Supporting israel?
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Jochanan
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Benutzername: Jochanan

Nummer des Beitrags: 11
Registriert: 11-2003
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 10:59 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Hallo Rutef

ich habe die antwort aus diesem threed (ab http://forum.hagalil.com/board-a/messages/279/14496.html?1068106267#POST57047) raus gelegt. ich denke, dort ist sie off topic, dort gings um arbeit.

Andere Frage: Kann man Ihrer Ansicht ueberhaupt irgendetwas zu diesem Thema bewirken? ... wer sollte Ihrer Meinung nach in welcher Form und mit welchen Zielgruppen sich aeussern?

Natürlich kann man was bewirken. Wie sehr wir Israel brauchen habe ich schon gesagt; und wer was braucht, der muss auch was dafür geben, ist klar.

In jedem Forum, das so wie dieses, eines zu einem bestimmten Thema ist, trifft man auf 5 Typen von Leuten. Blindwütige Befürworter, Befürworter, Leute unklarer Ausrichtungen, Gegner und blindwütige Gegner. Man kann auch anders einteilen: In persönlich und unmittelbar Betroffene (in unserem Fall Juden, insbesondere Israelis, und Araber, vor allem in der Region lebende) und nicht persönlich betroffene.

Ich sehe einen fruchtbaren Ansatz in einer Diskussion zwischen Israelis und Arabern, die in der Region leben. Beide Teile kennen die Situation genau aus eigener Anschauung. Aber wenn zwei Leute das Selbe sehen ist es nicht das Gleiche. Es kann zu einer veränderten Sicht von beiden Seiten führen, egal wie sehr sie parteiisch sind.

Diskutieren Diaspora Juden mit Diaspora Arabern, so wird dieser Aspekt flacher. Aber er hat Gewicht und die Sache hat Sinn.

Ich sehe aber nicht wirklich Sinn darin, mit Leuten zu diskutieren, die einer der beiden verbohrtesten Gruppen angehören, aber weder Juden noch Araber sind. Wozu? Ich kann nicht einen Millimeter Bewegung erzielen, es kostet mir unendlich viel Zeit und Mühe und bewegt nichts. Sie stören blos den obenerwähnten Fluss (das ist jetzt meine private und persönliche Meinung).

Andere Ansätze sehe ich im privaten Bereich. Ich habe zwar erst letzten Samstag eine unendlich schmerzhafte und dazu noch weitgehend fruchtlose Diskussion mit echten Freunden hinter mir (mit linken, die sich immun gegen faschistische Ideen wähnen). Aber normaler Weise kann man genau dort bewegen.

Es gibt noch Foren, in die Leute kommen, die keine starr vorgefaßte Meinung haben: Tageszeitungen wie "die Presse" (www.diepresse.com) oder Sender wie "ORF" (www.orf.at) lassen Diskussionen zu tagesaktuellen Theman zu, zu denen auch Leute zufällig stossen (neben jeder Menge von Nazis). Dort kann ich bewirken und tue es auch, in dem masse, in dem geringen Masse, in dem ich weiss.

lg

Johannes
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Rutef
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Benutzername: Rutef

Nummer des Beitrags: 302
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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 12:23 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Johannes,

Benni Cohen, Jediot Acharonot, Wirtschaftsbeilage: Warum hassen uns die Europäer?

Eine Umfrage, deren Ergebnisse Anfang der Woche veröffentlicht wurden, ergab, dass ein Großteil der Europäer glaubt, wir bildeten die größte Gefahr für den Weltfrieden. Warum denken sie das?
Das Budget der Windelfabriken für Reklame in Israel belief sich in den letzten zwei Jahren auf hundert Millionen Schekel. Das Budget für die Öffentlichkeitsarbeit des Staates Israel belief sich hingegen auf 30 Millionen Schekel. Das Ergebnis: wir wissen sehr viel über die Aufnahmefähigkeit der verschiedenen Windeln, aber in Europa gelten wir als Faktor, der den Weltfrieden gefährdet. Das ist ärgerlich, denn jeder Mensch, der etwas von Marketing versteht, weiß, dass Geld Meinungen ändern kann, wenn auch nur aufgrund der Tatsache, dass Geld eine Bühne liefert, von der aus man seine Haltung erklären kann, wenn auch nur aufgrund der Tatsache, dass Geld die Möglichkeit gibt, Umfragen durchzuführen, um zu wissen, wo Schwächen und Stärken liegen.
(…)
Viele sagen, die Europäer seien Antisemiten, und deshalb würden sie uns hassen. Dieses passive Argument erklärt nicht, warum sie uns vor einem Jahrzehnt noch gemocht haben. Heute hassen sie uns, weil es keine israelische Öffentlichkeitsarbeit in Europa gibt.


http://www.nahostfocus.de/page.php?id=1692

Ich denke, dass Benni Cohen mit seiner Analyse weitgehend recht hat. Es gibt zwar bestimmt auch europaeischen Antisemitismus und dass sie "uns vor einem Jahrzehnt noch gemocht" haben sollen - leise Zweifel - steht in keinem Widerspruch dazu, wenn man mit bedenkt, was vor 10 Jahren war, aber trotzdem glaube ich nicht, dass damit eine durchschnittliche Ablehnung von Israel zu 59% erklaert werden kann. Wie die besagte EU-Umfrage auch ergibt, steigt die Ablehnung mit dem Bildungsgrad. Es scheint sich also um etwas Erlerntes zu handeln.

"Erlerntes" ist aber reversibel, inssofern denke ich, dass mit mehr und mit besserer Oeffentlichkeitsarbeit einiges erreicht werden koennte. Was mich angeht, habe ich schon vor langem zum einen den entsprechenden Stellen angeboten, dass ich mich auch unentgeltlich einsetzen koennte. Ausser gelegentlichen Uebersetzungen hat sich nichts ergeben. Zum anderen suchte und suche ich Gleichgesinnte, um auf privater Basis etwas zu tun, mit teilweisem Erfolg. Vor diesem Hintergrund finde ich die "da kann man eh' nix machen" (implizit: sind alles Antisemiten) und "habe auch ohne Israel genug Probleme" ein bisschen enttaeuschend.
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Romana
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Benutzername: Romana

Nummer des Beitrags: 1448
Registriert: 11-2002
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 12:44 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Hallo Zusammen

Vor einer Woche, war eine sogenannte Friedensdemo in Bern (CH). Sogenannt, weil Frieden für mich anti-rassistisch ist und nicht mit Slogans gegen Völker bespickt sein sollte. Zu einfach ist es in einem Atemzug USA und Israel zu nennen. Ich behaupte, dass dafür die Medien eine grosse Rolle spielen. (wir hatten das schon) Der Hass mancher Europäer gegen Israel hat viel damit zu tun. Viele Zeitungen, Sendungen sind einseitig und oberflächlich. Anstatt sich eine eigene Meinung bilden, ist es für Viele einfacher eine vorgegebene Idee zu benützen, da müssen Sie weder weiter recherchieren noch ihr Köpfchen gebrauchen.

Romana
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Jochanan
* New Member
Benutzername: Jochanan

Nummer des Beitrags: 13
Registriert: 11-2003
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 13:28 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Ich lese in allen Analysen, es habe keine Möglichkeit gegeben, die Palästinenser in dieser Region als Problem zu benennen. Das ein Aspekt, den Benni Cohen übersehen hat (seine Analyse ist ein guter Ansatz).

Es scheint mir absolut richtig, dass ein großer Teil der Bedrohung aus dem Raum kommt. Ich denke, dass in einigen Fällen, in denen Palästinenser gemeint waren, weil es keine andere Wahl gab, Israel genannt wurde. Ich kenne niemanden, der sich persönlich konkret vom Staat Israel bedroht fühlt (aber natürlich Leute, die israel für den Agressor halten).

Wenn Sie aber mehr und bessere Propaganda fordern, so haben Sie bestimmt recht. Lassen Sie mich weiter raten: Von den 30 Milionen Schekel (knapp 6 Milionen Euros) wurden 50% im Inland, 40% in USA und je 5% Europa und den Gebieten ausgegeben? lol, war ein Scherz.

Ein Beispiel für wirklich jämmerliche Öffentlichkeitsarbeit war der Raketenangriff vor ein paar Tagen: 100 verletzte Palästinenser. Nach ein paar Tagen wird ein Video veröffentlicht, das diese Berichterstattung eher unwarscheinlich macht. Und wird prompt als gefälscht verlacht. Hätte man das Video sofort freigegeben, unmittelbar nach der Aktion, so wären die palästinensischen Angaben belacht worden.

Wer als erster spricht, spricht eine Warheit, die der zweite erst widerlegen muß. Und wenn sich dann keiner mehr dafür interessiert braucht der erste nichts mehr zu tun.

Wenn Sie in meinen Postings verstanden haben "da kann man eh' nix machen" (implizit: sind alles Antisemiten) haben Sie mich nicht richtig verstanden. Das Gegenteil ist der Fall und ich mache, was ich kann. Aber nicht in diesem Forum (aus erwähnten Gründen)

Liebe Grüße

Johannes
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Rutef
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Benutzername: Rutef

Nummer des Beitrags: 305
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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 14:06 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Johannes

Ich lese in allen Analysen, es habe keine Möglichkeit gegeben, die Palästinenser in dieser Region als Problem zu benennen.

Was ja nun Rueckschluesse darauf zulaesst, was mit dieser Fragestellung bezweckt war…

Ich denke, dass in einigen Fällen, in denen Palästinenser gemeint waren, weil es keine andere Wahl gab, Israel genannt wurde.

Das wage ich zu bezweifeln. Vergleichen Sie doch einmal mit den Ergebnissen dieser Umfrage vom letzten Jahr:

Conflicting Sympathies in Mideast

Among European publics, no more than a quarter (in Germany) sympathize with Israel; in each country, the plurality is neutral or has more sympathy for the Palestinians. France has the most sympathy for the Palestinians – 36% side with the Palestinians, 25% are neutral and 19% express sympathy for Israel.

Education Shapes Mideast Sympathies

In France, Germany and Great Britain, highly-educated people are much more likely to express sympathy for the Palestinians than those with less education.This is especially the case in France, where 51% of highly-educated people side with the Palestinians, compared with 30% those with the least education.

In Germany, four-in-ten highly-educated people side with the Palestinians, compared with 21% of those with relatively little education. Education is less of a factor in Italy and Great Britain.


http://people-press.org/reports/display.php3?PageID=453

Ich kenne niemanden, der sich persönlich konkret vom Staat Israel bedroht fühlt (aber natürlich Leute, die israel für den Agressor halten).

Kennen Sie wirklich niemanden, der davon ausgeht, dass Israel oder Juden einen unzulaessig starken Einfluss auf die US-Politik haben? (Wolfowitz, Perle…). Selbst unter denjenigen meiner Geschaeftsfreunde, mit denen ich ueber Nahost spreche (weil ich sie nicht fuer Antisemiten halte), ist diese Auffassung verbreitet… Dabei ist das nur noch um Nuancen von Mahathirs ”the Jews rule the world by proxy” entfernt”.

Ein Beispiel für wirklich jämmerliche Öffentlichkeitsarbeit war der Raketenangriff vor ein paar Tagen: 100 verletzte Palästinenser. Nach ein paar Tagen wird ein Video veröffentlicht, das diese Berichterstattung eher unwarscheinlich macht. Und wird prompt als gefälscht verlacht. Hätte man das Video sofort freigegeben, unmittelbar nach der Aktion, so wären die palästinensischen Angaben belacht worden.

Israel kann nicht dermassen schnell aus der Huefte schiessen, weil die Quellen ja zuerst ueberprueft werden muessen. Den Palaestinensern ist es egal, ob ihre Angaben zutreffen oder nicht und bemerkenswerter Weise gesteht ihnen die internationale Presse dennoch immer mindestens die gleiche Glaubwuerdigkeit zu wie israelischen Quellen. Man sollte meinen, dass aus Pleiten wie dem “Massaker” von Jenin auch gelernt werden koennte.

Im Falle dieses Videos reagierte Israel auffallend schnell, weniger als 24 Stunden nach dem Vorfall in Gaza wurde das Video oeffentlich gemacht. Ich koennte sogar argumentieren, dass zu schnell reagiert wurde. Zunaechst besagte die Auswertung, dass die Strasse bis auf eine Person ganz frei gewesen sei. Am naechsten Tag hiess es dann in den Nachrichten, dass in den Seitenstrassen nach der 1. Rakete anscheinend Menschen waren, die ev. haetten verletzt werden koennen. Das steht zwar in keinem Widerspruech zur ersten Auswertung, schaedigt die Glaubwuerdigkeit aber doch.

In diesem Fall lautet meine Interpretation uebrigens, dass es wohl pal. Verletzte gab, obwohl die pal. Version von einer Rakete in eine Menschenmenge offensichtlich erlogen war, und zwar weil nach der 2. Rakete Sprengstoffe, die im Auto waren, explodierten. Eine solche Explosion koennte horizontal weit groesseren Schaden anrichten als eine Rakete.

Aber nicht in diesem Forum (aus erwähnten Gründen)

Die Gruende hatte ich nicht verstanden, frage aber erst jetzt nach.
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Hartmut
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Benutzername: Hartmut

Nummer des Beitrags: 1226
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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 14:41 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

http://www.pcpsr.org/survey/polls/2003/p8esmry.pdf

"A majority of 73 % supports a "Hudna" with Israel for one year during which no arms would be used against the Israelis while Israel would stop using arms..."

Wollte keine persönliche meinung hier mehr reinpusten, aber kurz nochmal diese Zahl. Sehr widersprüchliche Ergebnisse - hab bis jetzt nur die von mir auch verlinkte Zusammenfassung gesehen.

84 % halten Korruption für gegeben innerhalb der PAB (damit dürften sie richtig liegen;-)), "Popularity" (was immer das ist und wie immer sie erfragt wurde) für die Hamas seit letzter Umfrage von 18 auf 22 % gestiegen...für "all islamistic" auf 31%...Arafat ist trotz festgestellter Korruption populär...

Sehr widersprüchliche Zahlen. Müßte ich mir jetzt genauer angucken.

mfg

hartmut
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Hartmut
****** Senior
Benutzername: Hartmut

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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 14:44 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

und hier: "MAJORITY SUPPORT AMONG PALESTINIANS AND ISRAELIS FOR ROADMAP AND FOR A MUTUAL RECOGNITION OF ISRAEL AS THE STATE OF THE JEWISH PEOPLE AND PALESTINE AS THE STATE OF THE PALESTINIAN PEOPLE BUT EACH PUBLIC MISPERCEIVES THE POSITION OF THE OTHER" aus:http://www.pcpsr.org/survey/polls/2003/p8ejoint.html
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Romana
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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 14:44 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

..oder wegen festegestellter Korruption populär....
R.
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Hartmut
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Benutzername: Hartmut

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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 14:54 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

LoLoL, Romana,...ja, das ist wohl so ;-)

Anyway, angesichts der ebenfalls unstreitigen Gewaltbereitschaft der pal. Gesellschaft scheinen mir diese zahlen auf eine extrem instabilität hinzuweisen.
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Jochanan
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Benutzername: Jochanan

Nummer des Beitrags: 16
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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 14:54 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Lieber Rutef!

Die Gruende hatte ich nicht verstanden, frage aber erst jetzt nach.

Der Wirkungsgrad ist mir nicht ausreichend. Sie brauch ich nicht zu überzeugen, wozu? und arabophile kann ich nicht überzeugen, sie lesen, wie ich in vielen Diskussionen gesehen habe, nur, was sie lesen wollen. Ich trage also bei, wenn ich kann (mein Nick ist neu, also bisher noch nicht viel) und ansonsten halte ich mich aus Prügeleien draussen.

ad 2:
Es ging in der Umfrage um Staaten. Daher wäre bei korrekter Lesung die PLO nicht anzuführen gewesen, sie ist kein Staat. Ich fände es auch nicht korrekt, wäre sie auf der Liste, ich möchte Österreich oder Israel nicht mit in einem Atemzug mit einer sehr dubiosen Vereinigung genannt wissen.

Korrekt betrachtet wäre eine hypotetische gefährdung durch nicht Amerikanische Juden dem Gefahrenpotential Amerikas anzulasten. Amerika liegt sowieso relativ hoch oben und die Herren in Washington sollten sich den Kopf darüber zerbrechen, was sie falsch gemacht haben, was sie zum Shooting Star dieser Statistik gemacht hat.

Was Israels Fehler anbelangt sind wir uns einig. Ich würde mir auch besser plazierte Informationen wünschen. Nicht einig sind wir uns, was Jenin anbelangt. Ich denke, man hätte den Film sofort veröffentlichen sollen. Unmittelbar nach der Aktion, möglichst noch vor palästinensischen Informationen.

lg

Johannes
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Rutef
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Benutzername: Rutef

Nummer des Beitrags: 307
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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 15:11 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Johannes,

nein, mich brauchen Sie nicht zu ueberzeugen. Ich bin allerdings relativ neu hier und habe gerade erst Missverstaendnisse bzw. Konflikte mit anderen juedischen Diskutanten hinter mir, die die Meinung vertreten, dass es besser waere, hier im Forum moeglichst nicht zu Nahost zu schreiben.

Ich denke mir nun, dass vielleicht gerade hier, weil es ein juedisches Forum ist, auch mitgelesen wird. Deswegen hielte ich es fuer falsch, dieses Thema so ostentativ auszusparen... Koennte so nicht der Eindruck entstehen, dass "wir Juden" implizit den Vorwuerfen gegen Israel Recht geben und beschaemt schweigen?!

Nicht einig sind wir uns, was Jenin anbelangt. Ich denke, man hätte den Film sofort veröffentlichen sollen. Unmittelbar nach der Aktion, möglichst noch vor palästinensischen Informationen.

Irrtum, Sie meinen nicht Jenin, sondern Gaza. Die rein technischen Schwierigkeiten, warum Israel kein Material sofort oder gar noch vor pal. Informationen veroeffentlichen kann, sehen Sie gar nicht?

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Rutef
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Benutzername: Rutef

Nummer des Beitrags: 308
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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 15:16 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Hartmut,

Sollten wir uns am Ende doch noch als "kompatibel" herausstellen? Sie bringen hier eine pal. Statistik (!) und soweit Sie Schluesse daraus ziehen, kann ich diese ganz teilen.

Hier noch ein paar Schnipsel:

34% of the Israelis and 65% of the Palestinians believe that armed confrontations have so far helped achieve Palestinian national rights in ways that negotiations could not

bestaetigt mich: “Ich befuerchte, dass Terror vor allem dann von der pal. Gesellschaft unterstuetzt wird, wenn der Eindruck ensteht, dass er etwas bringt… (mein Beitrag 304)

58% of the Palestinians support Hamas' refusal to accept a ceasefire (asked before Hamas announced that it accepts the ceasefire), but 67% are concerned that such a position by Hamas and other opposition groups could lead to internal Palestinian conflict

Der Einfluss von Hamas scheint weit ueber den tatsechlichen Rueckhalt in der Bevoelkrung (ca. 30%) hinauszugehen. Moeglicherweise haben die Menschen Angst.

If a mutual cessation of violence is arrived at, 50% of the Palestinians support and 47% oppose taking measures by the Palestinian Authority to stop armed attacks against Israelis, and 76% believe that continued armed attacks in such a case would impede return to the peace process

Auch wenn es zu einem Waffenstillstand kommen sollte, ist die pal. Gesellschaft darueber gespalten, ob es ihre Sache sei, dafuer zu sorgen, dass der Waffenstillstand palaestinensischerseits eingehalten wuerde.

Sah damals schon nicht gut aus, und inzwischen duerfte es eher noch schlechter aussehen.
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Hartmut
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Benutzername: Hartmut

Nummer des Beitrags: 1230
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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 15:30 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Rutef, ich habe hier noch nie in Pali-Idyllik gemacht. Ihren Satz "Terror, wenn er was einzubringen scheint, wird unterstützt" wollte ich gerade selber zustimmend zitieren; versehen allerdings mit der bemerkung, dass gewalt, wenn sie aussichtsreich erscheint, leider überall präferriert wird als "Lösungs"ansatz. Und insbesondere in einem so festgefahrenen Konflikt wie etwa Nordirland oder nah-Ost.

Interessant ist doch, dass Pal.einerseits durchaus waffenstillstandsbereit sind, andererseits eben die Gewaltoption sehr schnell zu zücken bereit sind (sehr niedrige Hemmschwelle, möchte ich mal sagen)...anyway: Die zweite Umfrage fand ich noch interessanter - dass es nämlich an gegenseitigem Vertrauen fehlt (was Wunder!).

Hier wäre ggfls anzusetzen. So, jetzt klink ich mich aber wirklich aus nah-Ost aus; es sei denn, jemand hat eine ganz konkrete Frage.
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Rutef
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Benutzername: Rutef

Nummer des Beitrags: 309
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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 15:39 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Hartmut

Einverstanden, Zustimmung zu Terror, der etwas einzubringen scheint, ist wirklich kein ausschliessliches, palaestinensisches Phaenomen.

Hier koennte auch angesetzt werden: Wie kommt es, dass die Palaestinenser den Terror als erfolgreiche Taktik bewerten?

Interessant ist doch, dass Pal.einerseits durchaus waffenstillstandsbereit sind, andererseits eben die Gewaltoption sehr schnell zu zücken bereit sind (sehr niedrige Hemmschwelle, möchte ich mal sagen)

Ich glaube, das greift ein bisschen zu kurz. Natuerlich verrohen Gesellschaften tendenziell in kriegerischen Konflikten (auch in Israel), aber in der PA kommt etwas hinzu, was ich mit Micha als Todeskult bezeichnen wuerde. Und der Einfluss der Terrororganisationen hat mE viel mit Angst zu tun. Es sollte nicht ausser Acht gelassen werden, dass die ersten Opfer von Hamasterror Palaestinenser waren und dass das potentielle Lynchen von angeblichen Kollaborateuren ein sehr wirksames Mittel ist, Leute dazu zu zwingen "to toe the line".
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Hartmut
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Benutzername: Hartmut

Nummer des Beitrags: 1231
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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 15:52 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Nein, Rutef. ich verweise deswegen immer wieder auf den Nordirlandkonflikt, weil die Identitäten zwischen ihm und dem nah-Ost-Konflikt, zum teil bis ins Detail hinein, so frappant sind. Und dort haben Christen untereinander gekämpft. Es ist eben kein irrationaler, monströser, islamischer Todeskult. Die radikalen beider Seiten in Nordirland (Sinn fein plus noch radikalere Abspaltungen versus Ian Paisleys Gesindel) haben sich nicht anders verhalten - inklusive verrätertötung - als die radikalen in Nah-Ost (Hamas versus Kach, ums mal pars pro toto beim namen zu nennen). Es ist eben gerade nicht "der islam und sein Todeskult".

Hier wäre m.E. anzusetzen, beim Entflechten/Deeskalieren. Beim beim-Wort-nehmen der Vernünftigen beider Seiten.

So, ich muß noch ´n bißchen Kinder ernähren, klinke mich definitiv aus.

mfg

Hartmut
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Jochanan
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Benutzername: Jochanan

Nummer des Beitrags: 18
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Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 16:45 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

@Hartmut
Mich stört das Wort "Identitäten". Entweder wir beide haben verschiedene Vorstellungen, was das Wort bedeutet, oder ich kann Ihren Satz nicht analysieren
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Hartmut
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Benutzername: Hartmut

Nummer des Beitrags: 1232
Registriert: 11-2001
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. November 2003 - 22:40 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Kein problem (ganz unironisch, Jochanan!), dass Sie die korrekte Verwendungsweise eines Wortes anmahnen. Identität ist die engste aller Äquivalenzrelationen und ist die relation, in der jedes Ding zu sich selber steht und keine zwei Dinge zueinander stehen. Wenn Du das meintest, war meine bemerkung falsch. Ich meinte hier jedoch Type-Identität: Also jene beziehung, die zwischen dem Wortvorkommnis/Token "jetzt" und dem Wortvorkomnis/Token "jetzt" besteht. (wer Tokens gezählt hat im vorigen Satz, hat zweimal "jetzt" gesehen, wer Types gezählt hat, nur ein)

mfg

hartmut
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Kassiopeia
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Benutzername: Kassiopeia

Nummer des Beitrags: 317
Registriert: 06-2002
Veröffentlicht am Freitag, 07. November 2003 - 17:52 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Shalom! Wie heisst es doch so schön? "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!"
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Sancho
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Benutzername: Sancho

Nummer des Beitrags: 318
Registriert: 08-2000
Veröffentlicht am Samstag, 08. November 2003 - 03:31 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

BH


Jochanan
"Ich sehe einen fruchtbaren Ansatz in einer Diskussion zwischen Israelis und Arabern, die in der Region leben. Beide Teile kennen die Situation genau aus eigener Anschauung. Aber wenn zwei Leute das Selbe sehen ist es nicht das Gleiche. Es kann zu einer veränderten Sicht von beiden Seiten führen, egal wie sehr sie parteiisch sind."

Beide Teile kennen die Situation genau aus FREMDE Anschauung. Fast keine Israelis sehen Palästina und Palästinenser außer in den Nachrichten oder in Uniform in Rahmung ihren Militärdienst.
Für Palästinensische Kinder sehen Israelis nur als Soldaten oder Siedler oder in den Nachrichten.


Rutef
"Kennen Sie wirklich niemanden, der davon ausgeht, dass Israel oder Juden einen unzulaessig starken Einfluss auf die US-Politik haben?…"

Genau das Gegenteil.
Ich finde, daß die US-Politik einen unzulaessig starken Einfluss auf Israel oder Juden hat.
Israel ist nicht jüdisch. Die meisten Juden haben auch wenig mit Judentum am Hut. Israel ist soooo begeistert von US "Großzugigkeit", daß sie merken nicht wie belastet die Menschen in Israel sind. Israel und Palästina ist eine große Arena… Die Amerikanische Regierungen und Firmen sind die Römer, die Israelis sind die Christen und die Palästinenser sind die Löwen. Es wäre schön wurde Asterix ((l'havdil) Maschiach (B"H)) jetzt kommen.

"Dabei ist das nur noch um Nuancen von Mahathirs ”the Jews rule the world by proxy” entfernt."

Auch nicht so. The Proxies für die Amerikaner sind die moderne israelische Politiker.
Leider sind die Amerikaner ahnungslos… noch weniger Grund für Israel's Sklavenmentalität.

Die Palästinenser sind überhaupt nicht ohne Schuld, aber 99% ihre Gewalt (Waffen (aber kein Vergleich zu Israel's, von USA verschenkte; Kriegszeug), Kämpfer, etc. werden IN PALÄSTINA, in den gerechten Kampf gegen die Besatzung, eingesetzt.

Schabbat Schalom, Gute Ramadan, Namaste

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Rutef
*** Member
Benutzername: Rutef

Nummer des Beitrags: 311
Registriert: 06-2003
Veröffentlicht am Sonntag, 09. November 2003 - 09:50 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Hartmut

Es ist eben kein irrationaler, monströser, islamischer Todeskult. Die radikalen beider Seiten in Nordirland (Sinn fein plus noch radikalere Abspaltungen versus Ian Paisleys Gesindel) haben sich nicht anders verhalten - inklusive verrätertötung - als die radikalen in Nah-Ost (Hamas versus Kach, ums mal pars pro toto beim namen zu nennen). Es ist eben gerade nicht "der islam und sein Todeskult

In Nordirland gibt ea aber keine Selbstmordattentate und auch bei konventionellen Attentaten gehoert es zum guten Ton, kurz vorher eine Warnung durchzugeben, so dass dieser Konflikt sehr viel weniger blutig ist. Das halte ich fuer einen bedeutendenen Unterschied.

Wenn Sie mein Link zum Thema Selbstmordattentate im Thread “Terror und Bildung” geoeffnet und ueberflogen haetten (hier noch einmal: http://www.iht.com/articles/110800.html), wuessten Sie, dass ich Selbstmordattentate nicht fuer ein unloesbar mit dem Islam verknuepftes Phaenomen halte. Dass die lokale Version natuerlich auch Elemente des Islams instrumentalisiert, steht dazu nicht im Widerspruch.

Koennen Sie zwischen den Polen “wirtschaftliche Notlage” und “irrationaler, monstroeser Todeskult” sonst keine moeglichen Erklaerungen sehen?

Sie sollten Ihre Paranthese (Hamas versus Kach, ums mal pars pro toto beim namen zu nennen) entweder etwas ausfuehrlicher darstellen, oder aber zurueckziehen. Es gaebe einiges dazu zu sagen.
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Rc_sylvester
**** Intermediate
Benutzername: Rc_sylvester

Nummer des Beitrags: 553
Registriert: 04-2003
Veröffentlicht am Sonntag, 09. November 2003 - 17:24 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

"Die Palästinenser... 99% ihre Gewalt ... Kämpfer, etc. werden IN PALÄSTINA, in den gerechten Kampf gegen die Besatzung, eingesetzt."

Ich kann und kann es nicht mehr hören. Es geht mir dermaßen gegen den Strich. Larry, es reicht. Oder schreibt da der unverfrorene Achim Schuster, der Hamas-Propagandist, der Heldengeschichten-und-Märtyrer-Anhänger, der zu verdruckst und zu hinterlistig ist, um hier wenigstens unter seinem vollen Namen zu hetzen!?

Larry, ich hab nichts gegen Sie, immer noch nicht (komisch eigentlich). Ihre immer gleich idiotischen Wertungen (das ist noch extrem freundlich ausgedrückt) der obigen Art werden hier schon lange ignoriert. Ich will jetzt mal nicht ins Schweigen einstimmen, sondern schimpfen. Denn Sie sind mehr als dieser Mist, den Sie hier quirlen, Larry. Ich weiß das. Herrg'ttnochmal, schreiben Sie doch mal was ANDERES!!, z.B. was über Ihr persönliches Leben, z.B. über Ihre Mithilfe bei der Beerdigungsbruderschaft in Erlangen. Einfach mal so.
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Sancho
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Veröffentlicht am Montag, 10. November 2003 - 00:27 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

BH


Es tut mir leid, aber ich habe Angst, daß Mitleser es falsch verstehen werden…., werden verstehen, daß manche Leute hier möchten sich lieber mit Verstorbene Juden (A*H) beschäftigen als sich um Lebensrettung (von Israelis UND Palästinenser) zu kummern.
Und es ist sowieso den falschen Rubrik dafür.


Schavua Tov, Gute Ramadan, Namaste
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Sancho
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Veröffentlicht am Montag, 10. November 2003 - 00:28 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

BH

…. Dazu ist eine Beerdigung Privatsache in Judentum…. Ich hoffe Sie haben nichts dagegen wenn ich JUDENTUM hier erwähne….



Schavua Tov, Gute Ramadan, Namaste
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Sancho
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Veröffentlicht am Montag, 10. November 2003 - 00:39 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

BH


Zurück zu gerechten Kampf….
So ein Recht hat jeder unter Besatzungsleidende Volk… in ihr Eigenäsland Widerstand zu leisten. Die Makkabäer waren dadurch erfolgreich.
Das heißt nicht, daß es immer nutzbar ist.



Schavua Tov, Gute Ramadan, Namaste
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andreawien
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Veröffentlicht am Freitag, 02. Januar 2004 - 22:13 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

Ich bin aussenstehend und kann nur betätigen das die meisten (die ich kenne) annehmen das die Palästinenser die Opfer sind (was ich nicht glaube). Meine Meinung ist das alle Opfer sind (den in einen Krieg gibt es keine Gewinner).
Meine Meinung ist wir sollten Frieden machen sobalt dies Möglich ist.
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Sancho
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Veröffentlicht am Sonntag, 04. Januar 2004 - 18:50 Uhr:   Beitrag editieren Beitrag löschen Beitrag drucken    Beitrag verschieben (Nur für Moderatoren)

B"H


andreawien
Deshalb ist das mir wichtig. Die Palästinenser sind überhaupt nicht die einzigen Opfer.
Alle Menschen dort sollen eine Zukunft haben. Krieg, Besatzung, Selbstmord Haß, Rassismus.. ist nirgendwo gut.
Die Menschen degenerieren. Die Juden wollen kein Demokratie, wir wollen Maschiach (Messias), aber zuerst wollen wir überleben. Überleben ist auch nicht genug… wir wollen uns verbessern, entwickeln, was positives bauen. Israel entwickelt sich in viele falsche Richtungen, und ich denke und spure, daß die Juden in Israel und die diese STAAT blind unterstutzen vertreiben die Besonderheiten die uns 5000 Jahre lang begleitet haben.
Von alle "Kräfte" die dort im Spiel teilnehmen sind die Palästinenser die schwächste, militärisch/wirtschaftlich/physisch/organisatorisch. Deshalb brauchen Sie mehr Geduld, Verständnis, Raum, Hilfe. Alle Menschen kommen von HaSchem (Gott), und es gibt Platz und Grund für uns alle.
Israel/Judentum wird den größten Opfer sollte es menschliches Selbstmord betreiben.

Weiter hin ein gute 5764, Freulicher NeuTag, Schavua Tov, Namaste

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