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Ruth_br
** Junior Benutzername: Ruth_br
Nummer des Beitrags: 224 Registriert: 08-2004
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. November 2004 - 11:25 Uhr: |
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Gestern habe ich im 2. isr. Fernsehen einen (Uvda – Fakt) Bericht gesehen ueber den Tod des 13jaehrigen Maedchens in Rafah. Mir fiel es nicht leicht hinzuschauen – da gibt es ja immer solche Fluchtreflexe “das Geschirr muss noch gespuelt werden” und es faellt mir auch jetzt nicht leicht, darueber zu schreiben. Iman war 13 Jahre alt und mit einer Schultasche unterwegs. Im ganzen Report wurde wiederholt gesagt, sie sei auf dem Weg in die Schule gewesen. Das scheint mir nicht ganz plausibel. Wenn ihr regulaerer Schulweg an dem militaerischen Stuetzpunkt vorbeigefuehrt haette, haetten die Soldaten das schon wissen muessen. Tatsaechlich hat sie sich nach dem Video, das von anscheinend einem Soldaten live aufgenommen wurde, noch ca. 30 Meter auf den Stuetzpunkt zubewegt, nachdem sie gesichtet worden war. Iman hat wohl einen Umweg auf dem Weg zur Schule gemacht. Warum, darueber erfahren wir nichts. Die Schiessbefehle lauten anscheinend so, dass die 100 Meter Umkreis um diesen und wohl auch andere militaerische Stuetzpunkte als “No-Go-Zone” definiert wurden. Wer sich darin aufhaelt, auf den wird geschossen. Meine Fragen dazu sind: Ist diese Tatsache auch allgemein bekannt? Sind ueberall grosse Schilder mit arabischer Beschriftung angebracht? Oder kann sich jemand aus Unwissenheit in diese Zone begeben? In der Reportage behauptet der Offizier, dass der Schussbefehl ausdruecklich das Toeten des Eindringlings verlange. Ich bin nicht sicher, ob das zutrifft, schliesslich hat er ein klares Interesse daran, sich so darzustellen, als habe er buchstaeblich nach Vorschrift gehandelt. Wenn es aber doch zutrifft, warum? Waere es nicht sinnvoller, den Schussbefehl so zu formulieren, dass der Eindringling bewegungsunfaehig gemacht werden soll (Schuss auf die Beine)? Nach dem Video fand ganz eindeutig ein Overkill (im wuergenden Wortsinn) statt. Nach den ersten zwei Schuessen bewegte sich das Maedchen nicht mehr – so der O-Ton eines Soldaten im Video – trotzdem wurden weiterhin ganze Magazine verschossen. Anschliessend an die Schiesserei sieht man im Video die Soldaten (Gesichter nicht wegzensiert!), die sich gegenseitig veralbern und ueberhaupt eine Atmosphaere verbreiten, wie eine Schulklasse, die beim Ausflug ueber die Straenge schlaegt. Leider habe ich nicht auf die Uhrzeitangabe im Video geachtet. Aber selbst wenn einige Zeit zwischen beiden Szenen verfloss, so fand sie doch wohl noch am selben Vormittag statt. Ganz offensichtlich ist den Soldaten sehr unwohl mit dieser Geschichte. Die meisten Hinweise, auch das Video kommen von den Soldaten selber. Ein Motiv schien/scheint, dass die Soldaten ihren Offizier reinreiten wollen. Anscheinend hatte er ziemliche Autoritaetsprobleme mit der Truppe. Anscheinend hat dieses Motiv mindestens einen Soldaten dazu verleitet, in seiner Aussage mindestens eine nachpruefbar falsche Aussage zu machen, worauf sich die Armeeleitung ostentativ hinter den Offizier stellte. Inzwischen duerfte ihr das leid tun, weil allem Anschein nach eben doch nicht alles mit Revanchegeluesten gegenueber einem verhassten Offizier erklaert werden kann. Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde auch noch vor der Fernsehreportage ein zweites militaerisches Untersuchungsverfahren gegen den Offizier eingeleitet, ebenfalls aufgrund von Aussagen der Soldaten. Muss ich wirklich ausfuehren, welche Gefuehle ich beim Tod eines dreizehnjaehrigen Maedchens habe? Waehrend der Reportage dachte ich aber auch an die Soldaten. Die sind 18 bis 22 Jahre alt, aus meiner Sicht auch noch weitgehend Kinder. Die kommen nach Hause im vollen Bewusstsein, ein 13jaehriges Maedchen getoetet zu haben. Der Soldat, der die ersten beiden Schuesse abgegeben hat, ist sich ziemlich sicher, dass er sie getoetet hat. Wenn er mein Sohn waere, wie koennte ich damit umgehen? Wie sehr wuerde ich mir wuenschen, dass kein Junge so etwas tun und hinterher damit leben muss. Noch eine Bemerkung, die in Europa vielleicht noetig ist. In einer solchen Situation kann leider nicht davon ausgegangen werden, dass ein kleines Maedchen, das sich in eine solche Zone begibt, harmlos ist. Nachgewiesenermassen wurden auch schon 10-jaehrige mit Sprengstoff losgeschickt, Schultaschen sind ebenfalls nachweislich ein nicht unbekanntes Transportmittel fuer Waffen und Sprengstoff und mehr als ein Soldat ist um’s Leben gekommen, weil er einen Selbstmordattentaeter zu nahe an sich herankommen liess. Noch ein Punkt. Der Offizier ist Druse. Das koennte einen Teil der Animositaeten ihm gegenueber erklaeren. In aller Vorsicht und ohne Polemik moechte ich auch erwaehnen, dass es in Israel einige sog. Friedensfreunde gibt, bei denen ich eine rassistische Grundhaltung sehe: Den Palaestinensern gegenueber aeussert sich das als paternalistische Bevormundung, Drusen gegenueber etwas unverhohlener als Verachtung dieser “primitiven” Kultur gegenueber. |
   
Juttagrimm
****** Senior Benutzername: Juttagrimm
Nummer des Beitrags: 1293 Registriert: 08-2000
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. November 2004 - 11:49 Uhr: |
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Ruth, was du als Mutter eigener Kinder bei diesen Bildern gefühlt hast,das kann ich mitempfinden. Und ich finde es auch richtig, dass du das jugendliche Alter der israelischen Soldaten ansprichst. Behütet und geborgen aufgewachsen, werden diese jungen Männer während des Militärdienstes mit Aufgaben bzw.Sachverhalten konfrontiert, die sie gar nicht verkraften können. traurig Jutta |
   
Ruth_br
** Junior Benutzername: Ruth_br
Nummer des Beitrags: 231 Registriert: 08-2004
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. November 2004 - 13:07 Uhr: |
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Jutta Behütet und geborgen aufgewachsen bin nicht sicher, inwieweit das die richtige Beschreibung ist. Nicht alle Jugendlichen in Israel und anderswo wachsen "behuetet und geborgen" auf. Auch die Eltern, die wirklich mit allen ihren Kraeften behueten und Geborgenheit schaffen, koennen die Anschlaege der letzten vier Jahre nicht ausblenden. Es gibt nicht mehr viele Familien, die niemanden persoenlich kennen, der bei einem Anschlag getoetet oder verletzt wurde. |
   
Baer
****** Senior Benutzername: Baer
Nummer des Beitrags: 4627 Registriert: 05-2002
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. November 2004 - 13:53 Uhr: |
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Liebe Ruth, Dieser Bericht geht unter die Haut. Danke dafür. Danke auch für Deine Überlegungen und Vermutungen und auch für Deine Fragen. Kannst Du Deine Fragen an einen dafür zuständigen (Presse?)Offizier der IDF richten? Wie reagiert die Militärjustiz? Wie reagiert die israelische Öffentlichkeit? Kannst Du dazu etwas schreiben? Baer |
   
Ruth_br
** Junior Benutzername: Ruth_br
Nummer des Beitrags: 233 Registriert: 08-2004
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. November 2004 - 14:09 Uhr: |
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Lieber Baer, im Prinzip koennte ich mich schon an die IDF wenden. Meine Erfahrungen mit isr. Buerokratie macht mich aber eher unlustig, es zu versuchen. Dazu kommt, dass ich mich schriftlich auf Hebraeisch laengst nicht so gut auszudruecken verstehe wie auf Deutsch. Von der militaerischen Untersuchung werden wir noch hoeren. Wenn ich es schaffe, berichte ich dann auch im Forum. Die israelische Oeffentlichkeit hatte ich bisher nur in Form meines Mannes auf dem Sofa (vor)liegen. Er reagierte ziemlich zwiespaeltig. Einerseits fuehlte er sich durch die Reportage fast persoenlich angegriffen - "diese Journalisten, die leisten natuerlich keinen Reservedienst, die wissen ja gar nicht, wie es da aussieht!", dazu ein paar verschwoerungstheoretische Ueberlegungen "die linke Presse will ja nur Druck machen, damit Sharon aus dem Gazastreifen abzieht" (dabei ist er mit Feuer und Flamme und viel eindeutiger als ich fuer diesen Abzug!). Als ich ihm dann sagte, dass die Presse ja alles von den Soldaten bekommen hat, taten ihm gleichzeitig die Jungs leid und ihr Offizier auch, der nach dem Bericht eine militaerische Karriere machen wollte und sich das inzwischen an den Nagel haengen kann, ganz egal, wie die Untersuchung ausgeht. Den Tod des Maedchen liess er fast gewaltsam nicht an sich herankommen. |
   
Eran
****** Senior Benutzername: Eran
Nummer des Beitrags: 965 Registriert: 03-2003
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. November 2004 - 21:08 Uhr: |
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Nur ganz kurz, dann muss ich weg. Ich hoffe, falls die Beweise es bestätigen, dass der Mörder seiner Gerechte Strafe erhält (Welchen gerechte Strafe gibt es für Mord an einem Kind?). Es ist furchtbar. Es ist eine Schande für die israelische Armee, und auch wenn unsere Jungs dort ausharren müssen, und unter ständiger Todesgefahr leben, ist so etwas nicht zu entschuldigen... |
   
Kari
*** Member Benutzername: Kari
Nummer des Beitrags: 310 Registriert: 02-2001
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. November 2004 - 22:56 Uhr: |
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Jedes umgebrachte Kind hat seine Geschichte. Über diesen Vorfall konnte man im Oktober z.B. hier lesen: A schoolgirl riddled with bullets. And no one is to blame Questions remain after Israeli unit commander is cleared of Palestinian pupil's death Chris McGreal in Rafah Thursday October 21, 2004 (Beitrag nachträglich am 23., November. 2004 von Kari editiert) |
   
Kari
*** Member Benutzername: Kari
Nummer des Beitrags: 311 Registriert: 02-2001
| | Veröffentlicht am Dienstag, 23. November 2004 - 23:08 Uhr: |
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Ich habe den Link nicht richtig setzen können, er ist: http://www.guardian.co.uk/israel/Story/0,2763,1332219,00.html |
   
Baer
****** Senior Benutzername: Baer
Nummer des Beitrags: 4629 Registriert: 05-2002
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 24. November 2004 - 08:06 Uhr: |
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Liebe Ruth, danke für Deine Schilderung der „öffentlichen Reaktion“ in Deiner Familie. Vielleicht hätte ich reagiert wie Dein Mann. Sich heftig wiederstreitende Gefühle und Gedanken habe ich im Moment auch. Anklageerhebung gegen einen israelischen Offizier Tötung eines palästinensischen Mädchens Von George Szpiro, Jerusalem, 23. November Ein israelisches Militärgericht hat am Montag Anklage gegen einen Offizier erhoben, der verdächtigt wird, vor sechs Wochen ein 13-jähriges palästinensisches Mädchen erschossen zu haben. Der Zwischenfall ereignete sich um sieben Uhr morgens, als sich das Mädchen mit einem Schulranzen auf dem Rücken offenbar in eine militärische Sperrzone verirrte, die einen Wachposten der Armee umgibt." (NZZ Online) |
   
Ruth_br
** Junior Benutzername: Ruth_br
Nummer des Beitrags: 239 Registriert: 08-2004
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 24. November 2004 - 08:44 Uhr: |
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Eran Ich hoffe, falls die Beweise es bestätigen, dass der Mörder seiner Gerechte Strafe erhält (Welchen gerechte Strafe gibt es für Mord an einem Kind?). Das geht an der Sache vorbei. Die Soldaten, die das Feuer auf das Maedchen eroeffnet hatten, sind keine Moerder. Sie handelten entsprechend dem Schussbefehl. Inwieweit der Schussbefehl ueber das Notwendige hinausgeht und daher "moerderisch" ist, wird von der Untersuchungskommission hoffentlich auch geprueft. Mit einiger Sicherheit war das Maedchen schon tot, bevor der Offizier ueberhaupt von dem Vorfall erfuhr. Er war naemlich zu Anfang gar nicht im Wachposten, sondern schlief irgendwo und wurde herbeigerufen mit der Nachricht, ein mutmasslicher Attentaeter (nicht ein kleines Maedchen! - dabei hatten die Soldaten sie laut Video schon nach wenigen Minuten als solches erkannt) sei in die Sperrzone eingedrungen. Nach der ersten Untersuchung wurde der Offizier geruegt, weil er - anscheinend entgegen den Befehlen fuer die Sperrzone - den Wachtposten verlassen hatte und zum Koerper des Maedchens gegangen war. Auch wenn er tatsaechlich ein ganzes Magazin direkt auf ihren leblosen Koerper abgefeuert haben sollte, dann war das wohl kein Mord, sondern ein Verbrechen gegen die Menschenwuerde von Toten. |
   
Ruth_br
** Junior Benutzername: Ruth_br
Nummer des Beitrags: 240 Registriert: 08-2004
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 24. November 2004 - 08:53 Uhr: |
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Baer inzwischen kann ich die "oeffentliche Meinung" durch das Gespraech mit einer Freundin gestern abend ergaenzen. Sie hat sehr aehnlich wie ich reagiert. Nur hatte sie keine Zweifel am "Schulweg" und dachte im ersten Moment auch nicht an die Kinder-Attentaeter. Als ich meine Punkte erwaehnte, stimmte sie mir auch darin zu. Sie erzaehlte von ihrem juengeren Bruder, der bis 2002 (er war bei der Schutzschild-Aktion in Jenin!) seinen Wehrdienst leistete. Anscheinend hatte und hat der Bruder groesste Schwierigkeiten, sich entsprechend den Vorschriften fuer Soldaten im Einsatz in pal. Gebieten zu verhalten. Aus Sicherheitsgruenden (Selbstmordanschlaege) ist anscheinend jeder direkte Kontakt so ziemlich verboten. Seine Schwester erzaehlte, dass er zweimal bestraft wurde, weil er sich daran nicht hielt, sondern spontan reagierte wie auf andere Menschen eben, einmal habe er einem pal. Jungen eine Zigarette geschenkt. Inzwischen bitte er bei allen solchen Einsaetzen immer darum, irgendetwas machen zu duerfen (Kuechen- oder Putzdienst), um nicht innerhalb der pal. Bevoelkerung Dienst tun zu muessen. Nach seinen Erzaehlungen bringen solche Erfahrungen die uebelste Instinkte in den Soldaten hervor. |
   
Ruth_br
** Junior Benutzername: Ruth_br
Nummer des Beitrags: 243 Registriert: 08-2004
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 24. November 2004 - 09:52 Uhr: |
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Danke Kari, fuer den Guardian-Link. Die Aussagen darin bestaetigen meine Vermutung, dass sich Iman nicht auf dem Schulweg befand, sondern aus unbekannten Gruenden in das Sperrgelaende eindrang. Iman walked past her school with her satchel over her shoulder, crossed the road and climbed down a small sandy bank to an area that was an olive and citrus orchard until the army's bulldozers flattened it in April. She had entered the "forbidden zone" next to the watchtower where any Palestinian risks being shot. und Neither Iman's father, Samir al-Hams, nor the witnesses know why the girl walked into the forbidden zone. "I can't explain why she was there. I've asked everyone and no one can explain it. Perhaps she just wanted to walk on the sand. Perhaps she was confused. I don't know," said Mr al-Hams. Das Video bestaetigt, dass die Soldaten innerhalb von kurzer Zeit, Iman als kleines Maedchen identifizierten und dass sie weiterschossen, nachdem sie nach den ersten beiden Schuessen bereits zu Boden fiel: Palestinian witnesses described the shooting as cold-blooded. They say soldiers could not have failed to see they were firing at a child, and she was killed as she already lay wounded and helpless. Bei dieser Aussage dagegen stimmt etwas nicht: "Some soldiers were lying on the ground and shooting very heavily toward her," said Basim Breaka, who saw the killing from her living room. "Then one of the soldiers walked to her and emptied his clip into her. For sure she died on the second or third bullet. I could see her lying on the ground, not moving. I can't imagine why that soldier wanted to shoot her after she was dead." Die Soldaten im Wachtturm legten sich zum Schiessen nicht hin. Das haetten sie auch gar nicht noetig gehabt, weil sie im Turm jede Deckung hatten. Nur schmale Schiessschlitze waren offen. Dass die Zeugin von ihrem Wohnzimmer aus durch diese Schlitze gesehen haben will, dass sich die Soldaten zum Schiessen hinlegten, ist unwahrscheinlich. Nach ihrer Aussage verliess nur ein Soldat (der Offizier) den Wachtturm und schoss aus naechster Naehe auf das Maedchen. Das Video zeigt nur die Vorgaenge innerhalb des Wachtpostens. Bei den Zeugenaussagen habe ich nicht darauf geachtet, ob nur der Offizier den Wchtposten verliess oder ob er begleitet wurde. This week an army investigation cleared the unit's commander after some of his own soldiers accused him of giving the order to shoot knowing the target was a young girl, and of then emptying the clip of his automatic rifle into her. Im Video ist der Offizier noch gar nicht anwesend, als Soldaten schon unueberhoerbar gerufen hatten "das ist ein kleines Maedchen!", trotzdem wird weiterhin wie wild geschossen. Nach den Zeugenaussagen wurde dem Offizier gerade nicht gesagt, dass der Eindringling ein kleines Maedchen ist, als er aus dem Schlaf gerissen und zum Wachtposten gerufen wurde. "The first shot came from the army post. It hit her in the leg. She was starting to walk on and then fell. She dropped her bag. They were firing, heavy shooting. I am sure she died before the two soldiers came and shot her bag and then her," he said. Ich hoffe, dass der Soldat, der die ersten beiden Schuesse abgefeuert hat, das auch liest. Ich hatte bei der Reportage den Eindruck, dass er sich selbst fuer den Todesschuetzen haelt und dass es ihn mitnimmt. Wenn dieser Augenzeugenbericht stimmt, hat er wohl versucht, auf die Beine zu zielen. The Israeli army's rules of engagement permit soldiers to wound a person who enters a security zone and does not heed warning shots to leave. But once the person is wounded, soldiers are only permitted to kill if there is an imminent threat to their lives. Witnesses say Iman was helpless and posed no such threat. Das klingt wesentlich plausibler als die Version des Schussbefehls, die der Offizier von sich gegeben hat. Das Video zeigt aber, dass es die Soldaten waren, die weiterschossen, obwohl Iman schon am Boden lag und ein Soldat laut gerufen hatte "sie bewegt sich nicht mehr", bevor der Offizier ueberhaupt eintraf. |
   
Ruth_br
** Junior Benutzername: Ruth_br
Nummer des Beitrags: 256 Registriert: 08-2004
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 24. November 2004 - 14:52 Uhr: |
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Kari, der Augenzeugenbericht im Guardian kann doch zutreffend sein. Hier aus Ha'aretz The October 5 event took place around 7 in the morning, when a soldier on duty at the outpost spotted a "suspicious figure" about 100 meters from the outpost. Soldiers immediately began firing at the figure while R., the outpost commander, together with some officers and soldiers, left the outpost and took up a position behind a sand rampart next to the outpost. Das Video zeigt wie gesagt nur die Vorgaenge im Wachtposten. Also kann es gut sein, dass der Offizier noch bevor er dort auftaucht, sich mit andern Soldaten hinter einer Sandbank auf den Boden gelegt hat und dass Imman auch von dort beschossen wurde. |
   
Eran
****** Senior Benutzername: Eran
Nummer des Beitrags: 967 Registriert: 03-2003
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 24. November 2004 - 18:25 Uhr: |
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Hallo Ruth, auch ich war in Situationen, wo ich aus so einem "Tazpit" (Wachstand) auf einen Sperzone halten musste (Es war ein Hochaus, aus dem auf die Siedlung Neve Dekalim, und in die Armee-Basis geschossen wurde). Und wir hatten auch den Befehl dort auf jeden zu schiessen. Aber es gibt keinen Befehl, dass erlaubt ein kleines Mädchen zu töten, wenn man es als solches erkannt hat. Natürlich kann es den Fall geben, wo palästinensische Organisationen Kinder als Schutzschilder vorschicken, oder als Bombe verminen, was auch zu deren Tod führt In dem Fall ist der Tod genauso schrecklich, aber für mich sind dann die pal. Terroristen die Mörder, und nicht der israelische Soldat. Jedoch wurde in diesem Fall das kleine Mädchen indentifiziert, und falls der Soldat die Schüsse aus dem "Mag" (schwere Maschinengewehr) auf das Mädchen schoß, dann hat er sie auch nicht vor nur zu verletzten. Und falls das Mädchen erst verletzt war, dann muss man klären inwieweit sie als Gefahr für die Soldaten vernommen wurde. Denn "Vidui Ariga" (Tod eines Gegener sichern) ist nur erlaubt, wenn der Verletze einen Gefahr darstellt. Also im Fall von einen Selbtsmörder oder miiten im Feld, wenn der Gegner Position aufdecken kann. In dem Fall konnte ich es nicht erkennen. Was mich verwunderte, was nicht direkt mit dem Tod des Mädchen zu tun hat. Es ist in der Regel so, dass man in solche Wachtürme, besonders in solchen gefährliche Gebieten einen kugelsicheren Weste träg (aus Keramik) und den Helm. Also ganz das gegenteil vom Soldaten, der im Wachturm schoß. |
   
Juttagrimm
****** Senior Benutzername: Juttagrimm
Nummer des Beitrags: 1306 Registriert: 08-2000
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 24. November 2004 - 19:54 Uhr: |
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Newsletter der Botschaft des Staates Israel - Berlin Mittwoch, 24. November 2004 (1) Generalstabschef räumt gravierende Fehler bei Untersuchung im Fall der Tötung des 13jährigen Mädchens an der Girit Stellung im Gazastreifen ein _________________________________________________ „Die Tatsache, dass wir bei der Befragung nicht die gesamte Wahrheit ausfindig machen konnten, bedeutet für uns einen gravierenden Misserfolg“. Das sagte der Generalstabschef der israelischen Armee (IDF), Generalleutnant Moshe Ya’alon, über das Verhör des Kompaniebefehlshabers Leutnant R. am Mittwochmorgen während eines Rundgangs auf dem Rekrutierungs- und Klassifizierungsstützpunkt der IDF. Aus diesen Ereignissen entstehen moralische Problemstellungen, die angegangen werden müssen, sagte der Generalstabschef, und fügte hinzu, dass er fest entschlossen sei, dies zu tun. Eines der grundlegendsten Dinge, auf die man sich stütze, seien Zuverlässigkeit und wahrheitsgetreue Aussagen. Ya’alon machte diese Äußerung während eines Rundgangs auf dem Rekrutierungs- und Klassifizierungsstützpunkt der israelischen Armee. Es war derselbe Tag, an dem heute Soldaten des Nachal-Regiments und des Feld-Nachrichtendienstes eingezogen wurden. Der Generalstabschef sagte, dass er derzeit einige Vorgänge bearbeite, die sich hauptsächlich um moralische Probleme in der israelischen Armee drehen. „Die operativen Befragungen der israelischen Armee nicht einstellen“ Der Generalstabschef nahm Stellung zu dem Aufruf, der Armee die operativen Befragungen aus der Hand zu nehmen und sagte: Ich glaube, dass gerade der Vorgang an der Girit Stellung (5.10.04) beweist, dass wir gute Mittel zur Befragung haben. Auch für die operative Befragung gibt es keinen Ersatz. Keine externe, von Juristen und Rechtsanwälten betreute Befragung, wird zur Wahrheitsfindung beitragen, sondern zum Gegenteil. Zunächst ist uns wichtig, die Wahrheit herauszufinden, um Lehren daraus zu ziehen. Wenn es ein Problem gibt, wie im Fall von Girit, wo wir gesehen haben, dass irgendjemand nicht die Wahrheit sagt, steht uns ein weiteres Instrument zur Verfügung und das ist das Verhör durch die Kripo der Militärpolizei, die dies mit allen Mitteln aufdecken muss. Daher denke ich, dass wir Instrumente haben, die gut genug sind, Verhöre durchzuführen und Probleme zu lösen.“ Der Generalstabschef sagte, dass nach Beendigung der juristischen Diskussion nicht ausgeschlossen sei, dass die operative Befragung auf andere Weise vervollständigt würde. „Als erste Maßnahme wurden Soldaten aus der Kompanie entlassen, und ich bin fest entschlossen, mich um jedes Vorkommnis dieser Art zu kümmern, um jeden moralischen Misserfolg in der israelischen Armee auszurotten.“ „Die Hilfskompanie der Shaked-Einheit wurde nicht aufgelöst“ Der Generalstabschef wies die Forderung zurück, eine gründliche Überprüfung der südlichen Kommandantur durchzuführen. Dort war es in der letzten Zeit zu einer Reihe von schweren Zwischenfällen gekommen. Er erklärte, dass die südliche Kommandantur im Allgemeinen und insbesondere in Gaza monatlich mit Hunderten von Terroraktivitäten konfrontiert sind und dass bei den meisten die Mission erfolgreich ist. „Manchmal gibt es Misserfolge“, sagte er, „so wie bei dem Panzerbeschuss an der Philadelphi-Route vergangene Woche. Wir wissen bereits, was dort geschehen ist. Dies war ein operativer, professioneller Misserfolg. Bei dem Vorkommnis in Girit gab es operative, professionelle Fehler, aber auch moralische. Ich weiß, wo das Problem liegt, ich weiß, wie ich damit umzugehen habe. Ich glaube, man sollte das ganze nicht übertreiben. Das Problem existiert, aber wir wissen, wie wir es lösen können.“ Der Generalstabschef dementierte, dass man beabsichtige, die Hilfskompanie des Shaked-Regiments im Givati-Regiment aufzulösen. „Die Kompanie hat das Gebiet zum Training und zur Erholung verlassen. Sie hat einen neuen Befehlshaber. Ein Teil der Soldaten, die ein Problem darstellten, und der Befehlshaber sind nicht mehr bei der Kompanie. Diese Kompanie wird ihre operativen Aktionen wieder aufnehmen.“ Der Generalstabschef erklärte, dass der Befehlshaber im Falle eines Freispruchs in keinem Fall zu seiner Kommandoaufgabe zurückkehren kann. Der Generalstabschef nahm auch Stellung zu den Bildern, die in der Sendung „Uvda“ („Tatsache“, im zweiten israelischen TV) gezeigt wurden, und besonders zu jenen, auf denen Soldaten zu sehen sind, die sich im Laufe eines operativen Vorgangs mit anderen Dingen beschäftigen, die nicht Teil ihrer Aufgabe sind, wie z.B. das Filmen mit einer Videokamera. „Das ist ein schwerer Bericht. Ich bin nicht davon überzeugt, dass alle dort erscheinenden Bilder tatsächlich aus dem Ereignis stammen.“ Unterdessen reichte der Knessetabgeordnete Ran Cohen (Yachad) eine Anfrage auf Novellierung des Gesetzes der militärischen Rechtsprechung unter der Überschrift „Tötungsbewahrheitung“ ein. Dies geschah in Folge der Diskussion um die „Tötungsbewahrheitung“, durch die der Kompaniebefehlshaber nur des illegalen Gebrauchs der Waffe beschuldigt wird. Nach den Worten des Knessetabgeordneten Cohen handelt es sich um einen sehr ernsten Rechtsverstoß, der den elementaren, moralischen Werten widerspricht. Das Gesetz müsse eine deutliche Antwort auf Ernsthaftigkeit des Verstoßes finden, forderte Cohen. Generalstabschef Ya’alon hatte zu Anfang die Version des Befehlshabers, der der „Tötungsbewahrheitung“ an einem 13-jährigen palästinensischen Mädchen in Rafah verdächtigt wurde, angenommen, und entschied, dass der Befehlshaber auf den Boden geschossen habe. Gleichzeitig fügte der Generalstabschef hinzu, dass der Befehlshaber wegen Verhaltensproblemen in der Kompanie suspendiert worden ist. (ynet) |
   
Alex61
***** Advanced Benutzername: Alex61
Nummer des Beitrags: 649 Registriert: 10-2002
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 25. November 2004 - 15:02 Uhr: |
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liebe Ruth, dieser Vorfall hat mich sehr betroffen gemacht. Hier ist ein Artikel aus der heutigen WELT, der sich in weitestem Sinne mit den Problemen auseinandersetzt, mit denen Soldaten konfrontiert sind oder sein können. Alex |
   
Kari
*** Member Benutzername: Kari
Nummer des Beitrags: 312 Registriert: 02-2001
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 25. November 2004 - 21:14 Uhr: |
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Dieser Fall ist bekannt geworden und wurde/wird in den Medien besprochen, weil es Zeugen/Beweise gibt, die an die Öffentlichkeit gekommen sind. Das Video wurde ja auch hier im Fernsehen vorgespielt. Und all die vielen anderen Hunderte von Fällen, in denen Kinder umgebracht worden sind? Deren Geschichte bleibt in einem größeren Kreis ungehört oder verschwindet in die Schublade "palästinensische Propaganda"? Ich stelle mir das unendliche Leid palästinensischer und israelischer Eltern getöteter Kinder vor und denke mir, dass die Wies und Wos und Womits nicht interessiert - nur das Warum. Ein anderer Artikel: Iman al-Hams.Executing another child in Rafah. |
   
Eran
****** Senior Benutzername: Eran
Nummer des Beitrags: 970 Registriert: 03-2003
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 25. November 2004 - 23:46 Uhr: |
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Und all die vielen anderen Hunderte von Fällen, in denen Kinder umgebracht worden sind? Deren Geschichte bleibt in einem größeren Kreis ungehört oder verschwindet in die Schublade "palästinensische Propaganda"? Widerlich finde ich, dass man den Tod von einen Menschen, sowie von dieses 13jähriges Mädchen dazu missbraucht um indirekt Israel des hundertfachen Kindermord zu verurteilen. Einfach widerlich den Tod für den eigenen politischen PR-Zweck zu missbrauchen... |
   
Kari
*** Member Benutzername: Kari
Nummer des Beitrags: 313 Registriert: 02-2001
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 00:28 Uhr: |
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Eran, du nennst Tote gerne bei ihrem Namen, und damit wird die Person vorstellbar, realistisch, ein Mensch, den man gekannt haben könnte, ein Mensch mit eigener Geschichte. Der Name dieses kleinen Mädchens ist inzwischen bekannt geworden, es gibt das Video, man sieht die Geschichte, es ist keine abstrakte zweizweilige Nachricht und fertig, unbedeutend und vergessen. Ja, es gibt Hunderte von getöteten Kindern ohne Videoaufzeichnung. Ihr Tod ist nicht weniger erschütternd. Kannst du das nachvollziehen? Kari |
   
Eran
****** Senior Benutzername: Eran
Nummer des Beitrags: 971 Registriert: 03-2003
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 01:46 Uhr: |
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ich kann es nicht nachvollziehen, dass man deren Tod für PR-Zwecke missbraucht Hast wohl kein Problem damit... Ich habe mich schon gewundert, dass es solange dauerte bis jemand diesen spezifischen Fall zu eine Veralgemeinung ausschalchtet. Und natürlich werden dann die hunderte Kinder als palästinensische Propaganda abgetan. Das heißt Israel ermordet hunderte von Kinder. Schade, dass du ein kleines palästinensisches Mädchen als Propagandaobjekt missbraucht. Wenn du damit klar kommst... |
   
Alex61
***** Advanced Benutzername: Alex61
Nummer des Beitrags: 651 Registriert: 10-2002
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 01:54 Uhr: |
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Eran, Kari hat das Leid beider Seiten angesprochen Ich stelle mir das unendliche Leid palästinensischer und israelischer Eltern getöteter Kinder vor und denke mir, dass die Wies und Wos und Womits nicht interessiert - nur das Warum. doch das was Du gerade von Kari zitiert hast ist schon grenzwertig, denn es rückt israelische Soldaten pauschal in die Nähe von blutrünstigen Barbaren und das ist nicht zutreffend. @ Kari, da gibt es schon verschiedene Qualitäten. Ohne das Vorgehen hier entschuldigen zu wollen ist nicht von der Hand zu weisen, daß von palästinensischer Seite auch bewußt Kinder in den gewaltsamen Konflikt mit hineingezogen wurden und zwar auch hundertfach. Ich bin mir sicher ohne diese Politik der "verbrannten Zukunft" würden etliche Kinder und auch das Mädchen noch leben. Diese Vorgehensweise findest Du auf israelischer Seite nicht. Alex |
   
Kari
*** Member Benutzername: Kari
Nummer des Beitrags: 314 Registriert: 02-2001
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 12:01 Uhr: |
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Eran, über dich kann ich immer wieder nur mit dem Kopf schütteln! Ich belasse es dabei (in Bezug auf dich). Kari |
   
Eran
****** Senior Benutzername: Eran
Nummer des Beitrags: 972 Registriert: 03-2003
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 12:34 Uhr: |
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Ach ja, Susanne hat dich nicht zu unrecht einen Antisemiten genannt. Unterlass es in Zukunft tote Kinder für deinen Hetze zu missbrauchen... |
   
Miriam
****** Senior Benutzername: Miriam
Nummer des Beitrags: 1350 Registriert: 08-2000
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 12:52 Uhr: |
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Eran, das ist jedesmal das gleiche. Fuer Dich sind alle Antisemiten, wenn sie nicht genauso denken wie Du. Voelliger Quatsch! |
   
Miriam
****** Senior Benutzername: Miriam
Nummer des Beitrags: 1351 Registriert: 08-2000
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 12:56 Uhr: |
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Eran
****** Senior Benutzername: Eran
Nummer des Beitrags: 974 Registriert: 03-2003
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 13:19 Uhr: |
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Miriam, da habe ich aber nicht gelesen, dass man tote palästinensische Kinder für eigene Propagandazwecke missbrauchen kann... Aber das hat Kari bestimmt doch nicht gemacht, nicht liebe Miriam? Er hat nicht israelische Soldaten pauschal, in einer Ecke der Kindermörder gesteckt, und dazu anläßlich den Tod einer palästinensisches Mädchen missbraucht. Nein, das hat er nicht. Wahrscheinlich hast du was ganz anderes vernommen (wie immer, wenn Israel dämonisiert wird, oder Terroristen verherrlicht werden) Erzähl uns doch mal, was du, die hier verstanden hast. Wahrscheinlich wieder gar nichts. Oder hast du es gar nicht gelesen, wie schon so oft, als du andere Antisemiten, entschuldigung Antizionisten, entschuldigung scharfe Kritiker, entschuldigung.... verteidigst hast, weil sie gern Israelis dämonisiert haben? |
   
Miriam
****** Senior Benutzername: Miriam
Nummer des Beitrags: 1353 Registriert: 08-2000
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 13:46 Uhr: |
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Eran, entschuldige aber ich glaube Du spinnst manchmal. Kari hat doch keine Propaganda gemacht? Sie hat nur erwaehnt, dass es noch viele andere gibt, die sozusagen 'untergehen'. Meine Guete, Du hast so eine Defensivhaltung, dass Du alles abblockst damit. Kari weiss vermutlich besser als Du, dass es auf der pal. Seite Verbrecher gibt, die unerfahrene junge Menschen, Jugendlichen bewusst ausnutzen, und indoktrinieren. Wir alle wissen das, und man kann nur hoffen, dass dies endlich aufhoert (wobei ich selbst das leider nicht glaube). Aber es ist doch kein Verbrechen auch anderen Opfer Gesichter zu geben. So wie das auf der website von opening of the heart getan wird. Shabbat shalom |
   
Eran
****** Senior Benutzername: Eran
Nummer des Beitrags: 975 Registriert: 03-2003
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 14:09 Uhr: |
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Es spielt hier in dem Fall keine Rolle welche Verbrechen palästinensische Organisationen oder die PA unternimmt (Auch wenn es möglich ist, dass das kleine Mädchen als Versuchkanninchen von einer der Organisationen auf die Dünnen losgeschickt wurde) Es geht auch nicht darum, dass es schrecklich ist, dass viele Namen 'untergehen', sondern dass dieser spezifischer Fall hundertfach stattfindet und als palästinensische Propaganda abgetan wird!! Damit degradiert man die israelische Armee und ihre Angehörige (was eigentlich beinah alle Israelis bedeutet) als eine barbarische, menschenverachtende Institution. Und das ist der Punkt, diese Diffarmierung, und Hetze, und nichts anderes. Und es ist bedauerlich, dass dafür ein totes Kind missbraucht wird... |
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