch keine ist so gefährlich wie die Maske der Tugend.

Was diese unreinen Vieher anbelangt, so finde ich auch, dass es einfach eine Schande ist, diese
Tiere dort zu halten- im Bezug auf die Geschichte und den "Status" dieses Tieres in der Gesellschaft.
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Stephan_p
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Benutzername: Stephan_p

Nummer des Beitrags: 47
Registriert: 12-2008
Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Januar 2009 - 12:46 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

@ Gutmann

ICh habe keine Christen zu schuldigen abgestemmpelt, bitte lesen Sie aufmerksam.

Des weiteren spreche ich von der christlichen Kirche und zwar denke ich an Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverbrennung und auch deren Haltung zur Verfolgung der Juden im dritten Reich gegenüber.
Die christlichen Kirchen haben nichts für die Rettung der Juden unternommen!

Ich weise Sie explizit darauf hin, das ich einen grundlegenden Unterschied zwischen dem Menschen und der Organisation einer Kirche mache.

Wie ich schon sagte, Gutmann, ich bin nicht der Meinung, dass wir uns verstehen und fühle mich darin bestärkt.
Ich senke mein Haupt in Demut und Trauer, ja...das ist keine Niedertracht.
Die Niedertracht haben Sie mit Ihrer Anschuldigung hinein zitiert.
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Stephan_p
* New Member
Benutzername: Stephan_p

Nummer des Beitrags: 48
Registriert: 12-2008
Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Januar 2009 - 12:59 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

nocheinmal @ Gutmann

Mir fällt im übrigen auf, dass Sie sich im äußersten Falle nur selbst entlarvt haben.
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Stephan_p
* New Member
Benutzername: Stephan_p

Nummer des Beitrags: 49
Registriert: 12-2008
Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Januar 2009 - 14:34 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Gutmann,

Ich weise Sie weiterhin darauf hin, das die antijudaistische und antisemitische Kirchenpolitik der christlichen Kirche durch die Jahrhunderte hindurch die Mär des "Weltjudentums" ermöglicht und voran getrieben hat!

Beispiel:Die Juden haben Jesus an das Kreuz geschlagen

Beispiel: Gewährleistung und Befürwortung der Gettoisierung und Kennzeichnung der Juden im Mittelalter und Zuweisung der Geldgeschäfte als fast einziger möglicher Beruf

Beispiel: Verfolgung der Juden als Häretiker und Ketzer

Beispiel: Das Ignorieren der Shoa obwohl die Kirchen darüber sehr gut informiert waren.

Der immer noch bestehende Machtanspruch?

Beispiel: Missionierung von Juden

Beispiel: Stichwort: Israelsonntag

Beispiel: Karfreitagsfürbitte für die Juden durch den derzeitigen Papst zu Karfreitag 2008
http://de.wikipedia.org/wiki/Karfreitagsf%C3%BCrbitte_f%C3%BCr_die_Juden

Das lag mir jetzt noch am Herzen.
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Weinberg
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Benutzername: Weinberg

Nummer des Beitrags: 5
Registriert: 01-2009
Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Januar 2009 - 22:59 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

@ Gutmann...

Ich denke sie blicken auf die Frage anders als ich. In der NAZI-Diktatur wurden sehr viele Menscchen gequaelt und getoeet wegen ihres Verhaltens, trotz edelster Motive ( nach heutiger Konsensansicht ).
Ob Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter, buegerlich Konservative, Pazifisten, Internationalisten, alles Verfolgungsgruende aufgrund Verhalten von Leuten die einen Systemwechsel durch stille Arbeit und/oder Agitation herbeiführen wollten. Bei Homosexuellen sehe ich nur die ebenso erfolgten Qualen und Toeungen, aber nicht Motive des Handelns die über eine persoenliche Nabelschau hinausfuehren.

Und im 3.-Reich Wehrpflicht zur Fuehrung eines Angriffskrieg muessten wir genauso legal oder illegal sehen wie den §175 samt Verwaltungsvorschriften.

Und , historisch ist mir bewußt, Juden wurden verfolgt und industriell getoeet wegen ihrer staatlich definierten Abstammung. Ein traurige Einmaligkeit der Geschichte.
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Stephan_p
* New Member
Benutzername: Stephan_p

Nummer des Beitrags: 58
Registriert: 12-2008
Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Januar 2009 - 23:40 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Weinberg,

Unterlassen Sie bitte Ihre geschmacklosen und menschen verachtenden Ausführungen.
Sie haben sich dafür das falsche Forum ausgesucht.
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Aviel
* New Member
Benutzername: Aviel

Nummer des Beitrags: 90
Registriert: 08-2007
Veröffentlicht am Donnerstag, 08. Januar 2009 - 07:49 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Weinberg,
es geht nicht darum, warum Menschen durch verbrecherische Systeme, hier das NS-Regiem, verfolgt werden, sonder das es so war. Im Prinzip sagen sie sinngemäß: "Warum sind sie denn schwul, selber schuld." Aber das ist nicht die Frage! Stellen sie sich folgende Konstellation vor: Ein Frau konvertiert zur Religion ihres jüdischen Mannes, aus Liebe oder wie auch immer. Nennen wir es persönliche Nabelschau. Mit Politik haben sie nichts am Hut. Doch was drohte ihnen: Die Vernichtung. Würden sie auch hier sagen, das ihre Motive nicht über die persönliche Nabenschau hinausgehen.
Man kann über Kommunisten, Pazifisten und was auch immer denken, was man will, aber nichts rechtfertig eine Verfolgung oder gar eine systematische Ausrottung, was sie ja auch nicht anders, mit Ausnahme der Homosexuellen, so sehen. Und wegen diese Ausnahme ist der Vorwurf der geschmacklosen und menschen verachtenden Ausführungen gerechtfertigt.
Bitte denken sie darüber nach.

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