Der Gedächtnismann
Simon Wiesenthal und die Mörder von morgenSimon Wiesenthal wollte verhindern, dass der Holocaust vergessen wird: "Der einzige Wert meiner Arbeit ist es, die Mörder von morgen zu warnen"... weiter ... ^ TOP
Der Pianist
Der Holocaust und die Mittel des erzählenden KinosAm 3. Oktober 2005, ard
München (ard) - Im vergangenen Jahrzehnt mehrten sich die Versuche, sich dem Unvorstellbaren des Holocaust mit den Mitteln des erzählenden Kinos zu nähern. Steven Spielberg („Schindlers Liste“) und Roberto Benigni („Das Leben ist schön“) gelangen höchst
unterschiedliche Filme über die Judenvernichtung. Und ähnlich wie Andrzej Wajda („Korczak“) thematisiert auch Roman Polanski das Leben im Warschauer Getto, dem er selbst als Achtjähriger nur mit knapper Not entkam.
Auf der Suche nach einem geeigneten Stoff stieß Polanski auf die Autobiografie Wladyslaw Szpilmans, einem zu Beginn des Krieges schon bekannten Rundfunkpianisten. Der am 6. Juni 2000 in Warschau gestorbene Künstler überlebte das Getto und schrieb seine Erlebnisse gleich nach dem Krieg nieder, doch seine Schilderungen waren der polnischen Zensur seinerzeit zu unverblümt und pessimistisch. Ganz ähnlich auch Polanski, dem es wie kaum einem anderen Regisseur gelingt, die Not der internierten Juden und die Kaltschnäuzigkeit der Nazi-Schergen in Bilder zu fassen.
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Zum Tod von Simon Wiesenthal
Die VerpflichtungCottbus (Lausitzer Rundschau) - Mit dem, was ihm als seine Pflicht erschien, hatte der 96-jährige bis zum letzten Moment zu tun. Nach dem am eigenen Leib erlebten Schrecken der Todeslager des Holocaust hat er sich über Jahrzehnte gemüht, um die Mörder vor einen Richter zu bringen.
Es ist ein Trost, dass ihn nur ganz wenige überlebt haben von den Tätern. Es bleibt ein Schandfleck für die Bundesrepublik, dass Wiesenthal bei seinen Anstrengungen lange allein gelassen wurde und erst spät geachtet und dann auch geehrt wurde. Würdigen aber kann dieses so große, so unermüdliche Mühen nur, wer es als eine Verpflichtung begreift. Die besteht nicht nur darin, die übriggebliebenen Verbrecher des letzten Jahrhunderts zu stellen. Read More → ^ TOP
In Memoriam Simon Wiesenthal
Die Freiheit ist kein Geschenk des Himmels3sat am Freitag, 23. September 2005, 20.15 Uhr
Mainz (ots) - Rachegedanken waren ihm fremd. Aber er wollte gegen das Vergessen kämpfen: Über ein halbes Jahrhundert verfolgte Simon Wiesenthal unermüdlich Naziverbrecher. Er brachte über 1.100 Fälle ins Rollen.
Er spürte 1954 den Organisator der „Endlösung“, Adolf Eichmann, auf, enttarnte den Mann, der die 14-Jährige Anne Frank verhaftet hatte, und brachte 1967 den Kommandanten des Vernichtungslagers Treblinka, Franz Stangl, vor Gericht. „Meine Arbeit soll eine Warnung für die Mörder von morgen sein“, sagte er über sein Engagement. Read More → ^ TOP
International Review
Holocaust survivors speak about the work of the late Simon Wiesenthal... Read More → ^ TOPUmfrage
Eine Warnung an die Mörder von morgen!
Gerechtigkeit für die Opfer:Die Arbeit geht weiter
"Ich hätte mir nie vorgestellt, mit 51 noch Kriegsverbrecher des 2.Weltkrieges zu suchen und zu finden" bekennt Efraim Zuroff... ^ TOP
