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Von Karsten am Sonntag, den 18. Juni, 2000 - 15:39: Wild Warum ist Wild nicht koscher? Hase und Schwein(natürlich auch das wilde) sind erwähnt. Reh usw aber nicht. Liegt es am jagen? Wenn einer wie ich nur den Regeln der Bibel folgt, darf er, sie Wild essen? Liebe Grüße Karsten
Von VTR am Sonntag, den 18. Juni, 2000 - 16:20: Ein Hallo Was ist eigentlich an Wein koscher oder unkoscher? Ist es die Herstellungsmethode, oder gibt es auch Inhaltsstoffe im Wein, die nicht koscher seien können? Übrigens ist Tofu auch oft nicht Koscher, da dieser meist in Maschinen der Fleischereibetriebe hergestellt wird. Zum Glück steht man der Jagd auf Tiere im Judentum ablehnend gegenüber.
Von VTR am Sonntag, den 18. Juni, 2000 - 17:32: Was mir noch einfiel! Wie sieht das im Krankheitsfall denn mit Medikamenten aus? Für viele Medikamente wird ja auch Tierblut aus Schlachthäusern verwendet und auch sonst ist es sehr ungewiss, aus welchen Substanzen Medikamente heute hergestellt werden. Zu den Veganversänden, zecks veganen Käses, sollte man vielleicht anmerken, daß selbst Veganer im Augenblick dabei sind diese Versände zu überprüfen. Der Radix Verlag hat keinen guten Ruf, da auch des öfteren schon geringe Mengen von Milchprodukten in den angeblich rein veganen Produkten nachgewiesen wurden. Frei von Fleischigen, mögen diese Produkte ja sein, aber nicht bis zum letzten mg frei von milchigen. Bei angebliches veganen Käse kann es dann schon mal sein, daß der Lab eben aus milchigen Bakterienkulturen mit gewonnen wurde.
Von Inge am Sonntag, den 18. Juni, 2000 - 21:47: Lieber Karsten, es ist durchaus erlaubt, Wild zu essen. Nach der Torah ist folgendes erlaubt: Rind, Schaf, Ziege, Hirsch, Gazelle, Rehbock, Wildziege, Dischon, Wildschaf, Antilope, alle Vierfüßler, die gespaltene Klauen haben, und zwar ganz durchgespaltene Klauen, und die ZUGLEICH wiederkäuen. Nur folgende von den Wiederkäuern und denen, die ganz durchgespaltene Klauen haben, dürft ihr nicht essen: Kamel, Hasen, Klippdachs, Schwein Das Fleisch all dieser Tiere dürft ihr nicht essen und ihr Aas nicht berühren. Dies dürft ihr nicht essen von dem, was im Wasser lebt: Alles, was Flossen und Schuppen hat, könnt ihr essen. Was aber keine Flossen und Schuppen trägt, dürft ihr nicht essen. Als unrein hat es euch zu gelten. Alle reinen Vögel dürft ihr essen, jedoch nicht: roten Milan, Königsweih, alle Rabenarten, Strauß, Eule, Trümmereule, Aasgeier, Storch, Reiher, Wiedehopf, Manteltier Alle geflügelten Kleintiere sollen euch als unrein gelten; sie dürfen nicht gegessen werden. Kein Aas dürft ihr essen. [Devarim 14, 3-21] Gut Woch Inge
Von Inge am Sonntag, den 18. Juni, 2000 - 21:59: Lieber VTR, alle Weine, die nicht von Juden produziert sind, gelten als nicht koscher. Die Inhaltstoffe sind im Prinzip die selben, wie bei nicht koscheren Weinen. Diese Vorschrift sollte verhindern, dass Juden sich an Götzendiensten beteiligten. Medikamente, die nicht koscher sind, müssen zur Erhaltung bzw. Wiedererlangung der Gesundheit eingenommen werden, wenn wirklich keine koscheren Alternativen vorhanden sind. Die Gesundheit hat Vorrang vor den Speisevorschriften. Gut Woch Inge
Von VTR am Sonntag, den 18. Juni, 2000 - 22:55: Liebe Inge Wenn es um meine Gesundheit geht, dann sehe ich das auch so mit den Medikamenten, sonst würde ich heute vielleicht schon tot sein. Aber dennoch kann keinem wohl dabei sein, wenn man bedenkt, aus was Medikamente hergestellt werden. Aber wo gibt es diese Alternativen dazu? Bei der Jagd getötete Tiere sind doch aber meines Wissens nach nicht koscher. Ihr Fleisch ist auch verseucht mit Sreßhormonen, die gejagte Tiere, in ihrer Todesangst produzieren.
Von VTR am Sonntag, den 18. Juni, 2000 - 23:09: Hallo Inge Auf vielen Weinen steht ja auch "aus dem Moseland" drauf. Dann müßen die doch OK sein, oder?
Von Efi ( - 157.161.170.10) am Montag, den 19. Juni, 2000 - 12:56: Hallo Karsten, Wenn beispielsweise ein Reh in Gefangenschaft gehalten und vorschriftsgemäss durch einen Schochet geschächtet wird, ist das Fleisch koscher. Das Problem liegt, wie du schon angesprochen hast, bei der Jagd. Giraffe wäre übrigens auch koscher.... Gruss Efi
Von Hans Guenter (pec-134-200.tnt9.m2.uunet.de - 149.225.134.200) am Montag, den 19. Juni, 2000 - 19:43: Hallo Einige kleine Anmerkungen und Fragen am Rande: Ihr Fleisch ist auch verseucht mit Sreßhormonen, die gejagte Tiere, in ihrer Todesangst produzieren. Bei einem sauberen Blattschuss duerfen die Tiere wohl kaum Zeit haben sich zu aengstigen. Und dann die Frage eines Laien: haben Tieren, die geschaechtet werden, keine Angst? Alle Weine, die nicht von Juden produziert sind, gelten als nicht koscher. Die Inhaltstoffe sind im Prinzip die selben, wie bei nicht koscheren Weinen. Diese Vorschrift sollte verhindern, dass Juden sich an Götzendiensten beteiligten. Was hat Wein mit Goetzendienst zu tun? veganen Käse Veganen Kaese gibt es nicht. Veganer essen ausschliesslich planzliche Kost. Sollte der Begriff tatsaechlich in dieser Form verwendet werden, ist das auf jeden Fall irrefuehrend. Wer allerdings an labfreiem Kaese interessiert ist, sollte sich vielleicht mal in der Schweiz umtun. Da gibt es viele kleine Kaesereien, die Kaese noch in Handarbeit herstellen. Meist sind das kleine Familienbetriebe, die unter Umstaenden bei entsprechender Abnahme auch bereit waeren, bestimmte Auflagen bei der Herstellung zu beruecksichtigen. Schoenen Gruss HG
Von iris@hagalil.com (proxy-006.inx.de - 195.21.255.6) am Montag, den 19. Juni, 2000 - 22:13: koscherer Wein und Götzendienst In alten Kulturen wurde Wein häufig für Götzenopfer verwendet. Wenn nun ein Volk zu der Erkenntnis gekommen ist, daß es nur EINEN G-tt gibt, dann will es nicht in die Gefahr kommen, Wein zu konsumieren, der potentiell schon für Götzenopfer verwendet worden ist - soweit zum religiongeschichtlichen Hintergrund. Für die Herstellungsweise gilt Folgendes: Die Trauben werden erst ab dem 4. Jahr geerntet, nicht von jüngeren Rebstöcken (Orla !!) Es gibt eine Zweimonatsfrist vor der Ernte, während der nicht mehr organisch gedüngt werden darf. Geräte, die zur Ernte oder Verarbeitung der Trauben dienen sowie Silo werden unter Aufsicht von Rabbinern gesäubert Enzyme und Bakterien dürfen nicht zugefügt werden. Nur die auf der Schale befindlichen Bakterien bringen die Fermentation in Gang. Gelatine, Kasein sowie Stierblut sind beim Vinifizieren unzulässig. Es ist lediglich Betonit zur Reinigung zugelassen. Es dürfen nur Papierfilter verwendet werden. Die Flaschen dürfen nicht mehrmals gefüllt werden. Im 7. Jahr (Schabbatjahr) werden keine Trauben geerntet. Die Rebstöcke sollen sich organisch regenerieren. 1 % der Weinerzeugung wird zugunsten der Armen abgegeben und darf nicht zum Verkauf kommen. Außerdem müssen alle Arbeitsgänge in Übereinstimmung mit den sonstigen Geboten der Halacha (jüd. Religionsgesetz) ausgeführt werden, z.B. keine Arbeit am Schabbat, im Weinberg dürfen keine anderen anderen Pflanzen stehen (Verbot der Mischkulturen,) Viele Grüsse Iris Noah |
   
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Von Carl-Felix am Mittwoch, den 28. Juni, 2000 - 21:53: Shalom! Ich habe eine Frage; zum Verständnis derselben: Ich stamme aus ehemals jüdischer Familie (Oma mütterlicherseits) und bin auf der Suche nach einem Rebbe, der mir auf dem Weg zurück zum Jüdischen Glauben hilft (wie auch immer...) Ich habe nun im Rahmen eines gerade begonnenen Studiums eine neue Wohnung bezogen, bin also aus dem Hause meiner Eltern weg, die selbst nicht die Kashrut achten. Ich lebe nach den Geboten und, soweit es geht, nach den Kashrut. Ein Problem habe ich allerdings noch:Meine Küche ist schon benutzt worden;meine Töpfe, Messer, Geschirr und Besteck habe ich von meinen Eltern erhalten.Sie sind also nicht kosher:Meine Frage: KANN ICH MEINE KÜCHE SOWIE GESCHIRR; BESTECK; MESSER KASHERN UND WENN JA, WIE ??? Danke!!!! CARL-FELIX
Von Oli am Donnerstag, den 29. Juni, 2000 - 09:01: Schalom Carl-Felix. Huh. Ich könnte Dir einfache Hinweise geben, aber oft liegt das Problem im Detail, welches ich von hier aus nicht bewerten kann. Du musst Dir also jemanden suchen, der Dich bei der Angelegenheit berät. Wir stehen vor einem ähnlichen Problem, welches wir in den nächsten Wochen angehen werden und müssen dafür recht viel Geschirr entsorgen, verschenken etc. Problematisch ist erst einmal alles, was aus Stein, Sand hergestellt wurde, da es (bis auf Glas) eine zu raue Oberfläche hat, um gekaschert werden zu können. Also verabschiede Dich schon einmal von Deinen schönen Kaffetassen... Aber auch Teller, Schüsseln etc. welche aus Ton, Porzellan etc. sind, können nicht gekaschert werden... und das wird dann teuer ;-) Selbst Töpfe aus Metal sind problematisch, wenn sie Griffe (z. B. auch aus Plastik) haben, welche 'unsauber' angeschweisst sind, da die Naht nicht kascherbar ist. Daraus folgt, dass sich alles was komplett (an einem Stück) aus Metal, Glas oder Plastik (hier wiederum nicht jedes) sich (wahrscheinlich) kascher lässt. Du siehst, dass es sich lohnt, bevor Du das Meiste weggibst, Dich genau zu erkundigen. Wenn Du aber erst einmal 'üben' willst, musst Du zuerst einmal alles gründlich säubern. Es darf auf den Oberflächen (und besonders an Rändern) kein Dreck mehr vorhanden sein. Dieses betrifft auch alles, was auf der Oberfläche angebracht ist, wie z. B. Ettiketten, angeschraubte Griffe etc. Anschliessend muss alles was zum Kochen mit Feuer (braten, grillen) benutzt wird, auch mit Feuer gekaschert werden und das Koch- und Essgeschirr mit Wasser. Dieses bedeutet, dass die Herdplatten, der Ofen etc. für mindestens ein halbe Stunde (es gibt auch andere Ansichten - Rabbiner fragen) zum Glühen gebracht werden muss. Hierbei kann es auch passieren, dass alte Herdplatten diese Belastung nicht mehr überleben... und auch die Pfannen (Kochen mit Feuer) etc. müssen zum Glühen gebracht werden. Das Kochgeschirr (einschl. der Essgeschirrs) wird mit Wasser gekaschert. Das bedeutet in einem grossen Topf Wasser (welcher vorher gekaschert wurde ;-) zum Kochen bringen und das Geschirr darin (während das Wasser weiter kocht) untertauchen (komplett!). Geschirr was hierzu zu gross ist, muss randvoll mit Wasser gefüllt werden und dann zum Kochen gebracht werden - wodurch auch das Wasser überläuft. (Für Kinder ist das alles sicher sehr spannend ;-) Soweit zu den 'Grundregeln', welche mir spontan einfallen. Und hierbei sind viele Besonderheiten (Grill, Mikrowelle etc.) noch nicht einmal enthalten. Daneben solltest Du Dir vorher genau überlegen (und planen), wie das Geschirr dann auch koscher bleibt: Wo wird welches Geschirr gelagert, wo und wie gesäubert? Also viel Spass und Schalom, Oli
Von Efi am Donnerstag, den 29. Juni, 2000 - 09:25: Hallo Carl-Felix, da hat dir Oli eine tolle Grundanleitung gegeben - echt super. Lass mich eine kurze Anmerkung anbringen - um Kurzschlussreaktionen zu vermeiden ;.): Bei wertvollem Kücheninventar (beispielsweise ein ererbtes Familiengedeck), das lange Zeit nicht in Gebrauch war, genehmigen viele Rabbiner den Wiedereinsatz. So wie in anderen Fällen heisst es auch hier wieder: "Frag den Rebe....". Ciao und viel Spass beim Kaschern und Täufelen. Efi
Von Carl-Felix am Montag, den 3. Juli, 2000 - 20:16: Hallo Oli, hallo Efi! Ersteinmal: Vielen Dank für Eure Tips bezüglich des Kasherns meiner Küche! Nur noch eine Frage: Seh ich es richtig, dass man Holzgegenstände demnach auch nicht kashern kann? Bei mir ist das Geschirr nämlich das geringere Problem (ARCOPAL-ist Glas...). Aber meine gesamten Kochmesser haben Holzgriffe. Gruß Carl-Felix
Von Schlomoh am Montag, den 3. Juli, 2000 - 21:07: Lieber Carl-Felix Grosses hast Du Dir vorgenommen, dazu ein herzliches Mazal Tov! Holz kann nicht gekaschert werden, dass ist richtig. Bei Holz- und Plastikgriffen (Töpfe, Besteck etc.) musst Du Deinen Rebbe fragen. Zum glühen der Töpfe, Herdplatten, Abwaschbecken etc. legst Du Dir am besten eine Lötlampe zu. Sehr praktisch auch für Pessach. Die Schränke, in denen Du Geschirr, Besteck und Töpfe versorgst bedürfen selbstverständlich auch einer gründlichen Reinigung. Wir haben bei uns alle Schränke zusätzlich mit Wachstüchern ausgelegt. Ist aber nicht Halacha! Um Verwechslungen zu vermeiden haben wir alle Schränke und Töpfe gekennzeichnet (rot-fleischig, Blau-milchig, grün-parvig, das erleichtert die Übersicht. Glasgeschirr ist auch sehr praktisch, da es gekaschert werden kann. Oli's Anleitung ist einfach super, er hat den Nagel sozusagen auf den Kopf getroffen. Alles Gute Schlomoh
Von VTR am Montag, den 3. Juli, 2000 - 22:26: Ein Hallo! Wie sieht das eigentlich mit dem Brot aus. In Weiß-und Graubrot wird öfters Magarine beigemengt. Da dürfte kaum ein Brot koscher sein. Die Vollkornbrote beim Biobäcker müßten es sein, die Vollkonbrote beim normalen Bäcker könnten es manchmal sein. Nur bei manchen Backmischungen ist es schwer herauszubekommen. Beim Türkisches Fladenbrot weiß ich auch nicht genau, ob tierisches mitverwendet wird. Bei den Minifladen, wird öfters Milch mit verwendet. Wer weiß darüber mehr?
Von mkindermann am Dienstag, den 4. Juli, 2000 - 19:54: Hallo! Ich habe eine Frage zur Kücheneinrichtung. Wäre es strenggenommen notwendig eine übernommene Einbauküche(schränke,Schubladen,Kühlschrank) zu kaschern? Holz kann man ja nicht kaschern, also was täte ich mit meiner Vollholzküchenarbeitsplatte? Grüße
Von Oli am Mittwoch, den 5. Juli, 2000 - 08:50: Schalom. Du fragst "...also was täte ich mit meiner Vollholzküchenarbeitsplatte?" Eigentlich nichts, mit drei Ausnahmen: a) Du grillst direkt auf der Platte, indem Du sie anzündest oder b) Du isst direkt von der Platte und c) Pessach (Tip: Abdecken der Platte mit Alufolie) Ersteres schliesse ich einmal aus und zweiteres solltest Du Dir vielleicht abgewöhnen ;-) Oli
Von Efialon am Sonntag, den 9. Juli, 2000 - 19:59: Hallo VTR, beim Brot aus dem Bioladen gibst ein Problem: Es ist war in der Regel koscher aber leider - in den allermeisten Fällen - milchig. Weiss der Geier, warum die da Milchbestandteile beimengen. Jetzt wirds natürlich problematisch, wenn man Wurst mit Brot essen möchte. Wenn man übrigens selber mal Lust auf milchiges Brot hat, ist es empfehlenswert, dem Brot eine spezielle, ausergewöhnliche Form zu geben - dies, damit allen Familienmitgliedern auffällt, dass hier was anders ist wie sonst.... Gruss Efi
Von VTR am Sonntag, den 9. Juli, 2000 - 21:27: Hallo Efialon! Die meisten Brote aus dem Bioladen werden als vegan, also frei von tierischen Stoffen angesehen. Da müßte wenn, die Beigabe von milchigen die Ausnahme sein. Dennoch werde ich der Sache noch mal genauer auf dem Grund gehen. Bei meinen Broten wurde mir versichert, daß dafür nichts milchiges verwendet wird. Aber es ist ja gut vorsichtig zu sein und lieber einmal mehr Nachforschungen anzustellen.
Von VTR am Montag, den 10. Juli, 2000 - 13:24: Hallo Efialon! Ich habe noch ein Link zu dem Thema Inhaltsstoffe in Broten gefunden, http://tierrechte.de/maqi/txt/leichen.html der das Brot in Deutschland nicht in einem sehr guten Licht erscheinen läßt. Auch bei Biobäckern kann man also Überraschungen mit Honig + milchigen erleben. Es bleibt einem da ja fast nur noch das selberbacken übrig.
Von Efi am Donnerstag, den 13. Juli, 2000 - 16:52: Hallo VTR, das mit dem selberbacken ist keine schlechte Idee. Ich backe heute noch selber (so richtig mit Getreidemühle und so...) obwohl wir mehr als eine kosche Bäckerei am Ort haben. Gruss Ef
Von Tonia am Montag, den 28. August, 2000 - 17:44: Hallo, Letzthin habe ich mich beim kochen gefragt, ob Jajin stam zum kochen verwendet werden darf, z.B. um Saucen abzulöschen? Ich habe den Beitrag auf hagalil von Iris Noah zum Wein gelesen, auch den Artikel über koscheren Wein, zudem mit meinem Mann über die Frage diskutiert. Ich dachte, Jajin stam könnte vielleicht zum kochen verwendet werden, weil der Wein dadurch ja mit Absicht verdorben wird, wie "beim Jajin Mewuschal (Gekochter Wein) handelt es sich um ein Verfahren in dem der Wein kurzfristig auf ca 96°C erhizt wird (d.h. bis Dampf austritt), somit wird der Wein symbolisch und mit Absicht verdorben, so daß er "gar kein Wein mehr" ist." Ein Gegenargument wäre da, dass Weinessig auch verboten ist, obwohl es sich dabei ja auch um "verdorbenen" Wein handelt (und man darum keine Bracha darüber spricht - aus Mischna Brachot). Nun sind der Fragen mehr geworden: - kann Jajin stam zum kochen verwendet werden - warum erweitern sich die Bestimmungen über Jajin stam auch auf daraus gewonnenen Weinessig, wenn dieser doch eigentlich "verdorbener" Wein ist - ... und wieso auch auf Kognak, darüber würde man ja nicht mehr "bore p'ri hagafen" sprechen, sondern "shehakol.." (oder?) Ich wäre dankbar, wenn mir jemand antworten könnte. Tonia |
   
ilik
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Thursday, April 12, 2001 - 02:24 am: |
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Wo ist man hier noch sicher? |
   
Grins
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Thursday, April 12, 2001 - 11:37 pm: |
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@ilik meinst du vor Missionaren? Nirgendwo... |
   
M. Hesselmann
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Friday, October 26, 2001 - 03:26 pm: |
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Hallo, ich bin nicht jüdisch, kann mir evtl. jemand erklären was alles dazugehört koscher zu produzieren?! Ich arbeite in einem Unternehmen das Verpackungen (Lebensmittel) aus Kunststofffolie herstellt. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand so schnell wie möglich erklärt was bei einer solchen Produktion alles einzuhalten ist. Vielen Dank im voraus, M. Hesselmann |
   
Iris
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Sunday, October 28, 2001 - 12:23 pm: |
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Basisinformationen, was koscher bedeutet, finden Sie im Koschernet. Für Detailfragen wäre es sinnvoll, wenn Sie sich ans nächstgelegene Rabbinat wenden würden. mfg Iris |
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