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D.G.
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Thursday, February 17, 2000 - 12:11 am: |
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Heldenplatz Anti-Haider Demos werden diffamiert! Macht nix Folkhart ... JMP mag keinen Chagall Unionsabgeordnete reisen nach Wien --- Re- Unionsabgeordnete reisen nach Wien --- Re- Unionsabgeordnete reisen nach Wien Proteste in Wien SS-Kameradschaftstreffen am Ulrichsberg-Kärnten - wie oft war Haider dabei- Tschechien besorgt US-Presseschau zu Haider (Spiegel) giordano, böhme, haider, duwe Haider in Berlin - n-tv --- Re- Haider in Berlin - n-tv --- Haiders Entschuldigungen --- Wir sind das Volk Haiders Talk bei Böhme |
   
E.E.
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Thursday, February 17, 2000 - 12:38 am: |
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Eli Wiesel hat einmal gesagt, das Gegenteil von Liebe sei nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Ist es möglich, die Gleichgültigen zu bewegen, ihre Verantwortlichkeit einzufordern? |
   
Flintstone
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Thursday, March 02, 2000 - 08:48 am: |
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Weak up Europe! Das faschistische Feuer brennt! Ich denke Austria kann sich selbst nicht helfen! Jüngsten Umfragen nach, hat die FPÖ nach dem trickreichen Rücktritt von Haider an Beliebtheit in der Bevölkerung zugelegt. Viele Österreicher genießen es jetzt, wenn auch unrühmlich über sie auf der ganzen Welt geredet wird. Sie fallen in ein Selbstmitleid, wenn ihr sauberes Musterland der Demokratie Opfer einer Weltverschwörung wird. Wir werden es der Welt und diesem J....pakt schon zeigen! tönt es einem entgegen. Vorsicht Europa - ein Familienmitglied spielt mit dem Feuer und würde liebend gerne den großen arischen Bruder dazu miteinladen. Was kann man tun? |
   
Koch
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Monday, March 06, 2000 - 12:13 pm: |
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Haider ist nicht Hitler. Ich halte Haider für höchstens so Rechts wie vielleicht Rolf Schlierer von den REP. Haider ist nicht extrem oder radikal, er ist ein Populist - und in der BRD ist rechts nicht Populär. Auch hier brauchst du keine Sorge haben. |
   
Flintstone
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Friday, March 10, 2000 - 06:07 am: |
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Ich habe ein schlechtes Gefühl, hier in Österreich zu leben. In den geschichtlichen Anfängen war Hitler nicht populär. Die Entwicklung von Haider ist noch nicht abgeschlossen. Er sät jedoch etwas stets gefährliches in die Köpfe der Menschen. In Ansprachen mit viel Publikum schlägt er in der Sprache des Volkes gefährliche Töne an. Das klingt dann so: Die Österreicher sind Nettozahler und werden ihren EU-Beitrag nicht mehr so pünktlich wenn überhaupt noch bezahlen. Sehen sie die Italiener und Spanier an, diese zahlen sowieso stets verspätet wenn überhaupt den vollen Beitrag ein. Chirac dieser Westentaschen-Napoleon des 21. Jahrhunderts soll ...... Den Rest solcher Reden kennt jeder von euch. In den Köpfen des Volkes passiert jedoch folgendes. Die denken: Schneid hat er schon unser Jörgl (Haider). Endlich einer der den gesunden Volksverstand ausspricht. Dieser faschistische Verstand ist antieuropäisch, rasistisch und ächtlich. Er sitzt tief in vielen Köpfen. Deutsche Schiurlauber nehmen diese Denkensweise beim Fünfuhrtee oder Einkehrschwung dankbar auf und singen gemeinsam im deutsch/österreichischen Kanon Wir sind so schön, wir sind so toll..... |
   
Ruths
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Saturday, March 11, 2000 - 01:26 am: |
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Es freut mich sehr, dass es diese Foren wieder in der Form gibt, wie ich sie schon frueher kennengelernt habe und hoffe, daß es so bleibt. Ich denke immer noch positiv an Oesterreich, nicht alle sind Haider, ich hab Kontakt mit sehr netten Leuten, die ja auch gegen all das sind. Ich faende es sehr schade, wenn der Kontakt abbrechen wuerde auf der menschlichen Ebene. Was die Wiener Gemeinde jetzt versucht halte ich sehr richtig. Aus Hadera ganz liebe Gruesse nach Oesterreich, ihr duerft nicht verzweifeln und euch nicht entmutigen lassen. |
   
Dansharon
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Sunday, March 19, 2000 - 10:39 pm: |
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Nicht alle denken in Israel so wie Ruths aus Hedera. Immerhin haben an die 30% der Waehler Oesterreichs sich nicht von den Thesen Haiders die die Juden (und auch andere Verfolgte des 3. Reiches betreffen) distanziert und teilweise auch unterstuetzt. Das heisst mit anderen Worten, dass ein Besucher Oesterreichs in die Gefahr geraet dort mit jemanden zusammenzutreffen (jeder 3.-4.Osterreicher hat ja so gewaehlt) der heute noch die SS-Schergen- nette Burschen nennt, fuer den die Kzts- Straflager waren wo die Juden vor ihrer Liquidation noch bestraft werden mussten, und die den Holocaust- nicht so schrecklich sehen. Wenn dieser potentielle Besucher auch noch seine Angehoerigen im Holocaust verloren haben sollte- so ergibt sich fuer ihn wohl ein Problem. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Reaktion jedem Einzelner ueberlassen werden sollte- es besteht ja in Israel kein Boykottaufruf. Die diplomatischen Schritte sollen m.M. nur den Protest demonstrieren. Dan Sharon aus der Naehe Hedera (Israel) |
   
Sigij
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Friday, March 24, 2000 - 12:19 am: |
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Mein lieber Flintstone! Sie unterstellen einem großen Teil Ihrer Landsleute folgendes: "Endlich einer der den gesunden Volksverstand ausspricht. Dieser faschistische Verstand ist antieuropäisch, rasistisch und ächtlich." Ich darf diesen Worten entnehmen, daß sie von der Demokratiefähigkeit des österreichischen Wählers nicht überzeugt sind. Anschließend nehmen Sie noch die genußsüchtigen Deutschen Skiurlauber mit in dieses Boot. Welche Staatsform schlagen Sie als provisorische Übergangslösung bis auf unbestimmt vor? Das Innenleben des von Ihnen verachteten Pöbels beschreiben Sie mit Haiders Worten: "Die Österreicher sind Nettozahler und werden ihren EU-Beitrag nicht mehr so pünktlich wenn überhaupt noch bezahlen. Sehen sie die Italiener und Spanier an, diese zahlen sowieso stets verspätet wenn überhaupt den vollen Beitrag ein. Chirac dieser Westentaschen-Napoleon des 21. Jahrhunderts soll ...... Abgesehen davon, daß ich als Nichtaustrier den Rest dieser Rede nicht so genau kenne, würde mich interessieren, warum denn dieses Mißtrauen gegen die Eurpäische Union besteht. Ist das auf ein paranoides Wesen oder auf negativ empfundene Auswirkungen wie Reglementierungen usw. zurückzuführen? Sicher können Sie mir da weiterhelfen. Übrigens läft unter der Rubrik: Ein Europa, was Angst macht, eine Diskussion über die Rechtmäßigkeit des "individuellen" und doch abgestimmten Einfrierens auf ein notwendiges Minimum.... Mit besten Grüßen Sigij |
   
Flintstone
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Thursday, March 30, 2000 - 06:34 am: |
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Ich möchte es nicht unterlassen ebenso liebe Grüße zu Ruths nach Hadera zu senden. Ihr Forenbeitrag ist mir ein Trost, wenngleich ich die Meinung mit Dan Sharon teile. Sigij findet, dass ich einem großen Teil der Österreicher arges unterstelle und von der Demokratiefähigkeit nicht überzeugt bin. Als Europäischer Sozialdemokrat wäre ich bei den Letzten es nicht zu sein. Was in der Österreichischen Demokratie jedoch passierte ist, dass die stimmenstärkste Partei in Opposition gehen musste, da ohne Willen des Volkes die größte Schüssel der Welt Kanzler werden wollte und wurde. Wenn Rechts und weit Rechts ein Land regieren, wird man Links nervös. Als Österreich die Volksabstimmung zum Beitritt zur EU hatte, war weit Rechts vehement dagegen. Ausverkauf unseres Landes, Milliarden nach Brüssel usw. waren die Slogan. In den Köpfen des Volkes bleibt ein Misstrauen zurück. Markus |
   
Sigij
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Saturday, April 01, 2000 - 12:33 am: |
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Hallo Markus! Vielleicht lag es ja an der provokatorischen Art meines letzten Postings, daß sie von mir nur in der 3. Person sprechen. Aber es ist manchmal die einzige Möglichkeit, um schnell herauszufinden, ob ich selbst und mein Diskussionspartner von gleichen Vorraussetzungen ausgehen. Sie haben meine Bedenken mit folgendem Satz auszuräumen versucht:"Als Europäischer Sozialdemokrat wäre ich bei den Letzten es nicht zu sein." Ein Sozialdemokrat, der sich Europa verpflichtet fühlt, ein ehrenwerter Zug. Gleichzeitig mißtrauen Sie aber jedem, der diesen Enthusiasmus mit Ihnen nicht teilt. Zumindest hält sie die Tatsache, dass "Rechts vehement dagegen" war, von einem Verständnis oder gar einer Akzeptanz dieser Position ab. Ähnliches kennt man ja aus Deutschland. Ob Rechtschreibreform, Greencard, Holoucaust-Denkmal,doppelte Staatsbürgerschaft unter dem Druck des Entweder oder für oder gegen Links-Rechts -Schemas, dass ja angeblich hinfällig aber offenbar immer noch unverzichtbar, wird der bitter notwendige Dikussionsprozess um das Wohl des Landes erstickt. Als ich vor 10 Jahren das erste Mal in meinem Leben nach Österreich kam, sagte mir ein Mädchen in einem für mich noch schwer verständlichen Dialekt: "Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man in einem Land eingesperrt ist und nicht reisen kann!" Ich konnte es schon, hatte mich an die Entmündigung schon fast gewöhnt. Heute trau ich meinen Ohren nicht, was ich von einigen europäischen Superdemokraten und -innen vernehme. Da muss man sich schon fragen, was einem mehr Angst macht. Sie können es drehen und wenden wie sie wollen, eine Nichtakzeptanz der derzeitigen Regierung allein aufgrund ihrer Zusammensetzung bedeutet eine Entmündigung des österreichischen Wählers, zumal die Sozialdemokraten alles andere als schuldlos an dieser Konstellation sind. Es kommt auch in anderen Ländern vor, dass die stimmenstärkste Partei auf die Oppositionsbäke muss. "Wenn Rechts und weit Rechts ein Land regieren, wird man Links nervös." Das nehme ich Ihnen ohne zu zögern ab. Wie wäre es, den Österreichern die Vorteile des EU-Beitrittes nahezubringen? "In den Köpfen des Volkes bleibt ein Misstrauen zurück." Ich fragte bereits im letzten Posting, wie sie sich dieses Misstrauen erklären. Warum fallen rechte Argumentationsmuster auf so fruchtbaren Boden? Mit freundlichen Grüßen Sigij |
   
Flintstone (Flintstone)
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Thursday, April 06, 2000 - 05:32 am: |
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Hallo Sigij geschätzter Forumleser. Auf die Frage, warum rechte Argumentationsmuster in Österreich auf so fruchtbaren Boden fallen, so deshalb, da der Österreich nie, aber auch gar nie seine jüngste Geschichte aufgearbeitet hat. Nach dem Krieg hat sich Österreich als erstes Opfer des Nationalsozialismus gesehen, und recht bald schlüpften ehemalige Nazis wieder in allerlei Posten und Stellen hinein. Beispiel: Der Mann welcher maßgeblich an der Festnahme von Anna Frank beteiligt war, ist nach dem Krieg bis zur Pensionierung Polizist in Wien geblieben. Niemals wurde im auch nur ein Haar gekrümmt. Rechtes Gedankengut behielt sich in Österreich recht gut. Kirche und Politik sind hier Hand in Hand gegangen. Der Österreicher soll fromm sein, er soll tüchtig sein, er soll sauber sein, etc. etc. Den Nachkriegsgenerationen wurde der dunkle Punkt des Krieges enthalten. Nach dem Motto: Es ist vorbei und vergessen. Das Bild wir sind die Guten, die anderen die Schlechten ist existent und relevant. So ist für mich dieses Land sehr rechtslastiges und daran wird sich so schnell nichts ändern. |
   
Dansharon (Dansharon)
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Thursday, April 06, 2000 - 08:16 am: |
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Re Flintstone- ganz richtig. Mir sind noch die Bilder der Juden die mit Pruegel dazu angetrieben wurden in Wien die Gehsteige zu schrubben- kurz nach dem ANSCHLUSS-vor Augen. Niemand hat sich wohl dieser armen Menschen angenommen, und die Oesterreichische Bevoelkerung Wiens hat sich an dieser Ansicht belustigt. Dan Sharon |
   
juergen
Rating: N/A Votes: 0 (Vote!) | | Posted on Saturday, May 20, 2000 - 06:17 am: |
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re flintstone - weisst du was, du hast da gar nicht so unrecht, mit der bemerkung über die aufarbeitung der österreichischen vergangenheit. irgendwie habe ich auch gar kein gegenargument parat. (will ich auch gar nicht) aber eines musst du da ein wenig berücksichtigen. 350000, die nach der regierungsangelobung in wien gegen rassismus und antisemitismus demonstrierten, sind an der bevölkerungszahl gemessen, ein ungleich hoher anteil, und jene die dieser, ich möchte fast sagen "neuen österr. bewegung" sympatien entgegen bringen, sind an der zahl noch viel größer. dieses land ist, vielleicht schlimmer als halb europa, eindeutig "rechtslastig", doch bin ich, weil direkt mit der causa konfrontiert, relativ zuversichtlich, dass das pulverfass, auf dem wir hier sitzen, in nächster zukunft explodieren und einer längst fälligen innerlichen reinigung platz machen wird. das hoffe ich doch inständig. sonst gute nacht! juergen |
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