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München Fred13 02-28-02  07:16 pm
Thema: Nachama kontra Rothschild: Zerfällt die Einheitsgemeinde?awraham09-12-00  07:24 pm
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tonli

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Posted on Sunday, April 01, 2001 - 03:04 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Wenn schon 90% der Juden in Deutschland keine einzige Verbindung zur Synagoge haben und 75% der Juden mit Gojim heiraten, erwarte ich gefälligst, daß Deutschlands Rabbiner endlich sich Youngisrael, Orthodox Union und Bratzlav nach Deutschland holen. Es müssen wie in Israel große religiöse Publikumsseminare mehrmals wöchentlich in allen jüdischen Gemeinden Deutschlands zur Tagesordnung werden, daß aus den Synagogen überall auch Tages- und Abendlehrstätten werden, wie in New York!
Und wenn der Zentralrat der Juden meint, es sei nicht machbar oder zu Teuer, dann Eröffnen die religiösen Organisationen eben eigene privatfinanzierte Büros.
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PolND

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Posted on Sunday, June 17, 2001 - 04:16 pm:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Wenn du meinst, daß Rabbiner sowas veranlassen können, irrst du dich. Die Rabbiner sind Angestellte der Gemeinden und werden regelrecht gekündigt. In den letzten 5 Jahren wurden zumindest 10 Rabbiner gekündigt. Die Rabbiner sind von allen Entscheidungen ausgeschlossen.
DP
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Fred

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Posted on Monday, June 18, 2001 - 01:35 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Hallo tonli, hallo DP,
momentan lese ich in einem Buch: The Jewish Condition. Essays on contemporary Judaism.
Honoring Rabbi Alexander M.Schindler (Sal).
Geradezu exemplarisch führt der UAHC in den verschiedenen Aufsätzen vor, wie eine moderne jüdische Diskussion zu Torah und Talmud aussehen kann. Die Aufsätze stammen von RabbinerInnen und ReligionswissenschaftlerInnen. Die Frage ist, will die Jüdische Gemeinschaft in Deutschland überhaupt eine Diskussion, mit dem Ziel, die divergierenden Richtungen wieder auf das Wesentliche am Jüdischsein zu fokussieren. So sehr ich verstehen kann, daß die Integrationsarbeit angesichts der vielen "Kontigentflüchtlinge" die Kräfte der Gemeinden und Rabbiner binden, umso nötiger scheint mir dennoch der innerreligiöse Disput. Was ich beobachte, sind Eifersüchteleien, wie in Berlin zu sehen war, mit dem Resultat, daß Gemeindevorstände "unbequeme" Rabbiner diskreditieren, sie feuern. Da ist es kein Wunder, wenn sich viele von den Gemeinden abwenden, mit den verheerenden Zahlen, die tonli erwähnte. Und zwar nicht nur Gemeindemitglieder sondern auch Rabbiner, die keine Lust empfinden, in Deutschland tätig zu sein.Liegt es nicht letztlich auch an der Mutlosigkeit, der in Deutschland tätigen Rabbiner? Wer möchte schon seine finanzielle Existenz aufs Spiel setzen? Ich meine, dem Zentralrat der Juden in Deutschland steht eine politische, administrative Führungsrolle zu. Aber wer stellt die "geistige" Führung dar? Die einen gründen eine Rabbinerausbildung in Potsdam, die anderen beabsichtigen gegenzügig eine Ausbildung in Heidelberg. Positiv gesehen kann das für eine Vielfalt Jüdischen Lebens in Deutschland sprechen. Negativ kann man darin auch eine Schwächung sehen. Die Kräfte werden nicht gebündelt, sondern durch Diversifizierungen geschwächt. Ein interessierter Beobachter der "Szene" wünscht eine GUTE WOCHE.
Fred
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Michael

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Posted on Friday, February 08, 2002 - 01:29 am:   Edit Post Delete Post View Post/Check IP Print Post    Move Post (Moderator/Admin Only)

Es ist Zeit das Joch der Gola hinetr euch zu lassen. Ihr seid nur an einem Ort willkommen!
Nationalismus ist nicht unmoralisch. In unserem Stammland erwartet euch die Erde. Eure Brüder rufen euch!
Glaubt nicht der antisemitisch motivierten Propaganda die besonders sogar aus eigenen Reihen kommt. Überall gibt es auch die euch in die Irre führen wollen. Es wird soviel böses über die Siedler gesprochen und gemeint sind doch alle Juden. Glaubt nicht den Lügen, die Aktivitäten der Siedler halten sich streng an die Methode der Gewaltlosigkeit und in den Grenzen von Recht und Gesetz. Natürlich ist es notwendig sich gegen Angriff zu verteidigen.
Glaubt nicht denen die versuchen das Volk zu spalten. Mehr als alles andere hält die nationale religiöse Bewegung die Pflicht in Ehren, jeden Juden zu lieben und zu respektieren, ohne Rücksicht auf Parteizugehörigkeit oder persönliche Ansichten.
Jerusalem, das niemals zwischen den Stämmen geteilt war, verfügt noch immer über die Kraft, das gesamte jüdische Volk zu einen. In der Tat überwiegen die Gemeinsamkeiten die Unterschiede bei weitem. Unter anderem beweist die Bewegung auf täglicher Basis, wie man in friedlicher Koexistenz und gegenseitigem Respekt mit den nicht-jüdischen Minderheiten unter uns auskommen kann.

Wir sehen die Rückkehr des jüdischen Volkes nach Jerusalem durch die Hand G~ttes vor unseren Augen!
Kommt nicht zu spät.
Trotz aller Hindernisse wird Er niemals seine Verpflichtung gegenüber seinem Volke abstreiten, und wir müssen ihm als treue Partner in der spirituellen wie auch physischen Rückgewinnung Jerusalems dienen.