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Eran
****** Senior Benutzername: Eran
Nummer des Beitrags: 3366 Registriert: 03-2003
| | Veröffentlicht am Freitag, 07. März 2008 - 13:18 Uhr: |
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Auch nicht wirklich überraschend. Die Zusammenarbeit von Reuters mit dem palästinensischen Terrorismus und Propaganda... One Year Analysis: Reuters 2007 "Pictures of the Month" We looked at those photographs that featured Palestinians or Israelis included by Reuters in the twelve monthly "Pictures" packages of 2007. We studied 2,666 photos. Our findings are based on 124 photographs of Israelis and Palestinians (promoted by Reuters as the "Best of the Month"): 62% of images provoke sympathy for the Palestinians. Fifteen photographs of Palestinian funerals were selected as "Pictures of the Month." None were similarly promoted of Israeli funerals of those killed in the conflict. (Nor were there pictures of funerals from Darfur, Afghanistan, or Sri Lanka from the thousands of combat deaths in those places). The images consistently depicted Israelis as the aggressors and Palestinians as the victims. Only 10% of the images could be considered sympathetic to Israelis. |
   
Eran
****** Senior Benutzername: Eran
Nummer des Beitrags: 3383 Registriert: 03-2003
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 13. März 2008 - 12:09 Uhr: |
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Noch wird in Israel, eine Woche nach dem Massaker in der Jeshiwe, heiß debattiert ob man als Abschreckung das Haus des Täters zerstört sollte oder nicht. Im Gegensatz dazu zeigt das öffentlich-rechtlich seriöse Sender MDR schon ein Tag nach dem Anschlag wie israelische Bulldozer das Haus zerstören... Wie kann es sein? PS. nur eine rhetorische Frage... http://www.youtube.com/watch?v=1JU2qxoverY (Beitrag nachträglich am 13., März. 2008 von eran editiert) (Beitrag nachträglich am 13., März. 2008 von eran editiert) |
   
Eran
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Nummer des Beitrags: 3394 Registriert: 03-2003
| | Veröffentlicht am Dienstag, 18. März 2008 - 16:53 Uhr: |
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Gerade auf Phoenix: ca. 16.40 Uhr - Dokumentation: Rette ein Kinderherz Israelische Ärzte operieren für den Frieden Film von Uri Schneider Empfehlenswert. |
   
Eran
****** Senior Benutzername: Eran
Nummer des Beitrags: 3559 Registriert: 03-2003
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. Mai 2008 - 20:19 Uhr: |
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Gerade glaubt man an einem Funken Hoffnung, plötzlich erscheint hier und da ein Artikel des Vernunft wie hier bei der "seriöse" Süddeutsche Zeitung: http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/829/173315/ Linker Antizionismus Popanz des Weltfeindes Wenn sich Gregor Gysi zum Existenzrecht Israels bekennt, sind das völlig neue Töne. Denn Klischeebilder und ideologische Reflexe haben bei den deutschen Linken eine lange Tradition. Jetzt scheinen sie sich davon zu lösen - ein langer Abschied. Von Karin Hartewig Und dann scheint man doch lieber zu den altbekannten Methoden aus der zurückzugreifen und lässt den "seriösen" deutschen Leser doch wieder sein altbekanntes "Der Jud ist Abschaum-Artikel" frei. Auf den Ruinen eines Volkes feiert der neue Antisemitismus sein Orgien. Wie sagt ein Kommentar dazu "Danke SZ"... http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/469/172956/ Außenansicht zu 60 Jahren Israel Auf den Ruinen eines Volkes Der Staat Israel konnte nur entstehen, indem die Palästinenser für Verbrechen bezahlten, die sie nicht begangen hatten. Eine Außenansicht von Fuad Hamdan (...) Es ist eine nicht zu leugnende Tatsache: Die palästinensische Tragödie ist eine Folge der jüdischen Tragödie in Europa. Man kann es drehen und wenden wie man will, und bei aller Sympathie und Mitgefühl für die Opfer: Der israelische Staat entstand auf den Ruinen eines anderen Volkes. 700.000 Menschen verloren ihre Heimat, mehrere hundert Dörfer wurden durch die jüdischen Verbände dem Erdboden gleichgemacht. Heute würde man das ethnische Säuberung nennen. (...) Vom kleinen David zum atomaren Monster (...) Noch gigantischer war und ist aber ihre propagandistische Leistung. Ihr ist es stets gelungen, sich der Weltöffentlichkeit als Opfer zu präsentieren - und die eigentlichen Opfer dieser Staatsgründung als Täter hinzustellen. (...) Fakt ist: Dieser Staat ist mit Abstand die stärkste und zugleich aggressivste Militärmacht in der Region. Der kleine David hat sich längst zu einem atomaren Monster entwickelt. (...) Die israelische Politik gegenüber der palästinensischen Bevölkerung erinnert stark an das Apartheidsystem, das die weiße Minderheit nach dem Zweiten Weltkrieg für fast ein halbes Jahrhundert in Südafrika errichtete. Heute gibt es viele Parallelen zwischen dem jüdischen Staat und dem Apartheidregime in Südafrika. Um sich dies vor Augen zu führen, muss man einfach "Weiß" durch "Jüdisch" beziehungsweise Hautfarbe durch Religion ersetzen. Erzbischof Desmond Tutu, der Friedensnobelpreisträger aus Südafrika, sagte: "Meine Besuche im Heiligen Land erinnern mich so sehr an Südafrika. Die Apartheid ist zurückgekehrt, samt Mauer und Bantustans." Letzteres war die Bezeichnung der südafrikanischen Regierung für die von ihr geschaffenen Homelands, der Reservate für die Schwarzen. Das Apartheidregime in Südafrika konnte nur durch Boykott der Weltgemeinschaft besiegt und beendet werden. Die Apatheid ist zwar nicht zurückgekehrt. Der Geist des "Stürmers" jedoch wurde in Deutschlands Medien jedoch nie besiegt. |
   
Witaimre
* New Member Benutzername: Witaimre
Nummer des Beitrags: 3 Registriert: 09-2006
| | Veröffentlicht am Montag, 15. Dezember 2008 - 04:36 Uhr: |
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Ob dem Kind - in den ersten Meldungen, also AUCH vermittelt durch France 2 hiess es "Rami al-Durah" - nun das Unglueck passiert ist, es waere schlimm fuer es, und traurig, aber fuer das mit diesem Video geschafffene Drama ist es irrelevant - selbst wenn dieserTod nur gespielt worden waere, wofuer auch etliche Recherchen sprechen, dass grad an dem Tag und teils kaum 10 meter entfernt von dem Platz, wo es passiert sein soll, Scharen von jungen Pali- Leuten und Kindern fuer Film-Aufnahmen (private und oeffentliche) schauspielten: Aufruhr, Verwundung, Tod, Krankenambulanz - echt der Fall war wohl doch, dass Pal.Polzisten aus ihrer auch hier bestehenden Strassen-Kontroll-Station scharf geschossen haben, auf die isr.Stellung dort, gerade, nachdem sie beim damaligen Stand der Friedens-Verhandlungen uch mithilfe der EU fein aufgeruestet und polizeilich ausgebildet wurden. - Aus den Listen der Toten Israels geht hervor, dass sowohl Journalisten aktiv an Attentaten teilnahmen, als auch Polizisten sich persoenlich in Hinterhalte legten und Autofahrer auf den Strassen durch Westbank (=Judaea-Samaria) erbarmungslos abknallen, so als sportliches Training? Also an Hass angelte es schon zu Beginn der Intifada II nicht - dann hat jedenfalls die Verwendung dieses Videos im Sinne der Pal.Propaganda, fuer welche zu arbeiten ja Herr Jamal al-Durah selbst im "Stern" (2002, Interview) zugab, als TV-Spot fuer die Werbepausen fast 1 Jahr lang 10 mal taeglich "Mohammeds Ermordung" eingesetzt, samt dem Apell, dass isl.Kinder "so tapfer wie dieser den Tod aufsuchen sollen" - dazu gefuehrt, dass seitdem wirklich Scharen vonn Kindern sich alle Muehe gaben, mithilfe isr.Notwehr oder selbst verursachten Chaos' ums Leben zu kommen, bis hinab zu der hoellischen Garde der Suicid-Bomber - fuer diese ist es sicher, dass sie wirklich tot am Platz verblieben. Dies Video aber nun ungeschehen zu machen, ist wie der Versuch, den Wind anzunageln, bezogen auf jene Haupt-Adressaten in der "arab." Welt. Auch beim Libanon-Feldzug wurde ja mithilfe unserer eigenen oeffentl. rechtl.Medien genauso getreu und ungeprueft weitergegeben, was der Hizbollah-Leuchtturm Sender fein und fleissig zubereitet hatte, gefaelscht und geklagt und gefaelscht, und auch noch gesendet, nachdem schon im Internet solche Videos analysiert und entlarvt worden WAREN - teils war an schon selbst drauf gekommen indem man was von Computer-Bildbearbeitung versteht. - Damals hat die ARD hinterher wenigstens 30 Min Sendezeit eingeraeumt, dies namhaft zu machen, und es kam auch einmal ein Interview mit einem der Leuchtturm-Redakteure (oder so) zustande, der freundlich sagte: "Sowas gehoert doch zu jeder normalen Kriegsfuehrung?!" - ups - stimmt, es soll wohl kiner sagen, in Europa hierzulande waere 1870-71, 1914-18 und 1939-45 in der Hinsicht weniger schlimm mit der Wirklichkeit umgegangen worden. Darauf hab ich es auch bezogen, warum sie das tun - warum transferiert aber France2 sowas auch, deren "Krieg" es doch scheinbar nicht ist - ? - und warum denn das ZDF auch? - oder weitere Wie auch immer, stelle fest, sie tun es, und es ist deprimierend - gerade arbeite ich mich durch eine Website, welche Presse-Fehlmeldungen in USA (betr.Juden oder Israel) seit etwa 1997-2000 auflistet, auch ob sie korrigiert wurden und ob nicht - auch das Gesamtbild ist deprimierend durchzulesen, zu viele Artikel vertun sich erstmal zum Schlechteren hin, anscheinend spontan (Schlimmstes Beispiel: "Juedischer Hardliner wollte die Al-Aksa-Moschee zerstoeren, die 3.heiligste Staette - im JUDENTUM." - uj, auf welches soll man zuerst Aua sagen??? - das wurde allerding ganz besonders deutlich korrigiert: Achtung - Korrektur - das war ganz anders: ein Angehoeriger einer Christen-Sekte (voller Name) in Australien, namens (voller Name) - der wollte das tun, und: es ist die 3.heiligste Staette im Islam - und: im Judentum gibt es nur 1 Heiligste Staette, den TEMPELBERG - nicht den Westwall... wir bitten um Entschuldigung. - der m.E.witzigste Fehler: das war eine Tabelle ueber Staaten und ihre Regierungsformen: "Israel - konstitutionelle Monarchie" - der Autor hat nur an die Bibel gedacht und an die real existierenden Juden samt dem Staat Israel einfach nicht gedacht - es wurde aber auch schnell korrigiert) Sowas wie Medien auf Fehlmeldungen ueberpruefen hab ich mal in den 1968ern fuer Biafra und Suedsudan als Aufgabe gehabt - da las man taeglich 40 Zeitungen und schrieb an sie, wenn etwas nicht korrekt vermittelt war, Mitteilungen zwecks Korrigierens, denn manchmal sind sie einfach hastig, Autoren irren sich - ich auch doch mal - damals schrieb einer von uns ein Buch "Suedsudan in Sklavenketten, 40 Jahre" - doch was hat man davon, von all der Muehe, wenn ca.7 J spaeter der Suedsudan-Konflikt im Fernsehn als ganz neue passierte Sache gemeldet wird? Ausserdem: wer sowas tut, kommt nicht mehr zu was Anderem, man ist im Zugzwang, stets weder was zu recherchieren, waehrend die Autoren schlicht in dem Gedaechtnis kramen koennen - war's verkehrt, wird es schon einer melden, dann druckt man eine Korrektur - eventuell - Mit Titel-Seite, Schlagzeile und Bild dabei kann man so schnell verleumden oder Unglueck ueber Leute bringen - doch sage mir wer, wie man z.B.so ein Fake wie das, zu dem man Rami al-Durah's Tod missbrauchte in dieser Groessen-Ordnung widerruft? Aufmacher 1.Seite: Ein isr.Soldat, der mit dem Knaben Rami friedlich Fussball spielt - ? - weiter innen eine ganze Seite ueber Fakes wie dieses und die boesen Folgen - ? - So oft, wie von Rami (der inzwischen eine Briefmarke, Strassennamen und ein pal.Schulkinderlied geweiht bekam und schon in Mittel-Ost-Floskeln ein Typos wurde, etwas Irrefuehrendes betreffs isr.Soldaten und der "Israeli-Wesensart" abgedruckt wurde - so oft etwas dem Entgegengesetztes berichten? - dann waere der Effekt ja fast der Gleiche: eine starke Medien-Aktivitaet auf emotionale Themen wirkt nicht so unnormal wie eine einklagbar gewordene ebenso starke Aktivitaet, basierend auf Vernunft, auf das Publikum wirken muesste. Aus dem Sandkasten-Alter erinnere ich mich an ein Kind, das uns andere ziemlich misshandelte, aber bei der kleinsten Abwehr ein solches Wehgeschrei erhob, dass generell das Kind, das sich wehrte, nun erst recht einen drauf kriegte und als "Taeter" dastand. Leute halten sowas nicht mit den Nerven aus, dann wird nicht erst geprueft, wer angefangen hat. Das ist ein Phaenomen, mit dem im Staat Israel die Buerger, ob Juden, Christen, Drusen, Baha'i oder Muslime mit der Umgebung nicht mithalten koennen - und es ist ja auch stark zweifelhaft, ob man auch so werden sollte, dass man in der Sprache Begriffe wie "dies ist, weil..." - "das passiert, wenn..." streichen sollte und nur jeweils pro Anlass wie ein Mensch ohne Gedaechtnis Vollgas geben muss. Unser Hintergrund waren weder 1400 Jahre unkritisierter Feudalismus unter dem Prinzip der vollen Untergebung in den Willen Hoeherer noch die gut ebenso 4000 Jahre Erfahrung jemenitisch -arabischer Selbstsicherheit. Darauf verlaesst sich die Technik "transalpiner" psychologischer Kaempfe doch auch, dass es nutzt, lauter zu weinen, zu schreien, zu freuen, zu streiten - je, was grad dran ist, mit Vollgas. Nachdem z.B.eine ziemlich sicher ueberfaellige isr.Razzia in Jenin RC abgelaufen war, meldeten Palis erstmal ganz schnell "ca.3000 Tote" und eine totale Zerstoerung des "Fluechtlings-Lagers" bei Jenin, das vom Internationalen RotKreuz und anderen gegen Israel doch sehr misstrauischen Organisationen gezaehlte Ergebnis: Gebaeude ramponiert waren ca.10 Prozent im "Lager" - nix "total" - und wirklich tot - 34 der Einwohner des RC - nix 3'000, - und "Fluechtlingslager"? - welches immerhin eine auch schon 60-jaehrige Grosstadt darstellt, in der man immerhin freie Miete, freie Grundverpflegung und medizinische Versorgung all die 60 Jahre hat, sowie man registrierter pal."Fluechtling" ist (definiert, dass 1 Vorfahr ein paar Jahre (3-5) vor und bis 1948/49 im Gebiet des jetzigen Israel lebte - das mag ja hingehn) plus dessen saemtliche Nachkommen bis heute, also aus damals geschaetzt 700'000 wurden 4-5 Mill.im Prinzip Berechtigte. Es bedeutet auch, dass man jahrzehntelang anderswo in der Welt eventuell laengst ganz gut lebte, als Minister in Jordanien oder Professor in den USA oder eben irgendwas - man darf diese Versorgung auch danach spaeter wieder in Anspruch nehmen. Na gut. Es ist kein Luxus, aber das Dauer-Angebot. Also - 34 waren es, nachdem die ganze Welt zuvor mit sehr beeindruckenden Bildern erfuhr, dass es 3'000 gewesen sein sollen, welche damals der IDF zum Opfer gefallen seien. Nun stand die Beerdigung an, und 34 wirkten wohl nicht richtig, also trug man mehr Bahren dahin, mit riesiger Beteiligung, und ich will ja nicht sagen, dass man nicht trauernd duerfte, auch wenn man einen familien-eigenen Gewalttaeter begraebt, es kann ja sein, und die Traurigkeit zielt da ja nicht auf dieses Tun - - - nur eine "Panne" fiel jemandem ins Auge: Ein "Toter" fiel unterwegs 2 mal vom Brett und kletterte eilig auch zweimal alleine wieder rauf, um seine Rolle zu spielen. Nein, ich lache auch nicht ueber so etwas - der ganze Akt ist fuer sie etwas Formelles, und es wirkt fuer sie nicht falsch, so zu mogeln. - Ich denke da an Arafats Bestattung, welch ein Gewuehle, welche himmelschreiende Erregung und "angesagte Schmerz-Mitteilung" ! - kaum war der Akt erledigt, war der Platz blitzschnell geraeumt und man sah voellig sachlich nuechtern plaudernd alles wieder schnell nachhause gehn und fahren. - Das meine ich mit "trans-alpin", solch rituell an-und-abstellbare Emotionen kennen wir hier nicht und hatten sie in diesen Breiten vielleicht nie. - Wer von dort hier bei uns mal etwas laenger lebte und dann daheim die Leute besucht, wird von denen schon als deutlich abgekuehlt empfunden. Wenn zu solchen Unterschieden schon das Klima etwas beitraegt, und dazu noch eine Erziehung, die ausser dem Islam rundum doch auch lange Phasen Nah-Ost-kommunistischer Regierungen hinter sich hat, kann ich mir durchaus vorstellen, dass etliche (mehr als was wir uns vorstellen koennen) im Streitfall auch fuer Fakes und Faelschungen zu haben ist - sie sehn in sowas eben keine "Frage der Ehre" und setzen es ja bei Israels Leuten genau so voraus. Weil es aber "westlich" besehen durchaus um eine Art Ehre und guten Ruf geht, vermerken sie flink, dass man uns "genau hier draufhauen" muss, denn dann zuckt unsereiner tatsaechlich zusammen! - jo, boahhh, was klingt das nun "rassistisch", gelle? - aber hat man nicht wirklich mitunter den Eindruck, als seien da gar Jahrhunderte zwischen, und zwar das auch im guten Sinne, denn es wirkt sich auch in im Friedensfall fuer Mitmenschen sehr angenehmen Punkten aus: Charm, Freundlichkeit, so gute Poesie, Philosophieren, fast demuetige Gastfreundlichkeit, sich Freuen und Danken. Auch davon geht und Nordlichtern schon einiges ab. Schalom mfG WiT :.} (Forts.folgt) |
   
Witaimre
* New Member Benutzername: Witaimre
Nummer des Beitrags: 4 Registriert: 09-2006
| | Veröffentlicht am Montag, 15. Dezember 2008 - 04:39 Uhr: |
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(Fortsetzung zu Rami al-Durah und Propaganda-Faken auf Arabisch") Man sagt aber auch: "ein schlechtes Gedaechtnis macht ein gutes Gewissen" - also wenn z.B.einem nie mitgeteilt wurde, dass auch seine Vorfahren mal etwas sehr falsch machten, ist er auch arglos selbstsicher und glaubt an sich und an viel zu viel, wofuer er nie Beweis verlangen wuerde, weil es jemand von "seinen" Leuten so gesagt hat. Wir ur-alten wiederum reden doch auch noch ueber Abraham, David und Moses als gegenwaertig noch mit uns, einfach indem man zitiert, bleibt jemand im Zelt wohnen. Wir registrierten aber weiterhin, wie es uns ging und haben somit ca.3-4000 Jahre mehr oder weniger in 1 Gegenwart so einfach um uns. Da hat man gelernt, das schwere Fehler auch passieren, dass es Mut ist, sich zu etwas zu bekennen, und Sinn macht, es zu bekennen und dann zu beheben, sodass die Gemeinschaft einem wieder heilig ist und nicht die Fehler des Einen gesamt angelastet kriegt. Aber selbst das fassen sie anders an als wir "Westler" - denn schwerelos bilden sich immer mal neue "Gruppen" und die "nehmen die Verantwortung auf sich" - z.B.fuer Attentate gehn solche Gruppen ganz weltvergessen in Wettbewerb zu einander, und wer dabei drauf geht, das war eine Rolle in der Gruppe, an der erst 21-j "Hamas" sieht man, dass das wohl sogar ohne wirkliche Oberhaeupter weiter funktioniert - an dem "Schwarzen September" sah man, dass ein paar Veteranen dann wohl noch gepflegt werden, aber das "Boden-Personal" wanderte wohl schlichtwegs weg in eine neue Gruppe und niemand von denen war dann "daran schuld", was am "Schwarzen September" doch ekelhaft wurde. Das gilt natuerlich nicht fuer jeden Juden, dass wir eben dies Phaenomen weniger haben, sondern 1 geblieben sind, samt getanen Fehlern und samt den Erloesungs-Gestalten unserer Geschichte, den Gelehrten und Lehrern aus allen Epochen und jeder ist jemand selbst darin - und keiner braucht sich sehr weit umzuschauen, bei nur ca.14 Mill.Juden Gesamtheit, da ist schon wer, auf den das zutrifft, das seine Gegenwart 4000 Jahre "noch im Jetzt" ist. MP Scharon sagte einmal etwas, was m.E.sehr richtig ist - bezueglich der Raeumung der "Westbanks": Die Anwesenden (Pressekonferenz) pflegten dazu ja nur "Westbanks" zu sagen, aber man brauche wirklich doch nur eine Bibel in die Hand zu nehmen, um zu sehn, dass das sich fuer Juden um "Judaea und Samaria" handelt (unser ur-eigenstes Zuhause), da ist doch Jerusalemm noch immer Jerusalem, Bethlehem ist Bethlehem und Hebron ist Hebron, etc. - und egal, wer regierte, wir haben in jeder Generation auch hier im Land den Kontakt aufrechterhalten und gelebt - wenn das nicht wirklich schmerzhaft waere, dies Gebiet um des Friedens willen JETZT verlassen zu sollen? - es ist auch so: jemandem "geben" kann Israel dieses Land nicht. Das ist sicherlich ein Punkt, den die Palis durchaus bemerkt haben und daher eifern sie so - ja, "kopflos" - Palaestinenser bedeutet "Philister", in Deutsch faellt das kaum auf - der Name kam nach 135ndZ erst durch Rom - und fuer die Brit.Sprach-Regelung waren Juden als Koerperschaft bis 1948 daher einfach nur die "Palestinians", also aufpassen bei saemtlichen Urkunden und Nachrichten davon - wer hier noch war, hiess Araber, Syrer oder Aegypter. Laut der offiziellen Website der jetzigen Palaestinenser faengt ihre Historie auch erst im 19.Jhd.an. Land war fast komplett "mulk" (Eigentum nur der Regierung, teilweise als "Freiherrschafts-Gebiet" von Effendis stellten diese die Regierung dar), und nur das ist wirklich juristisch "Besitz" des Landes, so frei, dass es brach liegen koennte und der Besitzer ist zu gar nichts verpflichtet, er kann Leuten davon Teile zu Erb-Lehen geben, dann wird das ein "miri"-Land. Es ist Reichs-Eigentum und nach Wechsel der Staatsform wieder generell Staatsland. Ein "miri"-Land, das ist immer gepachtet und es gehoert einem, der etwas in diesem kaufte, nur solange, wie er und seine Erben es bestellten (auf Deutsch evtl."Lehen"), und wer z.B.einen Lehns-Geber eroberte, beerbte, oder es kaufte, erbte die Paechter nicht mit. Der Verkaeufer hat es vielleicht nicht mal mitgeteilt, dass da schon jemand wohnte. Fakt ist aber auch, dass vor ca. 1830 das ganze Gebiet landwirtschaftlich fast brach lag und nur die Durchgangswege und ein paar Staedte lebten. Als dann die Europaeer erstmal wieder auch hier einziehn durften, kamen auch Deutsche, Briten, Russen, Amerikaner her, gaben Arbeit, machten wieder Stellen fruchtbar und ob davon welche Juden waren, vermerkte man nicht sehr - und Juden des Osmanenreiches gab es immer auch noch hier. Der Zionismus Herzls kam erst etwas spaeter, ganz saekular gedacht an die Nation. Wenn naemlich andere Voelker so ploetzlich national wurden, ergab sich daraus: Juden sind doch auch sowas, schon immer - und zwar, da war das hier. Man wanderte ordentlich ein, wenn man kann, erwarb sich ein Landstueck je nach Vermoegen und sah, ob man damit klarkommt. Auch Muslime aus dem Osmanenreich zogen ab nun erst vermehrt ein, die Hohe Pforte fand das besser so, demografisch, als wenn zuviel Christen der ungewohnt nordischen Art hier alleine hinzuzoegen ("Westlich" genannt, weil "Nord" fuer USA ja nicht in dem Sinne zutrifft, die Mentalitaet aber schon), und bis etwa 1929 spitzte sich dieses so zu, dass der heutige "Palaestinenser" aus denen bestand, die schon Orientalen hier waren, und da legten die Frauen den schwarzen Schadur ab, auf Befehl des Grossmuftis, und verbuendeten sich zu den hiesig alt-einheimischen Christen zum "Araber"-Volk und Gegensatz zu Juden und Westlern. Das Zweierlei mit dem Land-Gesetz gab im 20.Jhd. dann viel boeses Blut. Mancher verkaufte doch an Interessenten Land, das er gar nicht besass. Mancher verkaufte ein Land, womit zugleich alle Bewohner gekuendigt waren, neue zogen ein - naja, man kann sich vorstellen, dass das wohl bitter werden konnte, fuer beide. Als dann jued.Einwanderer kamen, fuer die es kein Zurueck mehr gab, schon Ende des 19.Jhds aus Polen und Russland, dort fast erschlagen, nur weil man nicht "das" war, waren die teils so arm, dass sie trotz des wirtschaftlich guenstigen Kibbuz-Systems hier fast verhungert waeren, Maezene kauften ihnen dann Land und der Sultan gab noch "grosszuegig" reine Wuesten-Striche als sein Geschenk hinzu. Es wird sich wenig drum gekuemmert, dass auch in dieser Epoche viele im Gebiet Judaea gluecklich unterkamen, sich die biblisch erwaehnten Brunnen wiedersuchten und es wieder gruenen liessen. Als man 1949 die Gruene Linie zog, ganz schlicht danach, wo grad die Truppen standen, war es ein grosser Schock, zu merken, dass nun Israel grad nicht Judaea, nicht Jerusalem und Samaria hatte. Es waren nicht nur Palis, die teils flohen, teils auch mal vertrieben wurden, sondern andersherum war die Gemeinde von Hebron (Abrahams Grab) schon 1929 komplett massakriert worden, und nun kam das grosse Jerusalem "dran" - jede Hl.Staette war ab nun Juden, Christen und auch Muslimen verboten, auch der Westwall, sofern sie im Staate Israel einbuergerten. Jeder andere Auslaender durfte die Hl.Staetten unter Aufsicht Jordaniens gerne besuchen, aber niemand aus Staat Israel, wohin ja nun die aus aegyptisch Gaza und jordanisch West-Jordanland (Westbanks bedeutet Ufer) verjagten Juden sowie um die 500'000 der aus z.B.Jemen stammenden Juden umzogen, etc - in diesem teils nur 30 km breiten Streifen, 300 km lang waren auf einmal 37 Arten (aus sovielen Sprach-Familien unnd Voelkergruppen her)Juden zusammengepfercht, nach dem Krieg auch die dem Holocaust Entkommenen (im Krieg sank ja ihre Zuwanderungs-Moeglichkeit, weil hier ja Briten regierten). Die heutigen Palis haben etwa 6 nationale orientalische "Arten", nur. Es war fuer die nun auch nicht einfach, zeitweise waren zuvor mehr als 80 Prozent Leibeigene und ohne jede Ausbildung gewesen - doch immerhin Jordanien gab ihnen alle Chancen, bis hinauf zu Ministerposten, hier zwang sie keiner, sich von der Lager-Fuersorge erhalten zu lassen. Es gab aber auf dem Lande kaum eine medizinische Versorgung oder andere caritative und schulische Foerderungen, eher weniger als in den Lagern. Vor 1948 war es den juedischen Palis untersagt, arabische Palis fuer sich arbeiten zu lassen, jede "Gruppe" sollte allein alle Strukturen fuer ein Staatswesen erstellen und dann eine Nation mit Landesgrenzen zugeteilt bekommen, hier westlich des Jordans, unter Brit.Hoheit. Da waren die so verschiedenen Juden einfach im Vorteil und kannten schon von z.B.Europa, was Briten und der Voelkerbund wohl damit meinen. Der Staat funktionierte schon vor der gewaehrten Unabhaengigkeit - und das Konzept war durchaus so, dass unter ihrem Dach nun "Araber" beliebiger Glaubens-Richtungen auch gut zurechtkommen wuerden - Neu-Hebraeisch ist ja dem Arabischen verwandt und waere so schwer nicht zu lernen, zumal das doch alle 37 Arten Juden auch hier erst lernten, deren Sprachen vorher aber teils extrem ganz anders waren. Der gegenwaertige Stand der Erbitterung in Intifada-Land (warum erinnert mich das Wort so an "infam"?) ist an sich dieser Mangel an eigener Historie, denn "Besatzung" als solche kann es kaum sein, diese Region war doch im Grunde ununterbrochen besetzt, schon vor Christi Geburt. Damals war hier doch auch schon wieder 60 Jahre Rom (unterworfen und beklaut durch Pompeius d.Gr.) - Juden blieben aber ein Gemeinwesen, auch nach den beiden verlorenen Kriegen gegen Rom - die andern sind im Grunde immer noch mehr wechselweise Stammes-Verbuende, mit diesem System der Gruppen, die jedes Mitglied ent-schulden, fuer die es aber auch jederzeit stirbt. Das war so - Islam nimmt es einfach genauso unter das Dach und laesst es sich selber ausregeln. Die Osmanen regierten mit einer relativ kleinen Armee das riesige Gebiet von Marokko bis Malaysia, diese Armee bestand aber auch im Prinzip aus Leuten, die zu gar keinen Familien, Sippen, Staemmen gehoerten. Im Moment, nach 1918-22, als daraus Nationsstaaten wurden, brach das Sippen-Gerangel halt durch - und die - sagen wir es mal neutral - "thematisch sich bildenden" Gruppen. Schlimm nur, dass diese sich das nicht ohne Kaempfe vorstellen koennen, und schlimm auch, dass - wenn man zum Beispiel um die Wette Israelis umbringt, sich dabei doch keiner wirklich ueber Israelis gross Gedanken macht, sondern das Augenmerk liegt darauf, wer maechtiger untereinander wird - im Moment zeichnen sich als Platzhirsche die Hizbolla und die Hamas aus, aber schon holen die "Muslim-Brueder" auch wieder auf. Zurueck zum Rami al-Dura, dem Jungen, vor diesem Hintergrund muss man das auch sehn. Europaeern und daher auch den meisten Israelis tut das echt auch aus Mitgefuehl weh, "sowas" nicht gewollt zu haben - egal wie schlimm es zugegangen sein mag, es ist einn vereinzelter Blick auf ein einzelnes Kimd und seinen einsamen Vater in Not. Wieso preisen die arabischen Medien Rami als Helden, an dessen Mut sich die Kinder ein Vorbild nehmen sollen, und wieso uebersetzen diese daraus eine Handlungs -Anweisung zum Herumwueten, Steinigen, sich durch Selbst-Sprengung anderen i Fetzen um die Ohren Hausen (wie das ein Suizid-Bomber mal "ganz romantisch" formulierte)? - Ist das eine sog.Uebersprung-Reaktion zu Wut, dnn hiesse der Rami nicht "mutiger Held", zumal er im Film doch als bein-verletztes Kind ankommt und zu seinem Vater flieht, total in Panik und Angst verfallen - vielleicht vorher noch froehlicher Teilnehmer der Keilerei gegen Israelis an der Kreuzung gewesen, wovon hier im Video aber gar nichts angedeutet wird. Vielleicht ist das Stichwort hier das, was der franzoesische Herausgeber erst formuliert hatte: "kaltbluetig" sei der isr.Schuetze vorgegangen - vergessen wir "Scharfschuetze" und "Soldat" und selbst "Israeli" - und weil dieser Schuetze, wenn nicht hinter dem Kameramann, dann doch daneben gestanden haben muss und nie ins Bild kommt, wer das war - in der Ecke kann doch wohl kein Israeli gewesen sein - wo der Vater zu diesem Zeitpunkt so fassungslos hinstarrt - es geht um den Vorwurf der Kaltbluetigkeit, was die weiterverarbeitung einiger Pali-HPs dann auch illustriert, indem sie einerseits den kleinen Rami mit Vater im Eckchen zeigen, wo es nicht weiter weg geht - und andererseits einen nie da gewesenen isr.Soldaten, frei aufgestellt, Gewehr angelegt auf die zwei. Daher die "Scharfschuetze" Behauptung. Daher auch die vielen Presse-Enten mit der so ueberlegenen "groessten" Armee des Mittleren Ostens - was nicht im geringsten zutrifft, und nie so war, schon ueberhaupt nicht im Freiheitskrieg. Vielleicht deuten sie so das, was wir lediglich Disziplin nennen. Grad seit Beginn der Infifada versucht man doch, Israelis auf jede Weise zu reizen, winkt mit fliegenden "Gaskammern" (im 2.Irakkrieg die Raketen), behauptet, eine Mutter, deren Baby einer der "Helden" aus dem Arm des Vaters schoss (in Hebron) sei das doch selber gewesen, weil ihr Baby "zurueckgeblieben" gewesen sei, habe sie es erschossen - oder man bricht ueber eine Thora-Schule her und ermordet Schueler so viele man schafft, wissend, dass fromme Juden - auch die nicht-orthodoxen - so etwas als Schlimmstes ansehen - oder jagt eine Gemeinschaft, die sich eben zum Pessach-Feiern trifft, in die Luft. Es wird auch unterschiedlos rumgemordet, ob das ueberhaupt Juden sind, da finden sich Chinesen, Rumaenen, philippinische katholische Hausmaedchen, Touristen - 90 Jaehrige Aethiopier - es meldet sich fast jedesmal eine oder auch mehrere "Gruppen", um dafuer die Verantwortung zu beanspruchen - aber nicht etwa, dass jemand damit an Schadenersatz denkt, sondern nur wegen der erwaehnten Schuld-Verschiebungen auf "Niemand war es". Da kann auch der Taeter im Voraus sein Video an Al-Ghezira fertigmachen, sich preisend fuer das - ich denke, sie sind trotzdem echt verwundert und empoert, wenn dann die Armee - wie gesetzlich bekannt ist - anrueckt und macht das Haus des Moerders platt, es scheint im pal.Arabisch keine Sprachstruktur zu geben fuer "Wenn... - dann ...". Die "Gruppen" sorgen ja auch noch fuer die Kompensation, dadurch wurde die Hamas ja so gross, sich als eine Art Caritas einbringend. Ein "guter" Attentaeter konnte bis zu 25'000 Dollar erhoffen, als Saddam Hussein noch was schickte. So ein kleiner armer Rami allenfalls 2'000 von der Hamas. - Also sie verarbeiten solch ein Unglueck ganz anders als wir. Trotzdem. Es gibt kein Bild, das solche Bilder wieder aufhebt - nur die Zeit kann's schaffen. Schalom und ein mutig-frohes Chanukka mfG WiT  |
   
Efem
**** Intermediate Benutzername: Efem
Nummer des Beitrags: 1351 Registriert: 08-2000
| | Veröffentlicht am Montag, 15. Dezember 2008 - 12:56 Uhr: |
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Passend zum oben Angesprochenen: Was haltet Ihr von dieser Wander-Ausstellung? --> KLICK! <-- Auf der Website bitte nach unten scrollen und auf die Bilder ( = Ausstellungsblätter) zum Vergrößern klicken: dann sind sie gut lesbar. Hat vielleicht jemand die Ausstellung besucht und kann was über die Reaktion der anderen BesucherInnen mitteilen? Es ist IMO eine äußerst geschickt gemachte, Unkundige mit scheinbar vollständiger (real aber biased as usual) Information versorgende Propaganda. Aus Sicht der MacherInnen verstehbar. Interessieren würde mich, ob es ähnlich gemachte Ausstellungen gibt - von wem auch immer -, genauso gut dargeboten, die ein OBJEKTIVERES neutrales Bild über die Situation zeichnen. Wenn nicht, wäre es höchste Zeit, sowas auf die Beine zu stellen. Dies --> KLICK! <-- hier in HaGalil ist zweifellos ein guter Ansatz, kann aber der Aufgabe öffentlicher Aufklärung in halboffiziellem Raum (mensch lese die Liste der Ausstellungsorte), wie es die genannte Ausstellung sich anmaßt, nicht entsprechen. Irgendwie erinnert mich das Projekt (nicht das von HaGalil) an in ähnlicher Manier Aufgezogenes, z.B. an Das Sowjetparadies --> KLICK <-- (Lexikon HaGalil). Das war allerdings noch viel viel besser gemacht und natürlich staatlich gesponsert. efem |
   
Efem
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| | Veröffentlicht am Dienstag, 16. Dezember 2008 - 13:10 Uhr: |
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Korrektur: der von mir Angegebene Link für die Ausstellung führt zwar zu ihr, aber NICHT direkt zu dem, was ich dazu schrieb. Also bitte DIES aufrufen --> KLICK! <--. Danke. efem |
   
Witaimre
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| | Veröffentlicht am Dienstag, 16. Dezember 2008 - 15:14 Uhr: |
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Hallo, efem Mir waere schon hieran etwas aufgefallen: "Außer __dem jüdischen Leiter der Gruppe, Moshe Bar-Tikva, __nahmen ausschließlich arabische Israelis teil. Die israelische Gruppe wurde __von zahlreichen deutschen TeilnehmerInnen begleitet." __"evangelische Akademie Bad Boll" (mit anderen Worten: 1 "Alibi-Jude" (falls nicht zufaellig gar ein messianischer), dass es mit "rechten Dingen zugehe" UND: keinerlei "fragwuerdige" Araber, sondern nur innerhalb Staat Israels heimische - wozu "nur"? UND: zahlreiche Deutsche - na da! UND: kirchliche Akademie ----------- bisschen dick aufgetragen, wieviel hier fuer die Richtigkeit alles Folgenden buergen sollen, noch ehe man sagt, um was es geht plus: kein Bildbeispiel, was da ueberhaupt ausgestellt ist, sondern nur dass da geguckt wird - es handelt sich diesen Fotos nach doch um Papierenes, duerfte also kein Problem sein, davon etwas einzuscannen und als Beispiel zu geben plus: Spendenkonto (gleich griffbereit) plus: es geht ueberhaupt um etwas im Libanon Gelegenes --- och. Dann wissen doch alle aufgezaehlten "Buergen" aus 1.Hand gar nicht Bescheid, oder? Leben in den Fluechtlings-Camps (die durchaus von der UN eine humanitaere Grundversorgung seit 60 Jahren haben) etwa ausschliesslich Babies, trotz Schul-Garantie? - Und ist der Libanon nicht voelkerreich genug, hierfuer jemanden aus 1.Hand von jeder beliebigen Konfession holen zu lassen? - Und die UNWRA selber, wuerde sie sich nicht besser selbst melden, wenn da echt ein Engpass passiert ist? Wo ist die Logik mit dem Alibijuden (Name uebersetzt ist: Moses Sohn der Hoffnung) Israelis, auch die Arab-Israelis, wissen vom Magen-David-Adom, der Entsprechung zum Roten Kreuz, dass sie in vielen Laendern aktiv helfen, sofern man sie reinlaesst, selbst bei Tsunami-Unglueck waren sie mit als erste am Platz und Indonesien liess sie ausnahmsweise auch was tun, weil der Schock so gross war, und (traurige Spezialitaet) sie haben Teams zur Identifizierung von Toten, von denen man viele zugleich, aber manche nur noch als Fuss oder Hand vorgefunden hat - leider bekamen sie durch die Intifada mit so etwas viel mehr Erfahrung als jemand sonst in der Welt Aber jene Website bietet ja an, etwas Geld fuer arme Babies aus UN-Fluechtlingslagern im Libanon entgegenzunehmen ... es handelt sich, wenn, dann um 1948 - exakte 60 Jahre voller Versorgung von immer mehr "selbst" damals aus innerhalb des Staates Israel Geflohenen oder Verjagten (seinerzeit waren es um 700'000 - heute sind "dieselben, soweit Fluechtling, UNWRA -registriert" um 4,3 Mio Leute, Berechtigte, auch wenn sie zwischendurch Harvard-Professor gewesen waeren, die ganze Zeit im Ausland waren, schon vor 1948, immer wieder hier eine Grundversorgung zu empfangen: Miete, Grund-Lebensmittel, Kleidung, Medizin Diagnose u.Behandlung, all das kostenlos, und Schule fuer die Kinder wird auch angeboten. Nun, das allein besagt noch nicht viel, denn auch ein harmloser Grund kann arglose Websites erzeugen (wobei ich nur an meine nie komplett fehlerlosen HPs zu denken brauche ... ich weiss, wie es geht, aber schaff es denn doch nie) Aber vor einigen Jahren, als es um die Entschaedigungegelder fuer Zwangsarbeit vor 1945 handelte, wurde das aktiv gemachte Geld durch 3 geteilt - was die Medien eigentlich nicht so deutlich gemacht hatten - von dem, womit offiziell doch nun die letzten Ueberlebenden entschaedigt werden sollten, ging ein ganzes Drittel an ein Projekt fuer Schulen, diese Vergangenheite pro eignem Ort mal aufzuarbeiten. Die Betrogenen, die Zwangsarbeiter kriegten das zweite Drittel ... - sowie es also nun unverhofft Geld regnete, waren auch bald gerne Schulen sehr fleissig - hmpff - zu "meiner" Zeit, die angeblich die NS-"Angelegenheiten" schulisch nie mitgeteilt haben soll, schrieb man als Schueler z.B.eine Jahresarbeit und sah selber zu, wie man es bezahlt - das geht durchaus, wenn es richtig motiviert ist Also ich sah zufaellig eine so gefoerdert erstellte Site aus einem Ort, dessen "Polenfriedhof" mir in Erinnerung war, ueber welche schlimme Sache es auch vom Heimatverein eine Dokumentation gab, sie nichts ungesagt liess, so bitter es auch war - nun wuerde man deken, dass wenigstens darauf die "stellt Euch das mal vor! das war hier!"-HP in der Schule des Ortes einen Bezug genommen haette - nee, war nicht. Man sah auf Fotos, wie sie als liebe Schueler da einen netten Kranz zum Gedenken ablegten und wohl auch einen Denkstein herstellen liessen. Es gab keinen Bezug zu all dem aus der Dokumentation, keines Opfers Name, nichts Konkretes - das Wichtigste, denk ich doch! - dafuer wurde, politisch "korrekt" im selbigen Ort das sog."Polenbefreiungsfest" umbenannt, das immerhin an eine fuer die 2 oertlichen Lager verhaengte Nachkriegsbusse erinnerte - naemlich dass ganze Doerfer ausquartiert wurden fuer 4 Jahre, und dort gesammelte Ex-Lagerhaeftlinge einquartiert separat lebten, bis sie ausserhalb des sowj.Machtbereiches irgendwohin abwandern konnten - alle Original-Bewohner durften erst 1949 wieder nachhause einziehn, aber nahmen es irgendwie hin, dass das in Bezug auf die Lager in ihrer Mitte "irgendwie" nichts war, worueber man sich haette laut beklagen muessen / koenen / duerfen, denn wenn auch die Orte rechts und links des "Polenfriedhofes" weder die Lager errichteten noch etwas dran schuldig waren, was in einem dieser Lager an spezifischen Hass einer bestimmten GeStaPo-Stelle Menschen angetan wurde, war es den Anwohnern nicht entgangen, wie arg und schlimm es den Opfern dort ging - es war auch nicht zu erwarten gewesen, dass die entlassenen so roh behandelten Menschen sofort ein geordnetes Gemeinwesen bilden wuerden, zumal sie keine gemeinsame Sprache hatten, einander ja sonst gar nicht kannten und teilweise nun zivilsatorisch ausrasteten, weil sie nach diesen Leiden nun nichtmal mehr nachhause konnten, es sei denn, sie wollten dasselbe nochmal in Sibirien ertragen. Ich will hier nur andeuten, dass des eine nun fuer die bestraften Doerfer etwas horrormaessige Zeit war, bis 1949, mit Raubmorden, Vergewaltigungen, nachts kompletter Gebietsabsperrung und Demontage saemtlicher irgendwie verkaufbaren Zutaten der Gebaeude bis hin zu Blitzableitern und dem Kitt der Fensterscheiben - auch das haette die Schule mal aufarbeiten und korrekt zuzuordnen ueben koennen - nee, Stein und Kranz Aber nun, die schlimmste "Nebenwirkung": hier erschoien auch in der Zeitung eine Notiz, wo ich heute wohne, dass die Schule da etwas erforschen werde, und man waere dankbar fuer etwas Hilfe. In diesem Ort weiss ich ja nix, aber man kann sicher sein, wo immer jenes boese Reich den Fuss gesetzt hatte, versuendigte und versaute es die Umgebung mit unfreundlichen Lagern - also ich wollte was helfen und erstmal schaut man ja heutzutage bei Googlle, ob schon wer was schrieb - garantiert doch auch die Schueler. Zu meinem Entsetzen fiel mir auf, dass sich schon ganz nach vorne lanciert "Informations-Sites" efanden, wo selbst ich erst auf Seite 7 wirklich ins Stutzen kam: In einem Lager wie z.B.Sachsenhausen habe es doch gar nicht so schlimm sein koennen, Beweis: es gab eine Lager-Bibliothek mit zig-tausend Baenden... und natuerlich: "wer war das, mit Katyn?" - kurz, die falsche Szene hatte sich schon mit weit offenem Rachen zum Schuelerfangen im Web installiert, kaum dass es bezahlt wurde, zu recherchieren - und zwar wirklich geschickt getan - ergo: ich rief die Schule an, wovon die Zeitung berichtet hatte und warnte die zustaendigen Lehrer, dies Internet-Recherchieren doch bitte besonders aufmerksam zu geleiten, damit nicht ihre Schueler hier richtig boese umgeleitet werden - ich fuerchte leider, dass dies niemals jemand tat, meine Mahnung weiterzuleiten oder ernstzunehmen Wenn man es zeitlich mal beachtet, ist statt dessen genau damals ein sprunghafter Anstieg in der unerwuenschten "Szene" passiert, auch bezuegl. der Ungeniertheit - diese ganze Aktion ging also eigentlich "nach hinten los" und dafuer bekamen die ex-Zwangsarbeiter 1/3 des Geldes nicht, das in deren Namen eingetrommelt worden war. Als gewieftes Oldie in Sachen Recherche, um etwas zu erfahren bin ich ja relativ abgesichert, indem ich zuerst eine wirklich riesige Materialsammlung anstelle, dann filtert sich durch Wissen aus dem Ueberblick jeweils der Anteil an gemogelter Propaganda heraus - aber ich war auch mal 15-17 jaehrig und erinnere mich daran, dass das Wetter schoen war, die Partnersuche das Gehirn "ganz woandershin" umleitete und man hióechstenfalls traeumte, welchen Beruf man denn nun wollen wuerde - anstatt zuzuhoeren, was im Geschichtsunterricht zum Thema Neuzeit Wichtiges zu lernen im Plan stand. Haetten wir nicht damals diese Jahresarbeiten zu machen gehabt, waeren viele von uns auch ziemlich arglos und ohne konkretes Wissen davongekommen, dass gewisse Themen ueberhaupt in der eigenen Schule gesagt worden waren In dieser Schiene laeuft ja auch ein Bereich wie der von Dir im Beispiel gezeigte: Pfadfinder, deren es doch auch juedische als auch israelische gab und gibt, schrieben 2001 (meine ich) ganzseitig von ihrer Reise nach Jerusalem - also immerhin mutig, die Intifada bombte noch taeglich - sie kamen in Tel Aviv an, erreichten Jerusalem reibungslos, weil sie gleich da abgeholt wurden, haben es geschafft, ihre pali-Pfadfinderbrueder zu besuchen - und dann fuhren sie wieder heim in der Ueberzeugung, nun zu wissen, was man gegen Israel als "Besatzungsmacht" haben "muss", glaube ich - es war kein Wort erwaehnt, dass jemand auch nur erwogen haette, wegen "man hoere sich beide Seiten an", sich damals auch im Namen des "grossen BP" mit israeli-Pfadfinderbruedern zu unterhalten ach, waeren sie lieber im Odenwald Zelten gegangen und wuessten mit etwas schlechtem Gewissen, dass sie sich darueber noch gar nicht informiert hatten, anstatt nun ein Leben lang zu denken, sie haetten etwas "objektiv" = selber gesehen - denn das kommt dabei raus Eine Affaire aus 2001 - meine ich - war mal im Internet, da hatten pali-Seiten um Helfer gebeten, als diese Besetzung der Geburts-Basilika in Bethlehem stattfand, man brauche heklle Europaeer als Mitfahrer in pali-Roter-Halbmond-Ambulanzen, wegen der Strassenkontrollen, um die Schwerkranken zuegig zum Behandeln zu kriegen - es ginge ddann schneller, wenn isr.Kontrollen einen Blondschopf aus England neben dem Fahrer saehen. 4 toerichte junge Britinnen humanitaerer Art meldeten sich, sagten teils nichtmal zuhause, wo sie hinwollten. Auf eigene Kosten erreichten sie Tel Aviv, nett empfangen, iin kleine Busse mitgenommen, Rundfahrt durch eine zertruemmerte Ecke von Bethlehem - nix mit Beifahren im Krankenwagen, sondern ihr Blondschopf bekam den Auftrag einige grosse schwere Rucksaecke dort in die belagerte Geburtskirche zu bringen. Man schwor ihnen, dass Israelis generell nur vor die Fuesse unten in die Erde schiessen, also keine Gefahr, es wurde gesagt - nicht etwa gezeigt, dass in den Rucksaecken nur Lebensmittel seien, sodann zeigte man ihnen noch schnell, wie man Aufpasser irritiert durch heiteres Zik-Zack Durcheinander -Laufen auf dem Wege zu einer ihnen gezeigten Seitentuere - dass sich drinnen unter ca.200 mehr zufaellig gesammelten Palis auch hochrangige Massen-Moerder und Ausbilder fuer Attentatskunst mit bis zu 100 ihnen zuzuschreibenden Delikten befanden (sogar eintraechtig sowohl von al-Fat. als von Ham.), war den 4 hilfreichen Seelchen entgangen, und sie waren drauf und dran und wollten sogar mit hinein in die besetzte Kirche - etwas enttaeuscht waren sie also, dass sich jemand nur blitzschnell die Rucksaecke schnappte und die Tuer wieder schloss, und sie draussen der IDF allein ueberliess - nach einer relativ langen unerfreulichen Erstverwahrung und Verhoer durften sie dann nachts und vollstaendig alleine nach Jerusalem laufen (seht Ihr den Lichtschein am Horizont? - da ist es, und da meldet Euch morgen frueh puenktlich, in dem und dem Ministerium zwecks Eurer Ausweisung und Heimreise) - also mehr war ihnen zum Glueck ja auch gar nicht passiert, aber sie fuehlten sich nun ziemlich ernuechtert und irritiert ueber "humanitaere" Aufrufe mfG WiT |
   
Efem
**** Intermediate Benutzername: Efem
Nummer des Beitrags: 1353 Registriert: 08-2000
| | Veröffentlicht am Dienstag, 16. Dezember 2008 - 17:56 Uhr: |
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"Wes das Herz voll ist, des fließt der Mund über" Dies ist ein Forum, das nicht unbedingt darauf angelegt ist, ellenlange Texte zu veröffentlichen. Jaja, ich weiß... Stimmt vom Kontext ja sehr weitgehend, was du schreibst, aber holt derart weit aus und zwingt "zwischen den Zeilen zu denken", dass mein Anliegen darin fast untergeht. Das war halt nur die Frage, was mensch gegen solche Agitation machen könne und ob es vielleicht Ausstellungen gäbe, die nicht derart interessenträchtig eine Kollektion von halben (genau das!) Wahrheiten nebst einigen Unwahrheiten darbieten. efem |
   
Witaimre
* New Member Benutzername: Witaimre
Nummer des Beitrags: 6 Registriert: 09-2006
| | Veröffentlicht am Dienstag, 16. Dezember 2008 - 22:33 Uhr: |
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Hallo Efem stimmt, ist etwas lang geworden - stimmt auch "da floss es ueber" dafuer schreibe ich nicht sehr oft hier in haGalil *g* - ich nehme zurueck, dass kein Beispiel da war, was ueberhaupt ausgestellt werden wuerde - man bekommt einen Tip optisch, ja Vertrieben zu sein ist ein Zustand, der eine bestimmte Psychologie in Gang setzt, man kann noch 4 Tage vorher ans Weglaufen gedacht haben, oder schon 20 Jahre vorher aus Not ganz ausgewandert sein - auf einmal ist es das beste aller Laender, nachdem man nicht mehr drauf darf - Vertriebene haben wir aber auch hier - Deutsche aus den Ostgebieten, tatsaechlich mehrere Millionen, und etwa ebensolange ist das her - und verglichen mit dem Distrikt Kaliningrad von heute - den ich zum Nachdenken benutze, seh ich nicht, dass jetzt noch damals Vertriebene samt ihrer Urenkelkinder von der UN grundabsichern lassen, habe nie eine Hochrechnung gesehen, wieviele wir, juedische und nicht-juedische Ostpreussen, inzwischen sind, die von Moskau exakt dort "wieder" hineinzusetzende Fluechtlinge seien, zumal voraussetzend, dass nun dort jeder Russe vorher sorgfaeltig entfernt werden muesse - man koennte sofgar in dem Fall noch bemaengeln, dass jenes uns mal liebe Land komplett agrarisch verkommen ist. Wir legen keine Scharfschuetzen an die Autobahn bei Moskau, um so lange irgendwelche Mnschen, die man gar nicht fragt, ob sie was Schlimmes getan haetten und wer das ueberhaupt ist, abzuknallen, bis ich "mein" Haus in der - was weiss ich - Gneisenau-Strasse zurueckkriege. Da waere ich auch Enkel. Aber Deine Frage, woher man kluegere gerechtere Ausstellungen nehmen sollte, die ist schwer zu beantworten. Nimm mmal die Raeumung von Gaza als Beispiel, da hatten ja nun wieder bis zu 40 Jahre lang Israelis "gesiedelt" und mussten vor dem "Wiedereinzug der eventuellen Urbevoelkerung" alles abreissen, was sie dort jemals gebaut hatten. Das wurde in Medien wohl nicht durchwegs ungerne gleich wieder so ausgelegt, als haetten die Gaza Raeumenden ihre Bauten den anderen nicht gegoennt, es war aber auf Anordnung der Pali-Regierung, weil sie dort Hochhaeuser hinzusetzen gedaechten. Die aus Gaza teilweise herausgetragenen "Siedler" litten auch menschlich stark unter dieser jetzigen Vertreibung, zumal durch die Schaeden der Intifada bedingt (auch was durch die Raketenbeschuesse und Bomben staendig an Werten im Land ruiniert wird) der deutlich aermere (als 1999) Staat sie nicht voll mit anderem Land, Jobs und Wiederaufbauhilfen versorgen kann. Man koennte nun aktuell diese gegenueberstellen und wuerde dann auf das Besatzungs-Recht verwiesen - dem muesste man aber wieder entgegenrechnen, wenn das, dann waere Gaza ein besetztes Teilchen Aegyptens - UN-Resolution 242 oder so kennt ja noch gar keine Pali-Nation, denn die kannten sie ja noch nichtmal selber, 1967 oder davor. Judaea und Samaria waere Jordanien, Gaza Aegypten. Gaza koennte historisch rekonstruieren, sogar wirklich mal frueher Philisterland gewesen zu sein, aber "Westbanks" war es nie. Eine gerechtere informierende Ausstellung ? - hm - mir faellt dazu eine Fabel ein, wie etwas gerecht geteilt wird: nicht etwa so, dass der Fuchs den Kaese fuer Baer und Wolf so exakt teilt, indem er immer das, was der eine als zu gross vom Stueck des anderen betrachtet, abbeisst und aufisst, bis die beiden jeder noch ein wallnuss -grosses Haeppchen - aber exakt gleich gross bekommen. Das zu Teilende waere hier z.B.die Zuweisung von Schuld(en) und ob es kompensiert werden kann. Wer vertrieb wen, wie oft, wie intensiv und wie lange? Dann teile man ein Blatt in 2 Kolonnen: in eine kommen die Schaeden der einen, in die andere die Schaeden der anderen - also wenn z.B.1948 eine grosse Fluchtreaktion auf einige Akte der isr.Untergrundgruppe Stern hin (welche dafuer gerichtlich bestraft und verboten wurden) z.B. ein Massaker ist einem Dorf angetan worden - das kommt in die eine Kolonne - dann in die andere die Massakrierung der kompletten Gemeinde an Abrahams Grab, 1929, fast ebensoviele - kommt man so auf eine lange traurige Liste der wechselseitigen Aktionen, und sei es, man lasse weg, welches daraus Re-Aktionen waren, nur das Faktum, weil es Leute veranlassen kann zu fliehen, um in Ruhe zu leben, dann muesste auch das in beide Kolonnen: wieviele Menschen sind aus diesen Gebieten weggezogen, beiderseits, nachdem die Gewalttaten ihnen zu bedrohlich vorkamen? Das heisst, es blieb nicht einerseits "der" Israeli unberuehrt sitzen - rechne mal ungefaehr mit, was allein von den Bomben her fuer mit Absicht sehr scheussliche Verwundungen und Verkrueppelungen denen hinterblieben, wo eine Bombe detonierte - es gab nicht wenige, die sich nach Israel nicht mehr so wirklich zuruecktrauen, aber das ist "nix" - es gab aber aus den kaempfenden "arabischen" Laendern auch einige viele hunderttausende Juden, die ueberall vertrieben wurden nach 1967 - und nochmal mehr vorher, 1949, hunderttausende, die nach Israel zogen, weil das Land, wo sie bis dahin jahrhundertelang lebten (in Persien / Irak sogar teilweise seit ueber 2400 Jahren standort -fest) also nach 1949, z.B.war in Judaea und Samaria nun Westjordanland, und weil niemansd aus dem Staat Israel auch nur kurz mal dieses ganze Gebiet betreten durfte, auch wenn es ein Araber oder Nichtjude war, mussten dieses Gebiet auch alle raeumen, die seit ca.1830 sich jemals dort Land urbar machten, Gaerten anlegten und lebten, und das war real gekauftes oder vom Staat gepachtetes Land - manches war ja nur nachher "juden-frei", weil dessen Bewohner erschlagen worden waren - es koennte dennoch als Bevoelkerungs-Austausch aufgefasst werden - und es gab sowas in der Welt auch schon mehrfach, z.B.Griechenland / Tuerkei - das tat auch weh, aber die blieben auch nicht in Lagern und haben sich irgendwann lieber vertragen - fuer sowas koennte unsere Liste ja noch ne 3.Spalte kriegen: passierte "sowas" auch anderen? - auch Leuten von hier? - was haben die dann gemacht? - dann die Land-Frage "Land fuer Frieden" war doch so eine Idee - hat es etwa mit Gaza so toll funktioniert? sie nutzen es nur aus, mit Raketen, nun dichter heran, in den isr.Negew zu schiessen - also wieder in die Tabelle eintragen - Raketen Beschuss - Re-Aktion darauf andere Seite Dann: Vorfaelle, wo von "Verantwortung uebernehmen" die Rede ist - es ist pal.Sitte nach fast jedem haesslichen Attentat, die Gruppe meldet sich, die das getan haben will - da denkt niemand bei an Schadenersatz, sagte ich schon mitunter ist es fast peinlich, als das WTC in New York diesen entsetzlichen Schaden erlit, meldeten sich sogar 4-5 Gruppen Palis, die es gewesen sein wollten, nachher kriegten sie selbst von Arafat gesagt, sie seien doch wohl nicht ganz "dicht", als ihm klar wurde, was am WTC wirklich passierte - das bedeutet wiederum, dass man diesen Meldungen auch sonst nicht immer juristische Werte beimessen kann - also da vergewissern sich Israelis durchaus genauer, wer das arrangiert hatte Wenn so etwas aber jemand immer wieder getan haben will und auch getan hat, fordern sie doch dazu auf: Komm doch her und straf mich doch! Stopp mich doch, wenn Du kannst! - Besatzungs-Gesetz war z.B.das Haus eines Suizid -Bombers wird zur Vergeltung abgerissen - das schafft gewissermassen wieder "Vertriebene" - aber der Taeter riss ja auch im Attentat Gebaeude der Israelis ein, vernichtete Farm-Existenzen und vertreibt also auch Leute von hier nach da Ach ja, die gerechteste Teilung, bezogenn auf ein Stueck Kaese waere es so: der eine teilt, der andere nimmt sich das Stueck von den 2 als erster Fuer eine Ausstellung muesste jemand die Daten der jeweils anderen "Partei sammeln, um die Spalten der Liste zu fuellen - ich meine, eine derartige gute Website waere besser als eine Wanderausstellung, und sammle ja schon und da ich kein Israeli bin, wenn auch juedisch, jedoch von hier, uebersetze ich erstmal haufenweise ins Deutsche, was sich finden laesst an Nachrichten. Eine Liste sind die Meldungen, wer jeweils "der Fluechtlinge wegen" getoetet wurde, wo und wie - - und da steht auch bei, wer es getan haben will, und nach Zeitleiste geordnet - da kommt auch rein, wer zu dem Zeitpunkt auf der "anderen Seite" als getoetet gemeldet wurde - und da hab ich ein Problem: fast nie werden die naeheren Umstaende klar, fast nichts erfaehrt man, wer das im Leben war, sondern nur, ob jemand von vorn oder hinten getroffen worden war - und es tauchen als "von der isr.Armee getoetet" auch Personen auf, die z.B.ein eigenes Grundstueck an Juden verkauften, und dann ermordet wurden, ehe sie wegziehen konnten - und auch Suizid-Bomber kommen ungeruehrt in die Liste der "Besatzungs-Opfer", DENN: wenn sie nicht Israelis aus der Region mobben "muessten" durch solche Horrorszenen, dann taeten sie sich das ja auch gar nicht an Bei den letzten beiden Kategorien straeubt sich mir aber wirklich das Keyboard und etwas Derartiges kann ich fuer die andere Spalte nicht finden. "Ursache und Wirkung" ist ja sonst in der Welt etwas, das man sich direkter vorstellt, nicht? Aber generell, um eine bessere Ausstellung zu machen, gerechter fuer den Europaeer-Blick, dann so, dass beide Parteien was beitragen sollen, jeweils Materialien, Karten und Daten der anderen Seite - und ein hiesiger Heimatvertriebener sollte das Material sichten, arrangieren und praesentieren Das Ergebnis koennte mehrerseits sogar Frieden zu stiften helfen tja, tut mir leid, wieder lang geworden - aber die zu beruecksichtigende Datenfuelle kann man nicht kuerzer fassen, sonst waer doch schon alles klar im Hl.Lande *g* mfG WiT  |
   
Efem
**** Intermediate Benutzername: Efem
Nummer des Beitrags: 1354 Registriert: 08-2000
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 17. Dezember 2008 - 00:49 Uhr: |
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"Fuer eine Ausstellung muesste jemand die Daten der jeweils anderen "Partei" sammeln, um die Spalten der Liste zu fuellen." Vortrefflich. Das Meiste, was du nennst, ist hier schon, mehr oder weniger erschöpfend, Thema gewesen und vielen, vor Allem den "Registrierten", geläufig. Die Ausstellung selbst will ja garnicht informieren, nicht mal die Sicht "der anderen Seite" objektiv darstellen: im Sinne der deutschen Vertriebenenverbände, die zu Recht als revisionistisch und einer "Blut- und Boden" Ideologie bezichtigt sind und im Ländle +/- unter sich bleiben müssen, weil vorwärts gewandte Menschen mit ihnen, die Ursache und Wirkung schlicht verdrängen, keinen Kontakt haben möchten, wird auf ein längst verjährtes "Recht auf Heimat" gepocht. Das könnten ja nun viele in Anspruch nehmen, z.B. die PortugiesInnen, die, etwas länger als die Weißen in Süd- und Nordamerika (beginnend mit 1492), als KolonistInnen auf afrikanischem Boden lebten, nämlich seit mehr als 600 Jahren, und sich dennoch bis auf eine kleine Minorität hinwegkomplimentieren lassen mussten ... Aber-Millionen von Flüchtlingen gibt es auf der Welt. Allein die "Bluts"brüder und -schwestern (inzwischen - biologische Lösung - mehr und mehr abgelöst von Kindern, Enkeln und Urenkeln: Berufsflüchtlinge halt) von Leuten in energieressourcenreichen Ländern machen sich, mit deren wortreicher Ünterstützung, dermaßen wichtig, dass ihnen von vielen Seiten Mitleid und Geld(!) zuteil wird, wobei alle anderen Flüchtlinge nur neidvoll zugucken können. Wenig sinnvoll im Zusammenhang ist freilich, dass auch gewisse israelische resp. zionistische Kreise ein rein hypothetisches "Recht" beschwören, ins Land der Vorväter (und Vormütter :-) zurückgekehrt zu sein. Unter behauptet rechtmäßiger Vertreibung der dort seit Jahrzehnten und Jahrhunderten Wohnenden. Das ist die gleiche unheilvolle Argumentationsschiene. Fast möchte mensch meinen, die AusstellungsmacherInnen bzw. ihre VordenkerInnen hätten sie kopiert. Ich werde mir deine Anregungen aber zu eigen machen (du erhebst ja sicher kein Copyright darauf) und in der Ausstellung, wenn sie hier im 3.-Weltladen, auf ungeteiltes Wohlwollen diverser Grüppchen von "Gutmenschen"*) (sorry) stoßend, gezeigt werden wird (pikanterweise übrigens in unmittelbarer Nachbarschaft der Synagoge(!) ), sie nebst Anderem einfach so vorbringen, falls Gelegenheit. *) irritierend dabei ist die rel. hohe Anzahl von kirchlich Orientierten, s. dazu hier nochmal die website --> KLICK! <--. Das kann noch heiter werden. Halt mir die Daumen. efem P.S. Am Rande: wusstest du, dass zumindest der "Flüchtlingschein A" lt. BRD-Recht vererbbar ist? So gesehen leben in der BRD mindestens 10 Millionen Flüchtlinge. |
   
Mazze
* New Member Benutzername: Mazze
Nummer des Beitrags: 27 Registriert: 03-2003
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 17. Dezember 2008 - 22:39 Uhr: |
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