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Forum haGalil - Board A » ISRAEL / NAHOST » 2 Seiten in Israel » Archiv bis und mit 26. Juli, 2006 « Zurück Weiter »

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Paulemann
**** Intermediate
Benutzername: Paulemann

Nummer des Beitrags: 421
Registriert: 12-2002
Veröffentlicht am Dienstag, 25. Juli 2006 - 15:36 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

"Berlin/Beirut - "Wenn wir gefordert werden, wenn wir übereinstimmend auch von allen Nationen gebeten werden", dann wolle sich Deutschland einer solchen Unterstützung nicht verweigern, sagte Franz Josef Jung (CDU) in Stuttgart. "Bisher war die Regierung der politisch äußerst heiklen Frage ausgewichen. Sie fürchtet, dass deutsche Soldaten bei einem Konflikt mit Israel 60 Jahre nach dem Holocaust gegen Juden vorgehen müssten. "

..............

SPD-Fraktionsvize Walter Kolbow bezeichnete eine deutsche Beteiligung als "realistische Option. Man sollte da nicht von vorne herein Nein sagen". Voraussetzungen seien eine Abstimmung mit Israel sowie ein robustes Mandat der Vereinten Nationen. "Dabei muss auf jeden Fall vermieden werden, dass deutsche Soldaten auf Israelis schießen müssen"

Nach Lüsternheit klingt das nicht. Dieses Argument wurde in der Vergangenheit ja ausschliesslich von Gegnern eines Einsatzes gebracht. Passieren kann viel und auch unerwartetes.
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Rc_sylvester
****** Senior
Benutzername: Rc_sylvester

Nummer des Beitrags: 5634
Registriert: 05-2003
Veröffentlicht am Dienstag, 25. Juli 2006 - 16:34 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Danke für's genaue Zitat, Paulemann. Also, ungut klingt es doch schon (in meinen Ohren sehr ungut). Irgendwie nach Liebäugeln (irgendwie nur, natürlich nicht konkret). Nach innerem Drehen und Wenden und halber Lust und nach abseitigen Assoziationen.
Wie kommen die darauf, dass sie auf Israelis schießen müssten? Die müssten, falls sie *räusper* müssten, auf diejenigen schießen, die Doppelpunkt Zivilisten als Geiseln nehmen, Raketen auf zivile Ziele abfeuern, öffentlich zur Vernichtung der Juden aufrufen usf.

Ich frage mich nicht mehr so sehr, woher dieses Gedankenstück aus dem Blauen kommt, das da so plötzlich immer mal wieder auftaucht, alle paar Jahrzehnte mal, das damit spielt, Deutsche müssten auf Israelis respektive auf Juuuden schießen.
Das ist schräg, findest Du nicht?



- Jakobo, erstmal herzlich willkommen hier übrigens.
Die unterschiedliche Behandlung von Flüchtlingen einerseits und Flüchtlingen andererseits liegt auch an den israelischen Medien, denke ich. Da wird traditionellerweise kein solches Aufhebens gemacht, sprich nicht so viel Propaganda veranstaltet. Deutlich wurde das immer bei Selbstmordanschlägen: Man bekam so gut wie nie Bilder von halben Straßen voller Leichenteile usf. zu sehen. Weil die Chevra Kadischa das alles wegräumt und jeder Israeli weiß, was das bedeutet...
Naturgemäß entsteht dadurch aber nach außen hin ein schiefes Bild, denn man bekommt fast nur palästinensische bzw. libanesische Opfer und kaum israelische zu sehen.
Aber zumindest in der europäischen Berichterstattung scheint sich jetzt etwas zu ändern. Stimmt.

Gruß Robert

(Beitrag nachträglich am 25., Juli. 2006 von Rc_sylvester editiert)
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Jakobostar
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Benutzername: Jakobostar

Nummer des Beitrags: 12
Registriert: 07-2006
Veröffentlicht am Dienstag, 25. Juli 2006 - 17:00 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

HI, Robert:
Danke für dein willkommen.

Mir gings jetzt nicht um das Zeigen von Opfern
oder Verletzten. Sondern eher allgemein um
Interviews mit Leuten die einfach darüber berichten,
was sie gesehen haben, oder Bilder aus den Städten
um eine Idee zu haben, wie es dort aussieht.

Bis vor zwei Tagen gabs da reihn gar nichts oder
kaum was davon und fast von einem Tag auf den
anderen hat es sich erkennbar verschoben, ich
denke zum positiven, aber sie hinkt immer noch
denke ich. Sollen die Leute doch wissen,
dass man auch in Israel in den Bombenkeller muss
oder dass man in den Süden flüchten muss.

Einmal wurden sogar Zahlen gennant, von Bomben,
die auf Israel geflogen sind, aber die einzigen
Bilder die man gesehen hat waren die von einer
Demonstration gegen den Krieg in Tel Aviv. Danach
wieder nur Zivilisten aus Libanon und Militär aus
Israel.

CNN hab ich seit vorgestern nicht mehr gesehen,
aber die Berichterstattung war auch sehr ähnlich,
wie die in Deutschland.

Jakobo
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Admin
Board Administrator
Benutzername: Admin

Nummer des Beitrags: 560
Registriert: 05-2002
Veröffentlicht am Dienstag, 25. Juli 2006 - 17:34 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

haGalil RealAudio Summersound:
[ Arzi http://www.hagalil.com/musik/arzi.ram] [ Eti Zach & Alabina http://www.hagalil.com/musik/alabina.ram]

haGalil im Interview: [mp3 - Andrea Livnat aus Tel Aviv http://www.juedische-musik.de/sound/radio/al-0607.mp3]
[Mediengespräch als mp3 http://www.juedische-musik.de/sound/hagalil/erfurt.mp3] [haKesher haIsraeli http://www.juedische-musik.de/sound/politik/kesher/muenchen.rm]

haGalil Video:
[Chavicka & Evicka am Kinereth http://www.israeli-art.com/film/hagalil-01.htm]... Direkt im [WinMedia-Player - 4 min., 13MB wmv http://www.juedische-musik.de/videos/hagalil-01.wmv]...
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Maxim
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Benutzername: Maxim

Nummer des Beitrags: 303
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Veröffentlicht am Dienstag, 25. Juli 2006 - 18:15 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,428540,00.html

"Die m?gliche Friedenstruppe f?r den S?dlibanon nimmt Gestalt an: Agenturberichten zufolge rechnet Israel mit bis zu 20.000 ausl?ndischen Soldaten, die das Gebiet sichern sollen. Die USA haben nach CNN-Informationen schon zwei Nationen f?r die F?hrungsrolle im Blick."
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Paulemann
**** Intermediate
Benutzername: Paulemann

Nummer des Beitrags: 422
Registriert: 12-2002
Veröffentlicht am Dienstag, 25. Juli 2006 - 21:53 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Robert,
"Ich frage mich nicht mehr so sehr, woher dieses Gedankenstück aus dem Blauen kommt, das da so plötzlich immer mal wieder auftaucht, alle paar Jahrzehnte mal, das damit spielt, Deutsche müssten auf Israelis respektive auf Juuuden schießen.
Das ist schräg, findest Du nicht?"

Finde ich nicht.

Alle Vertreter dieses Arguments sagen, dass Deutsche auf keinen Fall in eine Situation kommen dürfen, in der sie auf Israelis schiessen müssen.

Die Kritiker dieses Argumentes sagen, dass eben dieser Fall restlos ausgeschlossen ist und das die Vertreter dieses Argumentes deshalb irgendetwas anderes sagen wollen oder sich denken.

Ich halte in einem Krieg eher wenig für restlos ausgeschlossen. Ich habe ja vor zwei Monaten noch nicht einmal den derzeitigen Krieg vorhergesehen.
Wer ernsthaft behauptet er hätte dies, darf es für restlos ausgeschlossen halten, dass Deutsche Soldaten auf Israelis schiessen müssen.

Wann muss ein Soldat überhaupt schiessen?z.B. wenn er angegriffen wird, er kann auch versehentlich angegriffen werden, er kann auch irrtümlich der Meinung sein, er würde angegriffen.
Alles schon dagewesen.

Gruss
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Paulemann
**** Intermediate
Benutzername: Paulemann

Nummer des Beitrags: 423
Registriert: 12-2002
Veröffentlicht am Dienstag, 25. Juli 2006 - 22:25 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Und wenn bisher niemand gesagt hat, dass deutsche Soldaten nie in eine Situation kommen dürfen, in der sie auf Hizbollah-Terroristen schiessen müssen, dann vielleicht deshalb, weil niemand
dieser Meinung ist.

Ausserdem halte ich es auch für etwas unfein einem Politiker der CDU oder SPD derzeit zu unterstellen, er möchte Juden töten.

Gruss
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Maxim
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Benutzername: Maxim

Nummer des Beitrags: 304
Registriert: 03-2006
Veröffentlicht am Dienstag, 25. Juli 2006 - 22:37 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Paulemann:
"Wann muss ein Soldat ?berhaupt schiessen?z.B. wenn er angegriffen wird, er kann auch versehentlich angegriffen werden, er kann auch irrt?mlich der Meinung sein, er w?rde angegriffen.
Alles schon dagewesen."

Ja, natuerlich. Heute wurde auch versehentlich ein Beobachtungsposten der UNIFIL von der isr. Armee getroffen, wenn man den Meldungen Glauben schenken darf. Offenbar einige Tote.

Dies ist doch aber - so furchtbar das ist - moeglicherweise eine Folge davon, dass es da keine eindeutigen "Absprachen" oder wie auch immer, moeglicherweise eine gewisse Unklarheit dieser UN-Mission gibt. Israels Ziel ist klar: die Hizbollah fuer Israel unschaedlich zu machen. Erklaertes Ziel der Hizbollah ist es, Israel in seiner Existenz auszuloeschen - weiterhin ist die Hizbollah eine Art inoffizielle Hilfstruppe des Iran, der eine perfide, doppelzuengige Politik betreibt, die man als "Islamfaschismus mit Hegemonialanspruch" bezeichnen koennte. Iran will nach der Atombombe greifen.

Die Existenz des Staates Israel ist unverhandelbar, wird im Grunde auch international nirgendwo mehr ernsthaft in Frage gestellt. Das unschaedlich-Machen der Hizbollah liegt im strategischen Interesse im Grunde der ganzen Weltgemeinschaft. Es waere einfach
klug, Israel dabei zu unterstuetzen. Sogar fuer (wenig demokratische) Staaten wie Aegypten und die Tuerkei.

Es muss einfach klar sein, worum es geht. Und die Welt sollte Israel helfen. Das Risiko, dass es dabei evt. zu Unfaellen oder gar zu so etwas kommen sollte, das man euphemistisch als "friendly fire" bezeichnet, sollte nicht davon abhalten, finde ich.
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Rc_sylvester
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Benutzername: Rc_sylvester

Nummer des Beitrags: 5653
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Veröffentlicht am Dienstag, 25. Juli 2006 - 23:31 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Paulemann, ich habe keinem Politiker was unterstellt. Das wäre nicht nur unfein, sondern ziemlich eklig.

Ich habe lediglich mal ventiliert, welchen Beigeschmack solche Äußerungen in meinen Ohren haben. Davon auf Konkretes oder Handfestes zu schließen ginge aber nicht.

Was halt auffällt, ist das Absurde an der Annahme, irgendein deutscher Soldat müsste mal auf Israelis schießen. Max hat den Kern des Konflikts gerade dahingehend auf den Punkt gebracht, dass Israel ausgelöscht werden soll. Jeder vorstellbare Einsatz von Truppen dritter Seite würde sich also gegen die Hisbolla richten, friendly fire hin oder her.

Deshalb ist dieser manchmalige Satz "auf Juden schießen müssten" so daneben. Bedenken, dass deutsche Soldaten eventuell auf Drusen schießen müssten, hat man ja auch noch keine gehört, obwohl sie der Sache nach viel näherlägen...
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Paulemann
**** Intermediate
Benutzername: Paulemann

Nummer des Beitrags: 424
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Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 01:27 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Maxim und Robert,

ich stimme euch weitgehend zu.

Allerdings:
Ein Soldat schiesst nur, wenn er muss. Ein Soldat muss schiessen, wenn er angegriffen wird. Die Annahme ein deutscher Soldat müsse auf Israelis schiessen, ist ebenso absurd wie die Annahme, er würde von Israelis angegriffen. Heute wäre er von Israelis angegriffen worden.
Dass sich der Einsatz gegen Hizbolla richtet, steht ausser Frage, ebenso steht ausser Frage, dass das für einen Deutschen kein Grund sein kann, nicht an diesem Einsatz teilzunehmen. Weshalb sollte es deshalb Bedenken geben.Bedenken, dass deutsche Soldaten eventuell auf Drusen schiessen müssten, hat man deshalb nicht gehört, weil auch diese Bedenken ein Raushalten nicht rechtfertigen. Weil es diese besondere historische Verantwortung gegenüber den Drusen eben nicht gibt. (und diese Verantwortung ist ja das Argument).

Auf keinen Fall auf Juden schiessen zu wollen und dann schlüssig zu handeln, nämlich an diesem Einsatz gar nicht teilzunehmen, interpretiere ich halt eher als massive Unlust und weniger als Lüsternheit.

Für mich klingt das halt so.
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Ruth_br
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Benutzername: Ruth_br

Nummer des Beitrags: 3428
Registriert: 08-2004
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 06:58 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Jacob

In Israel wird staendig ueber alle Raketeneinschlaege berichtet. Vor ca. einer Woche meinte ein Militaer mal zu den Journalisten, sie sollten doch bitte nicht gar so genau angeben, wo eine Katjusha niedergegangen ist, damit die Hisbollah nicht besser zielen koenne. (Vor allem in der Bucht von Haifa mit der chemischen Industrie, die deutlich angepeilt wird, koennte das sehr relevant sein.) Ich konnte allerdings auch hinterher nicht feststellen, dass irgendwelche Unklarheiten bzgl. der Einschlagpunkte gelassen wurden.

Die mangelnde Berichterstattung auslaendischer Sender kann also nicht aus irgendwelchen Einschraenkungen erklaert werden.

CNN's Robertson Now Admits: Hezbollah 'Had Control' of His Anti-Israel Piece

Einschuechterung durch die Hisbollah und/oder eine Weltsicht, die dem Sympathisieren mit der Hisbollah nicht entgegensteht, koennte eher passen.
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Jakobostar
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Benutzername: Jakobostar

Nummer des Beitrags: 15
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Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 07:25 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Hi, Ruht:
Mittlerweile hab ich über das Forum einen guten link
zu israelischen Onlineradio und TV bekommen.
Die Berichterstattung ist in der Tat viel
ausgiebiger als die, die man in Deutschlan,
aber als die über CNN bekommt.

Wie ich aus anderen Posts herausgelesen habe
lebst du in Israel. Du kannst dir gar nicht
vorstellen, wie die Berichterstattung ist.
In den ersten 10 Tagen oder so hat man praktisch
überhaupt keine Bilder oder Interviews aus dem
Norden gesehen. Es wurde nicht mal danach
gefragt, wie es den Menschen dort geht!

Jakobo
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Ruth_br
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Benutzername: Ruth_br

Nummer des Beitrags: 3431
Registriert: 08-2004
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 07:31 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Jakobo (sorry, dass ich Deinen Namen vorhin falsch geschrieben habe),

leider kann ich mir die Berichterstattung gut vorstellen. Z.T. verfolge ich sie ueber das Internet, z.T. bekomme ich hier im Forum vorgefuehrt, wie man Isral sehen will und vor allem kenne ich das schon seit Beginn der sog. 2. Intifada. Damals war ich wirklich schockiert und fing an, in vielen Punkten neu nachzudenken.
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Jakobostar
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Nummer des Beitrags: 16
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Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 07:35 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

PS: Was genau die Gründe sind, ist mir ncoh etwas
vernebelt. Aber es ist schon klar, dass damit
Politik gemacht werden soll, oder eine Stimmung
erzeugt werden soll.

Du musst Dir uach überlegen, dass diejenigen, die
jetzt als Deutsche bezeichnet werden, vor gut 3
Wochen noch als Terroristen gesehen wurden, die
nicht integrierbar sind.

Aber das ist eine Sache.. auch wenn man ausgiebig
nachrichten schaut fallen einem immer wieder
Wiedersprüche zwischen den Sendern, aber auch
innerhalb einzelner Sender auf.

Jakobo
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Ruth_br
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Benutzername: Ruth_br

Nummer des Beitrags: 3432
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Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 07:40 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Jacobo,

ich halte dafuer, dass die Menschen in den Medien ueberwiegend von den '68er Jahren gepraegt wurden. Sie haben eine Weltsicht intus, wonach Israel der Vorposten des US-Imperialismus sei, denen gegenueber authentische 3. Welt Befreiungsbewegungen stuenden. Da kann notfalls noch die Hisbollah hineingequetscht werden.
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Jakobostar
* New Member
Benutzername: Jakobostar

Nummer des Beitrags: 17
Registriert: 07-2006
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 07:42 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Geschockt bin ich nicht unbedinngt, weil es
für mich klar ist, das Deutschland einen anderen
Standpunkt hat, eine andere Strategie usw.
Was mich da eher beeinträchtigt ist, dass sowas
dann als "objektiv" betrachtet wird und einem
städig Fragen gestellt werden und erwartet wird,
dass man sich rechtfertigt und zwar mit der alt
bekannten unfreundlichen Weise.

Was mich wirklcih aufgeregt hat war auch,
dass man sich natürlich sorgen macht über
die Situation und wie es den Leuten geht,
und dann nur die Zahl der Katjuschas hört.
Wenn man dann keine Bilder von den Straßen
sieht usw, dann kann man schon ganz schön
nervös werden. Also ich zumindest. Man will
halt wissen was passiert ist.

Mach Dir keine Sorgen, ich bin niemand der
es übelnimmt wenn man seinen Namen falsch
schreibt :-)

Jakobo
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Jakobostar
* New Member
Benutzername: Jakobostar

Nummer des Beitrags: 18
Registriert: 07-2006
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 07:47 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Hi, Ruth:
Ich denke ich verstehe was du meinst und es
ist bestimmt ein grund, warum so viele hier
Leute darauf anspringen.

Allerdings hat sich Deutschland seit den 80er
Jahren sehr verändert, insbesondere seit der
Wiedervereinigung. Kurz gesagt es stehen mit
großer Sicherheit andere politische/strategische
Interessen dahinter.

Jakobo
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Ruth_br
****** Senior
Benutzername: Ruth_br

Nummer des Beitrags: 3435
Registriert: 08-2004
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 08:18 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Jakobo,

ich sehe gerade jetzt eine tiefe Kluft zwischen den Interessen der Regierungen (Deutschland, aber auch Frankreich) und der Darstellung in den Medien. Die Regierungen sind nach meinem Eindruck wesentlich realistischer in ihrer Einschaetzung, waehrend die Medien die bekannte Hysterie abziehen.
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Jakobostar
* New Member
Benutzername: Jakobostar

Nummer des Beitrags: 19
Registriert: 07-2006
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 08:30 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

hmm.. das könnte ich nicht so sagen..
es ist für mich noch etwas undruchsichtig.
Es gibt ja auch interaktionen zwischen politik
und medien und der öffentlichen Meinung.
Die Aussagen der Politik sind bislang noch sehr
unpräzise finde ich, vor allem wenn es um
mögliche perspektiven nach einem Waffenstill-
stand geht. Es spielen für die einzelnen Länder
auch vor allem die eigenen nationalen Interessen
eine Rolle und die können wiederrum ganz andere
Hintergründe haben. Gerade wenn es um
Disskussionen wie Uno - Nato - EU-Truppe -
deutsche Beteiligung geht.

Man sollte das im Auge behalten um auch die
Auswirkungen auf Israel besser einschäschätzen
zu können finde ich.

Ein willkürliches Beispiel:
Wenn Entschieden wird, die Nato im Südlibanon
zu stationieren, weil die UNO als Handlungs-
unfähig angesehen wird. Wie würden da Russland
und China reagieren? Was würden sie tun, um
einen Einfluss im Nahen Osten zu behalten?

Jakobo
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Jakobostar
* New Member
Benutzername: Jakobostar

Nummer des Beitrags: 20
Registriert: 07-2006
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 08:32 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

PS.: Wenn ein Politiker außerhalb
Israels vom selbstverteidigungsrecht
Israels spricht. Wie verbindlich ist
das schon? Wie viel kann man auf sowas
vertrauen?
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Ruth_br
****** Senior
Benutzername: Ruth_br

Nummer des Beitrags: 3436
Registriert: 08-2004
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 08:38 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Jakobo,

natuelich gibt es in Demokratien Interaktionen zwischen oeffentlicher Meinung, die von den Medien beeinflusst wird und Politik.

Mir scheint, dass Deutschlnand und Frankreich sich im Grunde darueber im Klaren sind, dass Israel ihnen eine Menge schmutziger Arbeit abnimmt. Daher draengt niemand so richtig auf den Nato-Einsatz. Man kann ihn schlecht ablehnen, aber eigene Soldaten ins Feuer zu schicken, solange die Israelis das doch selber machen (wollen), ist kein Zuckerschlecken.

Russland und China stuetzen bisher den Iran, setzen also darauf, dass dieser seine Einflussphaere mindestens erhalten, wenn nicht ausweiten kann.
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Maxim
*** Member
Benutzername: Maxim

Nummer des Beitrags: 305
Registriert: 03-2006
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 10:11 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Derzeit kann man medial schoen das bekannte, alte Spiel beobachten: Israel wird einerseits lediglich als "einer von zwei Konfliktparteien" vs. Hizbollah dargestellt - gleichzeitig wird der arabischen Seite ausgiebig Moeglichkeit eingeraeumt, Israel als denjenigen hinzustellen, "der mit dem Feuer spielt". Im Grunde jedoch freuen sich aber alle, dass Israel den notwendigen schmutzigen Job gegen die Hizbollah macht. Israel tut der Welt (incl. der arabischen Staaten) einen grossen Gefallen, und praktischerweise kann man IL dafuer auch noch beschimpfen (und hat evt. noch weitere "strategische Karten" gegen Il auf der Hinterhand)

Im uebrigen ist man bzgl. einer (vernuenftigen) internationalen Loesung dahingehend besorgt, "dass die Hizbollah nicht einverstanden sein koennte". Was fuer eine Fehleinschaetzung, oder auch Heuchelei angesichts der tatsaechlichen Lage, die dahintersteht. Unterdessen droht Nasrallah weiter, was A) bewirken soll, evt. internationale Kraefte weiter einzuschuechtern, damit sie sich nicht einschalten B) die Anti-israelische Propaganda-Maschine anspringen kann: Israel macht sich "weiter die Haende schmutzig" . laesst sich "anklagen" und verliert an Zustimmung. Die eigenen Kaempfer/Soldaten opfert Nazrallah ohne mit der Wimper zu zucken, im Gegenteil: je mehr von IL getoetet werden, desto besser fuer ihn (und seine Hintermaenner in Iran)

Ist dies denn alles so furchtbar schwer zu durchschauen? Gibt es (auch in den Medien) wirklich so wenig Leute, die wenigstens etwas denken koennen?
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Maxim
*** Member
Benutzername: Maxim

Nummer des Beitrags: 306
Registriert: 03-2006
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 10:52 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Zusatz: der saudische Koenig z.B. warnt Israel davor, "mit dem Feuer zu spielen". In einer zuvorigen Meldung wurde dies statement noch (hoffe, ich vertue mich nicht) dem Jordanischen Monarchen zugeschrieben. WEiterhin hoert man aus Saudi-Arabien Saetze "von der Arroganz Israels".

Es ist doch sonnenklar, was hier fuer ein Spiel gespielt wird.
Im Grunde ist man einerseits froh, die Schiitischen Radikalen im Libanon loszuwerden, zum anderen bietet dies alles fantastische Trumpfkarten, um Israel (zukuenftig) in seiner Existenz wieder anzuzweifeln, bzw. alles wieder in der Schwebe zu halten (wodurch man sich eigene Vorteile verspricht).

Der arabischen Welt muss unmissverstaendlich klargemacht werden, dass es am Existenzrecht Israels nicht das geringste zu Ruetteln gibt. Dass "Zugestaendnisse" in dieser Richtung nicht "belohnt" werden. Klargemacht werden muss dies nicht durch Bomben und Gewalt, sondern durch eine glasklare, unmissverstaendliche Haltung der Weltgemeinschaft, die sich im Klaren sein muss, wie sie von arabischen Potentaten gegeneinander ausgespielt werden soll. Israel ist ein faktischer, realer Staat. Ende der Diskussion.

Ueber evt. "Spaltungstendenzen" freut sich im Besonderen noch einer: Ahmadinedschad und seine Gotteskrieger.

Bomben und Gewalt und weitere Verwicklungen koennten eher die Folge von Unklarheiten innerhalb der internationalen Haltung sein.

Solche Zusammenhaenge habe ich jedenfalls bislang noch nirgendwo "medial dokumentiert" gesehen.
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Maxim
*** Member
Benutzername: Maxim

Nummer des Beitrags: 310
Registriert: 03-2006
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 13:50 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Spiegel-online meldet:

"Blauhelm- Soldaten flehten stundenlang um Hilfe"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,428668,00.html

Was auch immer da Schreckliches passiert ist:
Ein wenig nuechterne Ueberlegung hilft auch hier. Warum sollte Israel mit vollem Kalkuel UN-Soldaten angreifen?

Wer so etwas unterstellt, muesste die Israelische Fuehrung fuer extrem dumm halten. Dass die (absichtliche) Bombardierung von UNIFIL-Soldaten Israel selbst nur schadet, und nicht den geringsten militaerischen, politischen, oder sonstigen Nutzen bringt, ist doch wohl von jedem einzusehen. Man kann ja ueber alles moegliche verschiedene Meinungen haben, aber Israel solche militaerisch- politisch -diplomatische Kamikaze-Aktionen zu unterstellen, ist doch wirklich lachhaft.

Ein tragischer, schrecklicher Zwischenfall, wie er in solchen Auseinandersetzungen eben vorkommt. Was auch immer da falsch gelaufen ist: es muss und wird sicher aufgeklaert werden.
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Maxim
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Nummer des Beitrags: 313
Registriert: 03-2006
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 15:04 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/522122/

Eine Darstellung der Hizbollah und ihrer Verzahnung mit der libanesischen Gesellschaft. Link aufgeschnappt bei der Gruenen-nahen Heinrich-Boell-Gesellschaft.

http://www.boell.de/en/05_world/4494.html

Eine weitere Analyse. Iranische und syrische Interessen werden auch angesprochen.

http://www.boell.de/en/05_world/4494.html

Die Website der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung bringt folgendes zum Thema:

http://www.kas.de/proj/home/events/24/1/veranstaltung_id-21720/index.html

(da geht es um eine Art Jerusalemer Gespraechsrunde, ist aber anscheinend schon ueber eine Woche alt, die Meldung)
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Jakobostar
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Benutzername: Jakobostar

Nummer des Beitrags: 21
Registriert: 07-2006
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 16:19 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

HI, Ruth:

Jakobo,

natuelich gibt es in Demokratien Interaktionen zwischen oeffentlicher Meinung, die von den Medien beeinflusst wird und Politik.

Mir scheint, dass Deutschlnand und Frankreich sich im Grunde darueber im Klaren sind, dass Israel ihnen eine Menge schmutziger Arbeit abnimmt. Daher draengt niemand so richtig auf den Nato-Einsatz. Man kann ihn schlecht ablehnen, aber eigene Soldaten ins Feuer zu schicken, solange die Israelis das doch selber machen (wollen), ist kein Zuckerschlecken.

Russland und China stuetzen bisher den Iran, setzen also darauf, dass dieser seine Einflussphaere mindestens erhalten, wenn nicht ausweiten kann.


Wie schaut da momentan die Disskusion/Einschätzung
in Israel aus? Vor allem auch in Bezug auf einen
mögichlen UNO/NATO Einsatz? Gibt es da überhaupt
im Moment eine Disskusion in Israel darüber? Es
gibt ja im Moment auch wirklich andere Probleme
dort.

Jakobo
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Jakobostar
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Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 16:28 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Hi Maxim:

Solche Zusammenhaenge habe ich jedenfalls bislang noch nirgendwo "medial dokumentiert" gesehen.

Sowas wird man auch nicth so schnell zu sehen
bekommen und zwar aus den Gründen, die vorhin
aufgeführt hast.

Jakobo
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Maxim
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Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Juli 2006 - 19:51 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,428751,00.html

"Die internationale Gemeinschaft hat gesprochen: Israels t?dlichster Feind, die Hisbollah, soll entmilitarisiert werden. Geschickte Diplomatie und eine Schutztruppe sollen bei dem schwierigen Projekt helfen. Hinter den Kulissen werden die ersten Schachz?ge geplant."


Immerhin ist man sich in Rom einig, dass die Hizbollah entwaffnet werden "soll". Nur: warum beeilen? Man kann sich ja mit allen Gremien international noch so richtig viel Zeit lassen - ganz, ganz humanitaer

Israel ist ja laengst dabei, das zu erledigen

Hoffentlich helfen sie dem Libanon spaeter dann wirklich. Wenn man der Hizbollah helfen sollte "das Gesicht du waren" (was auch immer das heisst) steht sie dann womoeglich entgueltig als heldenhafte Maertyrertruppe dar (so einem echten Maertyrer kann mans ja nicht uebel nehmen, wenn er nebenbei mal ein kleines Land in den Abgrund reisst). Dem Libanon helfen, heisst auch, die Hizbollah unschaedlich zu machen. Natuerlich mit moeglichst friedlichen Mitteln. So friedlich, wie es angesichts dieses Ziels moeglich ist.

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